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Ziesar Gräben im Wandel der Zeit
Lokales Potsdam-Mittelmark Ziesar Gräben im Wandel der Zeit
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13:26 04.01.2019
Gräben auf einer Lithografie von Jakob Friedländer um 1900. Quelle: Gerrit Fried
Gräben

Der Ort, der als selbstständige Gemeinde Teil des Amtes Ziesar ist, wurde als „Grabonizi“ erstmals am 28. September 992 in einer Urkunde erwähnt. Mit diesem Schriftstück überließ König Otto III. dem Abt Reginald von Memleben im Tausch gegen zwei andere Orte an der mittleren Elbe 21 Orte in den Burgwarden Biederitz und Möckern. Seit 8. Juli 2017 erinnert ein Gedenkstein im Ort an diese Ersterwähnung.

Gräben wurde als „Grabonizi“ erstmals am 28. September 992 in einer Urkunde erwähnt. Impressionen aus der Geschichte.

Die Gemeinde gehörte seit ihrer Gründung zur Markgrafschaft Brandenburg (Kurmark). 1636, in den Wirren des 30-jährigen Krieges, setzten sich schwedischen Truppen in der Region fest. Aus einer Chronik erfährt man, dass sich die Menschen aus Görzke, Gräben und Wollin zusammenschlossen und Widerstand leisteten.

Im Jahre 1773 kam Gräben mit dem Ziesarischen Kreis zum Herzogtum Magdeburg. Seit 1816 gehörte der Ort dann zum Landkreis Jerichow I in der preußischen Provinz Sachsen und deshalb von 1947 bis 1952 zu Sachsen-Anhalt. Mit der Bildung der Bezirke und neuen Landkreise wurde Gräben dem Kreis Brandenburg-Land zugeschlagen, der im Jahre 1993 im Landkreis Potsdam-Mittelmark aufgegangen ist.

Von den vergleichsweise vielen Vereinen, die es bis zum Zweiten Weltkrieg gab, existiert heute nur noch die Feuerwehr. Der Männergesangsverein, der 1868 ins Leben gerufen worden war, hatte immerhin noch bis 1985 bestanden.

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Von Gerrit Fried

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