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Wusterwitz Kulturverein Wusterwitz schaut in die Geschichte: alte Postkarten und neue Ausstellung
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Kulturverein Wusterwitz schaut in die Geschichte: alte Postkarten und neue Ausstellung

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12:56 31.08.2021
Das Kriegsgefangenenlager Groß-Wusterwitz (Erster Weltkrieg) war laut Wusterwitzer Chronik westlich der heutigen Walther-Rathenau-Straße zwischen der Kanalstraße und der August-Bebel-Straße errichtet worden. Die Aufnahme stammt von Fotograf Hermann Haack aus Genthin.
Das Kriegsgefangenenlager Groß-Wusterwitz (Erster Weltkrieg) war laut Wusterwitzer Chronik westlich der heutigen Walther-Rathenau-Straße zwischen der Kanalstraße und der August-Bebel-Straße errichtet worden. Die Aufnahme stammt von Fotograf Hermann Haack aus Genthin. Quelle: Sammlung Hesse
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Wusterwitz

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Der Heimat- und Kulturverein Wusterwitz holt am Samstag, 4. September 2021 in der Kulturscheune einen Vortrag nach, der wegen des Lockdowns 2020 ausgefallen war. Thema ist die medizinische Betreuung im Ort, die es seit 125, nun also seit 126 Jahren gibt. Der Verein organisiert einen Vortrag und eine kleine Ausstellung dazu.

Die Ausstellung in der Kulturscheune ist von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Der Vortrag über die medizinische Betreuung beginnt um 14 Uhr. „Gespräche sind bei Kaffee und Kuchen möglich“, heißt es weiter.

In der Ankündigung des Vereins heißt es weiter: „Ein Stück Geschichte erzählen auch die guten alten Postkarten, die zum Teil schon 100 Jahre alt sind und deren Motive von den Fotographen Hermann Heinrich (Großwusterwitz),Hermann Haack (Genthin), Otto Habedank (Brandenburg an der Havel) und Jacob Friedländer (Brandenburg an der Havel) eingefangen wurden.

Motive vom VEB Bild und Heimat

Nach der Gebietsreform 1952 wurde aus Großwusterwitz wieder Wusterwitz und der VEB Bild und Heimat Reichenbach (Voigtland) lieferte die Motive. Für unseren Heimatverein sind sie eine Art Zeitzeuge, denn durch den Poststempel und die Motive kann man die Veränderungen unseres Heimatortes nachvollziehen.“

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Zur Freude des Vereins gab es jetzt Nachschub: Von dem Wusterwitzer Fotografen Mai kamen Bilder aus dem Nachlass seines Vaters für die heimatkundliche Arbeit. „Eine besondere Freude bereitete er uns vor einigen Wochen. Er schenkte uns über 40 Originalfotos von einem Festumzug von 1999.“

Überdies hat sich der Verein an der Spendenaktion für die Opfer der Flutkatastrophe in Westdeutschland beteiligt. 205 Euro gingen auf das Konto der Katastrophenhilfe.

Von MAZ