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Werder (Havel) Windpocken in Werder – ohne Impfschutz nicht in die Schule
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Windpocken in Werder – ohne Impfschutz nicht in die Schule
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21:23 21.08.2019
Im Frühjahr hatte es eine Kleinmachnower Schule erwischt. Jetzt ist im Ernst-Haeckel-Gymnasium ein Verdachtsfall aufgetreten. Quelle: H. Helwig
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Werder

Am Ernst-Haeckel-Gymnasium in Werder ist in einer neunten Klasse ein Verdachtsfall von Windpocken festgestellt worden. Dies teilte das Gesundheitsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark am Dienstag der Stadtverwaltung Werder mit. Sie ist Träger der Bildungseinrichtung. Alle notwendigen Maßnahmen liegen allerdings in der Verantwortung der Kreisbehörde, erklärte Stadtsprecher Henry Klix auf MAZ-Nachfrage.

Ähnlich wie im Frühjahr in Kleinmachnow und Stahnsdorf dürfen Schüler, die keinen ausreichenden Impfschutz haben, das Gymnasium vorübergehend nicht besuchen. Die Sperrfrist gilt vorerst bis zum 1. September. Die Eltern waren aufgefordert worden, eine eidesstattliche Erklärung über den Impfstatus ihrer Kinder abzugeben. Nur wer von diesen beide Windpocken-Impfungen erhalten hat, darf den Unterricht weiter besuchen, heißt es.

Ausnahmen für einige Schüler

Die Gesundheitsbehörde habe sofort eine Impfkontrolle veranlasst, die an diesem Donnerstag abgeschlossen werden soll, heißt es aus der Kreisverwaltung. Schüler, die nur die erste Impfung nachweisen können, sollen umgehend bei einem Kinderarzt die zweite Injektion nachholen, bevor sie wieder am Unterricht teilnehmen können. Ausgenommen davon sind Schüler, die ab dem 17. August bis heute die erste Impfung erhalten haben. Sie dürfen ebenfalls wieder zur Schule gehen. Eltern, die ihre Kinder zu Hause lassen wollen, sollen die Schulleitung davon informieren.

Unzureichender Impfschutz bei Kindern

Bereits in diesem Frühjahr waren Windpocken-Verdachtsfälle an Schulen in Kleinmachnow und Bad Belzig sowie einer Kita in Stahnsdorf aufgetreten. Die notwendigen Gegenmaßnahmen hatten zu heftigen Reaktionen der betroffenen Eltern geführt. Die Gesundheitsbehörde kritisiert den unzureichenden Impfschutz gegen Windpocken bei Kindern im Landkreis. Nach Angaben des Amtes waren im vorigen Jahr 88 Prozent der Kinder ausreichend geimpft.

Von Heinz Helwig

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