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Werder (Havel) Neues Konzept für eine blühende Gartenstadt
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Neues Konzept für eine blühende Gartenstadt
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09:06 18.11.2018
Nicht nur zum Baumblütenfest soll die Stadt Werder ihr gärtnerischen Vorzüge zeigen. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Werder

Die Stadt Werder will wieder einen Wettbewerb „Blühende Gartenstadt“ veranstalten. „Die 700-Jahr-Feier hat gezeigt, wie viel Engagement Einzelne oder Vereine aufbringen. Wir wollen den Schub nutzen, um das Grün und das Blühende wieder mehr ins Bewusstsein aller zu rücken“, sagte der 1. Beigeordnete Christian Große (CDU). Die Werder prägenden gärtnerischen Traditionen sollen bewahrt, fortgeführt und weiter ausgestaltet werden. Die Vor- und Hausgärten sollen zeigen, wie seine Besitzer die Natur verstehen und wie der Umgang mit ihr zum Hobby werden kann. „Der Vorgänger-Wettbewerb ist leider eingeschlafen“, sagte Christian Große.

Das Konzept für den Wettbewerb haben die Mitglieder des Bauausschusses einstimmig zum Beschluss der Stadtverordneten empfohlen. Im Kern soll das Wetteifern den Erhalt und die künftige Gestaltung der Stadtgärten fördern. Eine Jury aus versierten Bürgern bewertet vorgelegte Vorschläge zu Vorgärten, Haus- und Hofgärten, Balkonen, Terrassen, Fensterkästen, Hauseingängen und Fassaden. Der Wettbewerb läuft über die gesamte Vegetationszeit. Über das Jahr verteilt, stehen 5000 Euro zur Verfügung, mit denen die Jury die besten Leistungen würdigen kann. Die Auszeichnung besteht außerdem aus einer Urkunde und einer Plakette.

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Breites Spektrum erwünscht

Bewertet werden unter anderem ein ganzjähriges Blühen, eine abwechslungsreiche, ästhetisch begründete und ansprechende Gestaltung, der Einsatz vielfältiger Elemente oder inwiefern das Gartenwerk öffentlich sichtbar ist. „In einem ersten Schritt ist der Wettbewerb auf die Kernstadt begrenzt. Viele Orte haben ihre eigenen Wettbewerbe, mit denen wir nicht konkurrieren wollen“, erklärte Christian Große. Markus Altmann (Bündnis 90/Die Grüne) fragte, ob es möglich wäre, die Kriterien zu präzisieren. „Wir haben sie extra nicht so fein definiert, weil wir zum Beispiel nicht nur Schuffelgärten sehen wollen, sondern auch andere Ansätze. Wir wünschen uns ein breites Spektrum“, sagte der Vize-Bürgermeister.

Von Luise Fröhlich

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