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Wiesenburg Umzug des Familienzentrums ist greifbar
Lokales Potsdam-Mittelmark Wiesenburg Umzug des Familienzentrums ist greifbar
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15:07 24.01.2019
Jana Teske (l.) und Anke Glistau in der Wiesenburger Kunsthalle, die aktuell umgebaut und saniert wird.
Jana Teske (l.) und Anke Glistau in der Wiesenburger Kunsthalle, die aktuell umgebaut und saniert wird. Quelle: Josephine Mühln
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Wiesenburg/Mark

 Der Einzug des Wiesenburger Familienzentrums in sein neues Domizil rückt immer näher. Noch ist die Kunsthalle am Goetheplatz zwar eine Baustelle, Mitte Juni sollen jedoch alle Arbeiten abgeschlossen sein und der Umzug erfolgen. „Wir sind im Zeitplan“, bestätigt Wiesenburgs Bauamtsleiterin Anke Glistau bei einem Rundgang.

Das neue Haus ist barrierefrei, hat neben einer großzügigen Raumaufteilung eine bessere Akustik und neue Beleuchtung bekommen, die künftig auszustellende Kunstwerke ins rechte Licht rückt. Ein weiteres Detail, das sofort ins Auge fällt: An der Wand rechts vom Haupteingang ist hinter der dicken Schicht Putz das alte Mauerwerk zum Vorschein gekommen. „Ich denke, das wird ein besonderes Merkmal der Halle“, sagt Anke Glistau.

„Halle für alle“ soll entstehen

Die ursprünglich mit rund 700.000 Euro bezifferte Sanierung sei am Ende leicht teurer geworden, ergänzt die Betreuerin der Baustelle, Gisela Burmeister. „Wir werden bei etwa 850.000 Euro landen, ein paar Nachträge bei den Kosten bleiben nicht aus.“

Eine „Halle für alle“ soll am Ende entstehen. Die Vorfreude, dann endlich eine zentrale Anlaufstelle für alle Familien zu haben, ist bei Jana Teske, seit Mai 2018 Koordinatorin des Wiesenburger Familienzentrums, schon jetzt groß. Aktuell finden die Angebote unter anderem in der Kita, der Grundschule und der Alten Schule statt.

Großes Interesse der Eltern

„Ich hoffe, dass wir mit dem zentralen Ort auch mehr Familien erreichen und sie so mehr Angebote wahrnehmen können“, sagt Jana Teske, die in enger Zusammenarbeit mit der Jugendkoordination, der Schulsozialarbeit sowie der Bibliothek agiert. „Ich bin nach wie vor in der Aufbauphase und dabei, ein Fundament zu bilden. Herauszufinden, was die Familien wollen.“

Grundsätzlich sei aber ein großes Interesse seitens der Eltern da. „Sie engagieren sich stark und bringen viele Ideen mit – beispielsweise auch dazu, wie man die Außenanlage der Kunsthalle künftig für unsere Zwecke und kindgerecht nutzen kann“, sagt Jana Teske. Sie plant neben einer großen Eröffnungsfeier zudem eine ganze Woche mit besonderen Angeboten und offenen Türen, damit jeder die Arbeit des Familienzentrums kennen lernen kann.

Austausch über eigene Arbeit

Die Baustellenbegehung hat während des Netzwerktreffens für die Familienzentren in Potsdam-Mittelmark stattgefunden. Dabei standen die Finanzierung der Zentren sowie inhaltliche Bedarfe auf der Tagesordnung. Außerdem hatten die Koordinatorinnen die Möglichkeit, sich über ihre Arbeit und deren Vielschichtigkeit auszutauschen.

Von Josephine Mühln