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Wiesenburg Viele bekannte Namen in den 14 Wiesenburger Ortsbeiräten
Lokales Potsdam-Mittelmark Wiesenburg Viele bekannte Namen in den 14 Wiesenburger Ortsbeiräten
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17:56 28.05.2019
Simone Albrecht bei der Stimmabgabe in Jeserig/Fläming. Quelle: René Gaffron
Wiesenburg

Das gibt es schon selten genug. Die SPD gewinnt – wenn auch knapp – die Wahl zum Wiesenburger Ortsbeirat. Doch der Erfolg, mit 35,8 Prozent der Stimmen die Linke mit 35,7 Prozent knapp auf Platz zwei verwiesen zu haben, kann nicht wirklich realisiert werden.

Denn Dirk Fröhlich hat das Ergebnis allein eingefahren . Das habe ich so sehr nicht erwartet“, sagt er. Der bekannte Heimatfotograf hat 664mal das Vertrauen der Wiesenburger erhalten. Dieser Zuspruch hätte eigentliche für zwei Mandate gelangt.

Bernd Müller trat nicht mehr an

Doch muss der 42-Jährige sie nun selbst ausfüllen und wird bei den Entscheidungen nur eine Stimme haben. Denn seine bisherigen sozialdemokratischen Mitstreiter – allen voran der langjährige Ortsvorsteher Bernd Müller – haben nicht mehr kandidiert.

So werden praktisch die Sozialisten Daniela Rabinowitsch und Norbert Hesse über die Stimmen-Mehrheit verfügen. Komplettiert wird das Quartett von Gerd Metzger, der als Einzelkandidat ins Rennen gegangen war. Hans-Joachim Beckmann bleibt hingegen die Rückkehr auf die lokalpolitische Bühne verwehrt.

Klare Verhältnisse in Jeserig/Fläming

Die Popularität kommt auch in Jeserig/Fläming zum Ausdruck. Dort ist die Auswirkung nicht ganz so dramatisch. Denn neben Manfred Rabinowitsch (Linke), der 82,3 Prozent erhielt, konnte sich Roland Haag-Schönenberg (Bündnis 90/Die Grünen) immerhin noch einen Sitz sichern.

Auf der Verliererseite ist die Linke in Klepzig, wo das bewährte Trio von den Freien Bauern und Bürgern fast 90-prozentigen Zuspruch erhielt. Auch in Grubo konnte Einzelbewerberin Angela Luft dem etablierten Protagonisten keinen Sitz abjagen.

Einige junge Leute rücken nach

Volle Zustimmung erhielten mithin die Vorschlagslisten in Jeserigerhütten, Lehnsdorf, Mützdorf, Reetzerhütten und Benken. Wobei im letztgenannten Ort der junge Landwirt Kim-Ole Daniels doppelt so viele Stimmen erhielt wie die bisherige Ortsvorsteherin Rita Neumann.

Mit dem Studenten Tim Kehrwieder –auf FDP-Vorschlag – und Elektroinstallateur Alexander Stephan gibt es im Ortsbeirat Reppinichen ebenfalls neue Gesichter neben der langjährigen Dorfchefin Doris Bäwert.

Einzelbewerberin erfolgreich

In Reetz sind die bisherigen Aktivistinnen Marion Gante und Eva Loth bestätigt und Einzelbewerberin Dominique Iversen dazu gewählt worden.

Ziemlich neu formieren wird sich der Ortsbeirat Neuehütten. Dort gibt Architektin Kornelia Stephan nach einer Wahlperiode planmäßig das Zepter ab, konzentriert sich auf Beruf und Familie.

Ihr bisheriger Stellvertreter Lars Wendt freut sich auf die Zusammenarbeit mit Manuela Scharf und Gerd Eilzer. Jeder von ihnen erhielt 90 bis 93 Stimmen. „Diese Verteilung ist eine gute Basis“, findet der 39-jährige „Vize“.

Brigitte Thiele, Anica Lämmermann, Carmen Schwarz und Bastian Heese (von links) haben die Stimmen im Wahllokal in Medwwitzerhütten ausgezählt. Quelle: René Gaffron

In Medewitz, einschließlich Medewitzerhütten, hatten vier Kandidaten ihren Ring in den Hut geworfen. Während Herbert Thiele, Robert Pulz und Christian Prinz den Einzug schafften, bleibt Udo Wolf außen vor.

Ähnlich das Schicksal von Dietmar Paul, der bei der Wahl zur Gemeindevertretung Wiesenburg/Mark zwar als Parteiloser auf der SPD-Liste erfolgreich war.

Allein muss er den Damen der „Bürgerbewegung Schlamau/Schmerwitz“ den Vortritt lassen: Birgit Kaiser, Martina Golz und Annekathrin Aisch lenken künftig die Geschicke in dem Doppel-Ort.

Hier die digitale Karte zur Europa- und Kommunalwahl

Von René Gaffron

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