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Werder (Havel) Werderaner können Basiskonzept des Baumblütenfestes 2021 online kommentieren
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Werderaner können Basiskonzept des Baumblütenfestes 2021 online kommentieren
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12:57 20.05.2020
Das Baumblütenfest in Werder im Frühjahr 2019. Quelle: Julian Stähle
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Werder

Der Entwurf für das Basiskonzept für das künftige Baumblütenfest in Werder ist kurz vor der Fertigstellung. Das teilte Stadtsprecher Henry Klix am Mittwochmittag mit. „Er wird am 28. Mai in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht und danach auf die Onlinebeteiligungsplattform www.werder-havel.de/onlinebeteiligung veröffentlicht“, so Klix weiter. Bürger könnten sich auf der Plattform in der Zeit vom 29. Mai bis zum 30. Juni zu dem neuen Konzept äußern. Es ist der letzte Schritt in einem mehrstufigen Einwohnerbeteiligungsverfahren zur Neuausrichtung des Festes, das im November 2019 begonnen hatte.

Goskopf übernahm die Planungen des Baumblütenfestes Mitte März

Am 10. März waren die Ergebnisse des Einwohnerbeteiligungsverfahrens der Berliner Agentur Groskopf übergeben worden. In dem Verfahren hatten sich die Werderaner mehrheitlich gewünscht, dass das Baumblütenfest ein Volksfest für alle bleiben soll, bei dem die Höfe und Gärten im Mittelpunkt stehen. Unter anderem mit besseren Orientierungs- und Mobilitätsangeboten sollen die Plantagen als Festschauplatz gestärkt werden. Aber auch dezentrale Schauplätze wie die Inselstadt und der Hohe Weg sollen bei der Neuausrichtung eine Rolle spielen.

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Diese Wünsche sollen sich in einem Basiskonzept widerspiegeln, das durch die Agentur Groskopf im Auftrag der Stadt erstellt wird. „An sich sollte der fertige Entwurf dieses Basiskonzept auf einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und mit den Einwohnern diskutiert werden“, sagt Henry Klix. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen werde von einer Veranstaltung aber abgesehen, stattdessen werde das Konzept nun online zur Diskussion veröffentlicht.

Werder stellt ein Online-Plattform für mehrere Beteiligungsverfahren

„Alles, was im Konzept die inhaltliche Ausrichtung, aber auch die Organisation betrifft, wird auf unserer Onlinebeteiligungsplattform abschnittweise kommentierbar sein“, ergänzt Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU). Hierfür werde die gleiche Plattform genutzt, auf der aktuell eine Online-Beteiligung zum Fuß- und Radverkehr in Werder stattfindet und demnächst auch Vorschläge für den Werderaner Zukunftshaushalt gesammelt werden.

Wer bei der Plattform einmal angemeldet ist, kann sich an allen Verfahren beteiligen. „Durch die Bündelung verschiedener Verfahren auf einer Plattform hoffen wir, dass sich noch mehr Menschen anmelden und sich einbringen", so der Referent für Einwohnerbeteiligung Linus Strothmann. „Die Online-Beteiligung ist kein vollwertiger Ersatz für Veranstaltungen auf denen man sich austauschen und Ideen gemeinsam entwickeln kann. Aber gerade in der augenblicklichen Situation ist es eine gute Möglichkeit, die Beteiligung überhaupt zu ermöglichen.“

Nachdem die Werderaner vom 29. Mai bis zum 30. Juni das Basiskonzept kommentieren konnten, wird die Firma Groskopf damit beauftragt, aus dem Basiskonzept und den Anmerkungen ein Gesamtkonzept zu erstellen, das dann in der Stadtverordnetenversammlung im September als Beschlussantrag eingebracht wird.

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Von MAZonline