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Wiesenburg Ausbau der B 246 beginnt am Montag
Lokales Potsdam-Mittelmark Wiesenburg Ausbau der B 246 beginnt am Montag
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15:51 28.08.2019
Der Ausbau der B 246 nach Wiesenburg beginnt. Die Strecke soll passierbar bleiben Quelle: René Gaffron
Wiesenburg

Aufatmen bei den Geschäftsleuten in Reetzerhütten und bei Pendlern, die nach Zerbst zur Arbeit fahren. Denn der jetzt beginnende Ausbau der B 246 nach Wiesenburg wird nicht mit einer Vollsperrung und ewig langen Umleitungsempfehlungen einhergehen. Das hat Cornelia Mitschka vom Landesbetrieb Straßenwesen bestätigt.

In der nächsten Woche werden die ersten Bauleute anrücken. Die Michendorfer Firma Matthäi hat jetzt den Auftrag erhalten. Sie ist gerade mit den Arbeiten der B 107 südlich von Jeserig/Fläming fertig geworden.

Fahrbahn wird acht Meter breit

Die Erneuerung der B 246 erfolgt –beginnend vom Kreisverkehr am ehemaligen Reetzer Dreieck –auf der Länge von etwa 2,8 Kilometern. Sie schließt Verbesserungen einzelner Kurvenverläufe sowie eine nahezu komplette Verbreiterung der Fahrbahn auf insgesamt acht Meter ein. In diesem Zusammenhang werden auch Durchlässe erneuert. Daneben soll der 2,50 Meter breite lang ersehnte Radweg entstehen.

Von Montag an wid das Baufeld zunächst vorbereitet, wie es in der Mitteilung heißt. Dabei müssen für die Velo-Trasse die Stubben der bereits gerodeten Bäume sowie Oberboden entfernt werden, so die Behörde. Die Baumfällungen auf der südlichen Fahrbahnseite sind für Oktober angekündigt.

Vollsperrung im Sommer 2020

Die Kosten für das Vorhaben sind mit 3,5 Millionen Euro kalkuliert. Im Herbst nächsten Jahres soll alles fertig sein. Solange wird der Verkehr –abgesehen von einer Phase in den Sommerferien 2020 –aufrecht erhalten. Je nach Baufortschritt sollen Ampelregelungen und provisorische Umfahrungen die Passage der Baustelle ermöglichen. Die Kraftfahrer müssen freilich längere Fahrzeiten einplanen.

Das ist mit lokalen Politikern und Verwaltung, Entsorgen und Busunternehmen, Rettungsdienst und Feuerwehr jetzt abgestimmt worden, bestätigt Anke Glistau. Nach Aussage der Wiesenburger Bauamtsleiterin werden die Busse ihre Fahrpläne anpassen.

Ziegelwerk ist informiert

Die Wienerberger GmbH war ebenfalls bei der sogenannten Bauanlaufberatung am Tisch. Nach Einschätzung von Erhard Tauer, dem Leiter des Ziegelwerkes Reetzerhütten, sei ob der Ampeln „mit normalen Warteschlangen, allerdings nicht zwingend mit LKW-Stau zu rechnen.“ Wenn sich doch–wie im Juni 2018 –noch Probleme für die Anliegen ergeben, sei das Unternehmen gesprächsbereit.

Von René Gaffron

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