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Werder (Havel) CDU fordert mehr Flächen für Gewerbe
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) CDU fordert mehr Flächen für Gewerbe
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16:31 08.03.2019
CDU-Stadtfraktion stellt ihr Wahlprogramm vor: Werner Große, Hermann Bobka, Annette Gottschalk und Peter Kreilinger (v.l.) Quelle: Luise Fröhlich
Werder

Mit einem neun Punkte umfassenden Zukunftsplan für Werder geht die Stadtfraktion der CDU in die Kommunalwahl. Am 26. Mai entscheiden die Bürger mit ihrem Kreuz über die Besetzung der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsbeiräte. Die CDU will den Kurs als stärkste Fraktion halten und vorrangig die angestoßenen Projekte weiterführen. Dazu zählt zum Beispiel das Thema Bürgerbeteiligung, für das die Fraktion zum Beispiel im Umgang mit dem Bürgerbegehren zur Therme kritisiert wurde.

„Dass wir Bürgerbeteiligung wollen, steht außer Frage. Wir wollen Ideen und Engagement aber weiter in einem strukturierten Prozess aufnehmen, um eine breite Meinung zu hören und nicht nur den Willen von zehn oder 15 Bürgern“, erklärte der Vize-Vorsitzende Peter Kreilinger beim Pressegespräch der CDU am Freitag. An erster Stelle des Zukunftsplans steht die Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Dafür brauche die Stadt dringend mehr Gewerbeflächen. „Vor allem die kleineren und mittleren Betriebe benötigen Flächen. Wir sollten unbedingt verhindern, dass sie wegziehen müssen, wenn sie sich vergrößern wollen“, sagte Altbürgermeister Werner Große. Gute Nachrichten gibt es dahingehend aus dem Magna-Park bei Plötzin. Dort siedeln sich nach jahrelangem Kampf nun vier neue Unternehmen an. Gegenüber der Tankstelle am Eingang des Parks wird derzeit eine Lagerhalle mit Büro errichtet.

Am der Einfahrt zum Magna-Park bei Plötzin wird derzeit eine Lagerhalle mit Büro gebaut. Quelle: Luise Fröhlich

Gegen eine Baumschutzsatzung

Bis Mitte 2020 müssen nach Ansicht der Fraktion 300 neue Kitaplätze geschaffen werden. Wie berichtet, sind dafür zwei Neubauten in Planung. Auch Spielplätze müssen Werner Große zufolge in nächster Zeit in den Fokus rücken. Dazu zählt als größtes Vorhaben der Mehrgenerationenplatz auf der Jugendhöhe. Auch die Problemfelder Verkehr und Wohnen stehen weiterhin auf der Agenda der Fraktion. Eine Idee, der Parkplatznot in der Innenstadt Herr zu werden, ist der Bau eines Parkhauses oder sogar einer Tiefgarage. Grob geschätzt, könnte der Bau von Stellflächen unter der Erde etwa fünf Millionen Euro kosten.

Eine Baumschutzsatzung lehnt die CDU strikt ab. „Wir sind gegen die Gängelung, weil wir nicht glauben, dass das wirksam ist“, sagte Peter Kreilinger. Die Fraktion setze anstelle dessen auf den gesunden Menschenverstand. Habe jemand einmal Probleme mit der Fällung eines zu groß gewordenen Baumes gehabt, sei es unwahrscheinlicher, dass er weiter fleißig neue Setzlinge in seinen Garten pflanzt.

Umrüsten auf Elektro

Weiterhin fordert die CDU, mindestens die Hälfte der kommunalen Fahrzeugflotte auf Elektroantrieb umzurüsten. Dafür fehle es vor allem noch an der Infrastruktur, konkret an Trafohäuschen, wie der Fraktionsvorsitzende Hermann Bobka sagte. Zudem sei noch unklar, welche Säule für die meisten Elektroautos kompatibel ist.

Info: Die Liste der Kandidaten für Wahl will die Fraktion voraussichtlich Ende des Monats veröffentlichen. Das vollständige Programm wird in Kürze online verfügbar sein.

Von Luise Fröhlich

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