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Wiesenburg Hirsche ließen Autofahrern bei Jeserigerhütten zweimal keine Chance
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Hirsche ließen Autofahrern bei Jeserigerhütten zweimal keine Chance

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16:43 15.12.2020
Vier Wildunfälle an zwei Tagen ereigneten sich im Hohen Fläming. Quelle: dpa
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Jeserig/Fläming

Eine Serie von Wildunfällen beschäftigte am Montag und Dienstag die Polizei im Hohen Fläming. Die Beamten nahmen insgesamt vier Kollision auf. Die Insassen der beteiligten Autos blieben in allen Fällen unverletzt. Der Sachschaden war aber erheblich.

Der erste Unfall ereignete sich am frühen Montagmorgen. Gegen 3.45 Uhr kollidierte ein Honda auf der Bundesstraße 107 zwischen der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt und Jeserigerhütten mit einem Hirsch. Das Tier verendete am Unfallort. Das Auto wurde schwer beschädigt und musste vom Unfallort abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe wird mit circa 5000 Euro angegeben. Um das getötete Tier kümmerte sich ein Jagdpächter.

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An gleicher Unfallstelle ereignete sich am Montagabend gegen 19.10 Uhr ein weiterer Wildunfall mit einem Hirsch. Da stießen ein Ford und ein Hirsch zusammen, der ebenfalls die B 107 überquerte. Auch dieses Tier verendete am Unfallort. Der Sachschaden am Auto wird mit 2500 Euro angegeben, es blieb aber fahrbereit.

Am Dienstagmorgen ereigneten sich zwei weitere Wildunfälle. Zunächst krachte gegen 7 Uhr ein Volvo auf der Landesstraße 91 zwischen Weseram und Päwesin mit einem Reh zusammen. Das Tier verendete am Unfallort. Der geringe Sachschaden wird mit 500 Euro angegeben.

Wenig später mussten Polizisten in Bad Belzig einen vierten Wildunfall aufnehmen. Er ereignete sich gegen 7.45 Uhr auf der B 246 kurz vor der Tankstelle am Ortseingang aus Richtung Schwanebeck. Dort war ein Opel mit einem Reh kollidiert. Auch dieses Tier verendete. Am Auto entstand ein Sachschaden von 1000 Euro.

Von MAZ