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Werder (Havel) Zweites Leben für den Buga-Ausguck
Lokales Potsdam-Mittelmark Werder (Havel) Zweites Leben für den Buga-Ausguck
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18:02 25.04.2018
Blick vom neuen Aussichtsturm auf dem Wachtelberg in Werder. Quelle: Luise Fröhlich
Werder

Aus blau wurde gelb, aus dem Landkreis-Logo die Silhouette Werders, aber die Nähe zur Havel ist geblieben: Der ehemalige Aussichtsturm, in dem sich der Landkreis Potsdam-Mittelmark zur Buga 2015 auf dem Packhof-Gelände in Brandenburg/Havel präsentiert hat, steht jetzt auf dem Werderaner Wachtelberg. In verändertem Design lädt er Einheimische und Gäste ein, inmitten von Weinstöcken den Blick über die Blütenstadt schweifen zu lassen.

Als Aussichtsturm wird der „bboxx-Tower“ oft genutzt, gerade in Parks. Quelle: Stadt Werder/Klix

Am Dienstag ließ ihn die Firma Veloform, die diese Art von Turm vor zehn Jahren entwickelt hat, aufbauen. Am Mittwoch weihten ihn Bürgermeisterin Manuela Saß, ihr 1. Beigeordneter, Christian Große (beide CDU), sowie Vertreter der Verwaltung und der Politik ein. Von der Plattform aus sind unter anderem die beiden Inselkirchen zu sehen sowie die Gotteshäuser von Geltow und Glindow. „Dieser Blick macht unseren Weinberg mit der Weintiene noch mal ein Stück attraktiver“, sagte Manuela Saß.

Türme sind vielseitig einsetzbar

Helga Brandt vom Fachbereich Marketing und Controlling des Kreises zeigte sich glücklich, dass der Turm auf dem Wachtelberg seinen neuen festen Standort gefunden hat. Zuvor sei er bereits in der Blütenstadt zwischengelagert worden. „Wir wollten, dass der Turm sichtbar bleibt und nicht verschwindet“, erklärte Helga Brandt. Ursprünglich sei geplant gewesen, den Ausguck am Havelradweg aufzustellen, wo sich allerdings kein geeigneter Platz gefunden hat. Die Stadt Werder setzte sich letztlich für den „bboxx-Tower“ ein und kümmerte sich um die erforderlichen Genehmigungen. Die Neuaufstellung auf dem 59 Meter hohen Wachtelberg kostete rund 45 000 Euro, die als Fördermittel vom Landkreis Potsdam-Mittelmark an die Stadt geflossen sind, ergänzte Christian Große.

Die Veloform-Türme sind vielseitig einsetzbar, wie der Geschäftsführer Anselm Franz erzählte. Am Forellenhof in Rottstock bei Ziesar steht zum Beispiel eine Hotelanlage aus mehreren Türmen. Im Inneren gelangt man über eine Treppe zu den Betten – ein Zimmer im Miniaturformat. Je nach Bedarf werden Türen und Fenster eingebaut. Auch in Werder und Umgebung sucht Anselm Franz nach Standorten für eine solche Hotelvariante. „Sie hat den Vorteil, dass sie mitwächst und nicht viel Platz einnimmt, weil wir nach oben bauen“, so der Geschäftsführer. Der neue Wachtelbergturm hat zwar kein Innenleben, wiegt aber dennoch rund 20 Tonnen.

Von Luise Fröhlich

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