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Potsdam-Mittelmark Wo die Weihnachtsbäume brennen
Lokales Potsdam-Mittelmark Wo die Weihnachtsbäume brennen
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18:19 04.01.2018
Das Knutfest auf dem Hartplatz ist in Werder mittlerweile zu einer festen Tradition im Januar geworden. Quelle: Julian Stähle
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Mittelmark

Vor einigen Jahren ist das Knutfest aus Skandinavien in die Region geschwappt und hat sich an vielen Stellen zu einer festen Tradition entwickelt. Während die Bäume bei den Nachbarn im Norden nur abgeschmückt und aus dem Wohnzimmer geräumt werden, nutzen die Deutschen die ausgedienten Kiefern und Tannen, um bei einem schönen Feuer zusammenzukommen. Wo im Januar Knutfeste gefeiert werden, zeigt die folgende Auswahl im Überblick:

Auf dem Hartplatz in Werder veranstaltet der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr zum elften Mal das Knutfest am Sonnabend, 13. Januar, ab 16 Uhr. „Zum Feiern gab es 2017 genug Gründe und wir werden den ersten Höhepunkt im Jahr 2018 bieten“, heißt es in der Einladung. Hinter dem alten Brauhaus soll wieder ein gigantisches Feuer entfacht und für kuschelige Wärme gesorgt werden. Der Spielmannszug holt die kleinen und großen Werderaner und ihre Gäste bereits um 15.30 Uhr an der Karl-Hagemeister-Grundschule zu einem Fackelumzug ab. Begleitet wird dieser von der Jugendfeuerwehr. Für ein bisschen Wärme von Innen sorgen im Verlauf des Abends die Mitglieder und Unterstützer des Fördervereins. Es gibt Heißgetränke und Gegrilltes. „Keiner soll zu kurz kommen und so wird auch die Möglichkeit geboten, dass unsere Kleinen ihren Knüppelteig am Stock selbst über dem offenen Feuer backen können“, so der Vereinsvorstand. DJ Timo & Danny sorgen für heiße Rhythmen. Abgeholt werden die ausgedienten Weihnachtsbäume am 12. Januar von den Straßenrändern. Der Förderverein bittet die Werderaner darum, die Bäume bereits am Vortag rauszulegen. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendwehr zu Gute.

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Töplitz feiert ebenfalls am 13. Januar ab 15 Uhr Knutfest an der Badestelle. Veranstalter ist dort die Jugendfeuerwehr. Der alte Christbaum kann gegen ein Freigetränk eingelöst werden.

In Phöben beginnt das Spektakel bereits am Sonnabend, 6. Januar, hinter dem Feuerwehrhaus. Der Förderverein der Ortswehr war einer der ersten, der in der Region das Weihnachtsbaumverbrennen zu einem Fest gemacht hat.

Auf dem Krähenberg in Caputh wird am 13. Januar ein großes Feuer entfacht. Los geht das Knutfest um 17 Uhr. Die Feuerwehr holt die Bäume am 11. und 12. Januar ab. Wer seinen Tannenbaum selbst mitbringt, bekommt einen Glühwein gratis. Der Eintritt ist, wie bei allen anderen Veranstaltungen auch, frei.

In Groß Kreutz sammelt der Feuerwehrförderverein am 13. Januar, dem Tag des traditionellen Neujahrsfeuers, von 10 bis 12 Uhr die Weihnachtsbäume ein. Ab 17 Uhr sind dann alle Interessierten aus Nah und Fern eingeladen, die Tradition des Bäumeverbrennens am Gerätehaus in der Bochower Straße aufleben zu lassen. Für die, die ihren Baum selbst mitbringen, gibt es ebenfalls einen kostenlosen Glühwein.

Elsholz begeht auch am 13. Januar ab 16 Uhr das Knutfest. Weihnachtsbäume holt die Feuerwehr ab 12 Uhr ab. Highlight ist der Lampionumzug, mit dem das Fest um 16 Uhr vor dem Feuerwehrhaus beginnt.

Von Luise Fröhlich