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Ziesar Sport- und Parkfest: Wo Erinnerungen wach werden
Lokales Potsdam-Mittelmark Ziesar Sport- und Parkfest: Wo Erinnerungen wach werden
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16:46 14.07.2019
Marko Lenz aus Groß Briesen war der Erste, der sich ans Kegeln wagte. Quelle: Silvia Zimmermann
Gräben

Die Gräbener Jugend- und Freizeitinitiativgruppe um Jutta Debler hat ihr 20. Sport- und Parkfest wieder einmal gründlich vorbereitet. Die Veranstaltung am Samstag wurde von den kleinen und großen Gästen gut besucht. „Wir freuen uns, wieder ein erfolgreiches Fest absolviert zu haben“, sagte Mitinitiator Burkhard Debler zur MAZ.

Zum 20. Mal luden die Gräbener am Samstag zum großen Fest in ihr Dorf – und viele Besucher kamen. Auch die MAZ war vor Ort.

Im Sommer 1999 luden die Gräbener zum ersten Fest ein, es wurde bis heute eine feste Größe im Veranstaltungsjahr der Gemeinde. Schnell sprach es sich in den umliegenden Orten herum, dass es sich im Park von Gräben gut feiern lässt. „Wir gründeten damals ein Festkomitee“, erinnerte sich Jutta Deblber, Initiatorin des erfolgreichen Festes.

Sie nutzte am Samstag die Gelegenheit, sagte öffentlich Danke und überreichte an Jens Fried, Frank Mattusch und Burkhard Debler einen Präsentkorb. „Seit 20 Jahren stehen Dieter Knoppe und Petra Baumgart am Grill und versorgten die Gäste mit Gegrillten. Auch ihnen wollen wir danken“, so Debler.

Die beiden Geehrten waren völlig überrascht und freuten sich über das Präsent. Einen Blumenstrauß gab es für zwei unermüdliche Helferinnen: Anja Büttche und Anika Rabe. „Beide halfen bei den Vorbereitungen und waren auch immer zur Stelle beim Aufräumen“, wusste Jutta Debler zu berichten.

Das Fest wurde jedes Jahr mit neuen Attraktionen bereichert. Seit elf Jahren hat sich das Treckertreffen zu einem Anziehungspunkt entwickelt. „Bei unserem Trecker- und Oldtimertreffen konnten wir mit 76 Fahrzeugen wieder einen Teilnehmer-Rekord verzeichnen. Erwähnenswert ist ein bisher einmaliges Fahrzeug. Gerrit Fried präsentierte ein Fahrrad von 1932“, so Burkhard Debler.

Zum 20. Mal luden die Gräbener am Samstag zum großen Fest in ihr Dorf – und viele Besucher kamen. Auch die MAZ war vor Ort.

Zur tollen gastronomischen Versorgung gehörte auch wieder das Kuchenbüfett. 43 Kuchen wurden von den fleißigen Helferinnen am Samstag an die Frau und den Mann gebracht. Der Andrang um die selbst gebackenen Kuchen und Torten riss den ganzen Nachmittag nicht ab.

Beschäftigungsmöglichkeiten für die kleinen Besucher gehörten auch wieder dazu. Auf der Hüpfburg, beim Bastelstand und dem Kinderschminken herrschte großer Andrang. Unter Anleitung von Nadine Lorenz gestalteten die Kinder Teelichthalter. Die ehemalige Gräberin Christine Wernicke präsentierte ihre selbst gemalten Bilder und Dekorationsgegenstände.

Auch bei der aufgestellten Kegelbahn herrschte rege Beteiligung. Vor allem für die Männer war es eine sportliche Herausforderung. Marco Lenz aus Großbriesen traute sich als Erster und kegelte das Holz um. Am Ende ging Sven Besing aus Steinberg, gefolgt von Alwin Albrecht aus Gräben und Uwe Schubert aus Hohenspringe, als Sieger hervor. Alle drei erhielten Preise in Form von Schinken und Dauerwürsten.

Der Auftritt der Gruppe Team 67 erhielt großen Zuspruch. Die Tanzfläche war vom ersten Titel an voll. Der Slogan „Erinnerungen werden wach“ hat sich am Samstag bewahrheitet. „Wie früher ...“ war ein oft gehörter Spruch an diesem Abend. Der Abend klang mit Musik von der Diskothek Hypodrom mit DJ Andreas Täge aus Görzke aus.

Dass es am Samstag nicht allzu viel regnete, machte alle Besucher froh.

Von Silvia Zimmermann

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