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Wusterwitz Kikeriki: In Zitz wird um die Wette gekräht
Lokales Potsdam-Mittelmark Wusterwitz Kikeriki: In Zitz wird um die Wette gekräht
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14:40 10.06.2019
Sieger und Verlierer –stehend von links: Wilfried Meichau (128 Kräher), Erich Nerling (75), Chris Behrens (131) und Holger Lau (52). Unten: Verlierer Hartmut Schulze und Reno Nerling. Quelle: Silvia Zimmermann
Zitz

Am Pfingstsonntag fand das mittlerweile 38. Hähnekrähen in Zitz statt. Der tierische Wettstreit war schon weitem zu hören.

Eine lange Reihe von Käfigen war wegen der Sonne im Schatten der Bäume aufgestellt, in dem 40 Hähne der unterschiedlichsten Rassen hinter dem Dorfgemeinschaftshaus krähten. Teilgenommen hatten wieder viele Zuchtfreunde aus den umliegenden Orten und Geflügelzuchtvereinen.

Susan Tuchen half beim Auszählen der Hahn-Lautäußerungen.. Quelle: Silvia Zimmermann

Das schöne und sonnige Wetter lockte zahlreiche Besucher an, die aufmerksam das Geschehen verfolgten. Vor allem die Besitzer der Tiere waren auf das Ergebnis gespannt. Eingeladen hatte zum 38. Hähnekrähen der Rassegeflügelzuchtverein Zitz. Eine Stunde lang wurde gezählt, wie oft das Federvieh krähte. So mancher Hahn, der zu Hause den Schnabel nicht zum Stillschweigen bringen kann, gab beim Wettstreit keinen Laut von sich. Diese Besitzer mussten sich jede Menge Spott von den Zuschauern über sich ergehen lassen. Am Ende erhielten sie eine Urkunde darüber, dass sie einen „Nachbarschaftsfreundlichen Hahn“, der keinen einzigen Kräher von sich gab, besitzen.

„Das Zählen der Anschläge war gar nicht so leicht. Ich musste mich sehr konzentrieren, um das Krähen der Hähne herauszuhören“, sagt Susan Tuchen. Sie war mit ihrem Freund Chris Behrens vom Rassegeflügelzuchtverein Osterweddingen aus der Gemeinde Sülzetal bei Magdeburg nach Zitz angereist. Das Paar brachte von anderen Vereinsmitgliedern vier Hähne mit.

Vereinschef Reno Nerling beim bekanntgeben der Ergebnisse. Quelle: Silvia Zimmermann

Beim Zählen musste Tuchen vier Hähne beobachten und ihr Krähen festhalten. Auf ihrem Zettel standen nach einer Stunde zahlreiche Striche, für die Zahl der Lautäußerungen, welche die krähfreudigen Hähne von sich gaben. Gewonnen hatte bei diesem Wettstreit der federfüßige Zwerghahn von Tino Grube vom Rassegeflügelzuchtverein Osterweddingen. Er krähte in einer Stunde 131 Mal. Auf dem zweiten Platz folgte mit 128 Anschlägen der Zwergwyandoten Hahn von Wilfried Meichau aus Wusterwitz. Insgesamt konnten 22 Zuchtfreunde Preise für das Krähen ihrer Hähne in Empfang nehmen.

Vereinsvorsitzender Reno Nerling schickte vier Hähne ins Rennen und diese waren nicht die erfolgreichsten Kräher. Zuchtfreund Hartmut Schulze aus Fienerode stellte drei Hähne der Rasse La Flèche zum Wettstreit. Die imposanten Hähne mit ihrem V-Kamm, die wie zwei kleine Teufelshörner aussehen, gaben keinen Laut von sich. Schulz nahm es gelassen. Für den Futtermittelhändler war die Teilnahme entscheidend.

Die Zuchtfreunde und Besucher tauschten sich noch lange am Dorfgemeinschaftshaus über ihre Tiere aus und ließen bei Bier und Bratwurst das Hähnekrähen ausklingen.

Von Silvia Zimmermann

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