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Werder (Havel) Kitaneubau in der Damaschke-Straße beginnt noch dieses Jahr
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel)

Werder: Kitaneubau in der Damaschke-Straße beginnt noch dieses Jahr

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09:00 22.05.2021
Der Kita-Neubau in der Adolf-Damaschke-Straße in Werder – so soll er aussehen.
Der Kita-Neubau in der Adolf-Damaschke-Straße in Werder – so soll er aussehen. Quelle: Simulation: HGW
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Werder

Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau einer neuen Kita in der Adolf-Damaschke-Straße 39 begonnen werden. Die kommunale HGW, die den Neubau errichten wird, hat jetzt die Zusage zur Finanzierung und Förderung durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg erhalten, so HGW-Geschäftsführer Thomas Lück. Die Baugenehmigung war bereits zum Jahreswechsel eingetroffen.

„Die Ausschreibung der Bauleistungen ist vorbereitet und wird in den nächsten Tagen veröffentlicht“, sagt Thomas Lück. Der Neubau soll ein Modularbau werden. Die Bauweise wurde auch für die Kita Havelzwerge und die Kita Zauberwald genutzt, die ebenfalls durch die HGW errichtet wurden. „Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht“, so Thomas Lück.

Bis zu 200 Kinder kommen in Kita und Krippe unter

In dem zwei- bis dreigeschossigen Neubau sollen nach der Fertigstellung im kommenden Jahr 200 Kinder betreut werden. 80 Plätze für den Krippenbereich sind verteilt auf acht Räume und 120 Kindergartenplätze ebenso verteilt auf acht Räume. In einem Interessenbekundungsverfahren sucht die Stadt derzeit nach Freien Trägern, die Interesse daran haben, den Kitabetrieb zu übernehmen.

Aktuell sind zehn Kitas in Werder in kommunaler Trägerschaft und sechs in freier Trägerschaft. „Zuletzt hatte die Stadt die Trägerschaft von zwei neuen Kitas übernommen“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große. „Wir wünschen uns, auch für die Zukunft die Farbigkeit in unserer Kitalandschaft zu erhalten und haben uns deshalb entschieden, für den dritten Kitaneubau seit 2019 nach einem Träger zu suchen.“

Seit dem Jahr 2012 sind in der Stadt insgesamt 520 neue Kitaplätze bei der Kommune und bei Freien Trägern entstanden. 55 weitere sind zunächst durch Ausnahmegenehmigungen geschaffen worden. Dennoch reichen die Plätze aufgrund des schnellen Bevölkerungswachstums nicht aus. Mit dem Neubauprojekt soll sich die Lage nachhaltig entspannen.

Von MAZonline