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Potsdam-Mittelmark Wir konnten alle unsere Ideen verwirklichen
Lokales Potsdam-Mittelmark Wir konnten alle unsere Ideen verwirklichen
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11:33 06.09.2017
Bodo Sternberg ist Ortsvorsteher in Fredersdorf, wo am Wochenende der Flämingmarkt lockt. Quelle: Christiane Sommer
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Fredersdorf

Fredersdorf ist am Wochenende Gastgeber der Aktion „48 Stunden Fläming“. Zudem wird dort der 14. Flämingmarkt ausgerichtet. Ortsvorsteher Bodo Sternberg erklärt, was zu erwarten ist.

Sind die Vorbereitungen für die Großveranstaltung abgeschlossen?

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Bodo Sternberg: Nahezu. Wir haben ein zehnköpfiges Festkomitee gebildet, das im Dorf die Fäden zusammenhält und eng mit dem Veranstalter, der „Lokalen Aktionsgruppe Fläming-Havel“ kooperiert. Wenn am Freitagabend die letzten Stände und das große Festzelt samt Bühne aufgebaut sind, kann es losgehen.

Die Dorfgemeinschaft bringt sich ein. Für welche Programmpunkte ist sie verantwortlich?

Wir werden uns nicht nur einmal auf der Bühne im Festzelt präsentieren. Nach der Eröffnung des Marktes sind Sonnabend die Fredersdorfer „Line Dancer“ zu erleben und unsere Sport-Kids. Nicht zu vergessen, die Auftritte der Band „Kaolin“ und der Vokalgruppe „Bellis“, zu denen auch Fredersdorfer zählen. Das Programm in der Kirche gestalten wir an beiden Tagen. Es gibt Führungen mit Orgelkonzerten und Sonntag auch kleine Theateraufführungen. Um nichts zu verpassen, sollten Besucher unbedingt das Programm griffbereit haben. Wir bieten einen limitierten Kräutertaler an. Dahinter verbirgt sich eine kleine Tonscheibe mit Fredersdorfer Wappen ist. Wer diese daheim immer feucht hält, kann später Kräuter ernten.

Was sollte man während des Marktes gesehen und gehört haben?

Schwer zu sagen. Man sollte sich die in heimischer Mundart von Yannik und Thomas Kase erzählte Geschichte am Sonntag, 13.15 Uhr, im Festzelt nicht entgehen lassen sollte. Sie basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich vor 40 Jahren zugetragen hat. Maria Sternberg hat diese Episode in Fredersdorfer Mundart der Altvorderen aufgeschrieben. Jetzt steht die Aufführung bevor.

Wie viele Besucher erwarten Sie?

Zwischen 4000 und 5000.

Welche typisch Fredersdorfer Köstlichkeiten bieten Sie ihnen?

Die Frauen aus dem Dorf stellen ihre Backkünste unter Beweis. Schon jetzt sind nahezu 80 Zusagen über Kuchenspenden eingegangen. Außerdem werden beispielsweise auf dem ehemals Kaufmann Prinz gehörigen Grundstück frische Waffeln gebacken. Reinhard Helle kocht Dämpfkartoffeln und reicht Quark und Butter dazu. Joachim Muschert, der für seine Riesenkürbisse bekannt ist, bereitet Kürbisbowle zu.

Wie viele Stände werden im Dorf aufgebaut?

Gut 60 Stände werden im historischen Dorfkern und vor dem Freibad aufgebaut, davon zehn durch Fredersdorfer gestaltet. Das ganze Dorf bringt sich ein. Außerdem werden in der Hauptstraße zwei Höfe geöffnet, unter anderem um historische Landtechnik auszustellen. Alles aufzuzählen, ist hier unmöglich. Wer den Flämingmarkt besucht, sollte Zeit mitbringen. Es gibt allein von den Programmpunkten die in unserer Regie laufen, viel zu erleben. Das geht von der Schlachteausstellung bis zu Führungen auf dem Biberwanderweg und durch die alte Wassermühle.

Wie lief die Zusammenarbeit mit der LAG? Konnten alle Ideen, die die kreative Dorfgemeinschaft einbrachte, in der Kooperation verwirklicht werden?

Es lief sehr gut. Wir können alle unsere Ideen verwirklichen.

Sind Sie mit Blick auf die immer näher kommende Veranstaltung schon etwas aufgeregt?

Etwas. Wohl auch, weil ich zugeben muss, in den zurückliegenden Jahren noch nie einen Flämingmarkt besucht zu haben. Das wird sich künftig ändern.


Von Christiane Sommer

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