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Wiesenburg Das ist neu beim Seefest
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12:36 31.07.2019
Gewässer auf dem Rückzug: Manfred Rabinowitsch, Ortsvorsteher von Jeserig/Fläming, sorgt sich um den See. Quelle: Rene Gaffron
Jeserig/Fläming

Die Trockenheit setzt dem See in Jeserig/Fläming zu. Von der einstigen Ausdehnung über 2,5 Hektar kann wohl keine Rede mehr sein. Vielmehr ist es jetzt möglich, bequem trockenen Fußes vor dem Schilfgürtel, der schon längst nicht mehr im Wasser steht, entlang zu laufen. „Der Pegel dürfte einen Meter unter dem von vor zwei Jahren stehen“, mutmaßt Manfred Rabinowitsch.

2016 in sein Heimatdorf zurückgekehrt ist er neuerdings Ortsvorsteher. Sorgen bereitet das sensible Biotop den Anrainern schon immer, wie der 65-Jährige weiß. „Zumindest hat sich die Wasserqualität nach den Regenschauern im Juli etwas verbessert“, sagt Manfred Rabinowitsch. Das vom Wiesenburger Anglerverein „Perle des Flämings“ gepachtete Gewässer ist zwar offiziell keine Badestelle. Dennoch kommen Einheimische und Gäste eigentlich gern dorthin,um sich zu erfrischen.

Verzicht auf Plastik

Vor dem Hintergrund geht nun das traditionelle Seefest über die Bühne. Weil das Schicksal des idyllischen Kleinodes wohl ein wenig mit dem globalen Klimawandel zusammenhängt, wollen die Organisatoren der dreitägigen Feierlichkeiten einen Beitrag zur Verbesserung der Umweltbilanz leisten. „Wir werden möglichst auf Plastikgeschirr und -besteck verzichten“, erklärt Regina Schöneberg.

Mit ihrem Ehemann Roland Haag-Schöneberg und Felicitas Bucher sowie dem Dorfchef bilden sie das Organisationskomitee, haben aber viele Mitstreiter. „Der Zuspruch aus dem Ort ist groß. Wir haben reichlich Teller, Tassen und Gläser sowie Besteck erhalten, die wir nach der Nutzung abwaschen und einlagern können“, berichten die Protagonist.

Vielfalt an Speisen und Getränken

Weitere Neuerung: In Abstimmung mit der Gastwirtsfamilie Hübner aus Medewitzerhütten, die wieder für Speis und Trank sorgt, werden auch vegetarische und syrische Spezialitäten sowie sommerbunte Cocktails angeboten. In bewährter Weise backen die Frauen des Dorfs auch wieder Kuchen.

Das Programm nimmt ab Freitag, 19 Uhr, seinen Lauf. dann gibt die Chorgemeinschaft Wiesenburg/Mark in der wohltemperierten Feldsteinkirche ein Konzert. Das Ensemble unter Leitung von Silke Martens bringt Lieder und Gedichte der Saison zu Gehör. Am Sonnabendnachmittag soll der Auftritt des TV-bekannte Comedian Martin Tschirnich aus Rathenow für Stimmung sorgen. Daneben sind Karate-Präsentation und Bogenschießen sowie eine Tombola organisiert. Nicht zuletzt ist Spiel und Spaß für Kinder versprochen.

Tanzmusik nach Wunsch

Die Hausband aus Mal’s Scheune in Wiesenburg bestreitet den Auftakt für den Abend. Musik nach Wunsch soll DJ Jürgen Dittberner danach auflegen. Tatsächlich sind die Einheimischen nämlich gefragt worden, welche Tanzmusik ihnen gefällt. Für das Auge wird dann noch eine finale Feuershow geboten.

Die Jagdgenossenschaft Jeserig (Fläming)/Jeserigerhütten zeichnet für den Musikalischen Frühschoppen verantwortlich. Am Sonntag, 10 Uhr, geht es los –Wettbewerb im Kegeln und Erbsensuppe aus der Feldküche gehören mit dazu.

Zumindest für die Zeit der Feierlichkeiten würde Manfred Rabinowitsch nochmals auf trockene Witterung hoffen.

Von René Gaffron

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