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Wiesenburg Familienzentrum hat neues Quartier bezogen
Lokales Potsdam-Mittelmark Wiesenburg Familienzentrum hat neues Quartier bezogen
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19:32 23.06.2019
Das Familienzentrum Wiesenburg hat jetzt sein Quartier in der Kunsthalle bezogen. Quelle: René Gaffron
Wiesenburg

Zum gemeinsamen Frühstück in großer Runde wird für Montag, 9 bis 11 Uhr, eingeladen. Dann kann das Familienzentrum der Gemeinde Wiesenburg/Mark richtig in Besitz genommen werden. Täglich ein bis zwei Angebote werden dort zum Auftakt in dieser Woche unterbreitet, damit möglichst viele Interessierte einen Blick in das neue Quartier werfen können. Es ist an der Rückseite der Kunsthalle untergebracht und dort barrierefrei erreichbar.

Am vergangenen Freitag ist es offiziell eingeweiht worden. Bodo Rudolph, Leiter des Jugendamtes der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark, hat die nun vorhandenen Möglichkeiten gewürdigt. Es ist die vorletzte Einrichtung ihrer Art, die nun aber die Standards erfüllen kann. Am Beetzsee wird die Offerte ohnehin mobil organisiert.

Drei große Räume

In Wiesenburg stehen nun für Leiterin Jana Teske und Mitstreiter von der Arbeiterwohlfahrt ein Büro, ein Beschäftigungsraum sowie eine große Küche zur Verfügung, die rege genutzt werden sollen. Zum erweiterten Team gehören Schulsozialarbeiterin Susanne Reipen, Jugendkoordinator Carsten Neumann und Bibliothekarin Irina Seeger.

Häufig und in Partnerschaft mit den Künstlern nebenan soll mit ihrer Unterstützung auch der Saal belebt werden, wünscht sich Bürgermeister Marco Beckendorf (die Linke). Schließlich hat die Gemeinde Wiesenburg knapp eine Million Euro für die Sanierung des Gebäudes insgesamt ausgegeben. Demnächst soll es noch mit einem Hotspot für freies WLan ausgestattet werden.

Hilfe in Notfällen

2017 war das Familienzentrum in der Grundschule „Am Schlosspark“ gestartet. Doch die Schwelle dort bremst erheblich, wie die Sozialarbeiter festgestellt haben. „Der Treff unabhängig von einer Institution ist daher eine neue Qualität“, glaubt Mara Ebinger. Die Schmerwitzerin ist sowohl als Mutter als auch als beratende Hebamme zuversichtlich, dass viel Zuspruch mitten im Ort generiert werden kann. „Es gibt Hilfe in Notfällen“, nennt sie eine Facette. Vor allem gehe es um eine starke Grundlage für das soziale Miteinander im Alltag der Generationen. Gerade die große Küche biete buchstäblich viel Raum für praktischen Erfahrungsaustausch.

Wünsche können für die Zukunft geäußert werden. Barbara Klembt macht davon Gebrauch. Quelle: René Gaffron

„Kino in Familie“, „Kurse für Väter“ und „Fit mit Babys“ waren die ersten Wünsche, die zunächst einmal auf einer Tafel zusammengetragen wurden. Sie bleibt noch für Ergänzungen stehen.

Das aktuelle Programm

Für diese Woche vorbereitet sind: Montag, 15 Uhr _ Kreativnachmittag; Dienstag, 15 Uhr _ Kindersachentauschbörse, Mittwoch, 15 bis 17 Uhr _ Babysitterführerschein für Jugendliche; Donnerstag _ Spielnachmittag für Jung und Alt; Freitag, 11 bis 13 Uhr _ Kochen (Suppe und Salat), Freitag, 18 Uhr _ Upcycling-Nähprojekt.

Von René Gaffron

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