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Ziesar Neuer Weg nach Mahlenzien: Das letzte Stück fehlt
Lokales Potsdam-Mittelmark Ziesar Neuer Weg nach Mahlenzien: Das letzte Stück fehlt
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10:32 30.06.2019
Manfred Matthies auf der fast fertiggestellten Wegeverbindung zwischen Boecke und Mahlenzien. Quelle: Silvia Zimmermann
Boecke

Die Bauarbeiten am Verbindungsweg zwischen Boecke und Mahlenzien sind fast abgeschlossen. Übrig sind noch Restarbeiten und die Baustellenauflösung. Bereits in aller Frühe begannen die Bauarbeiter der OST Bau GmbH mit den Arbeiten. Große Baufahrzeuge bewegten am ehemaligen Melkstand gleich hinter der Ortausfahrt Boecke Muttererde und stellten den Urzustand am Bauplatz wieder her.

Der ehemalige Ortsvorsteher von Boecke Manfred Matthies freut sich über die Fertigstellung des Weges. „Sieben Jahre dauerte es, bis das Projekt endlich umgesetzt werden konnte. Die Fördermittel waren bereits 2018 bewilligt worden. Aber es fand sich keine Baufirma, die die Erneuerung des ehemaligen Wirtschaftsweges vornehmen konnte“, sagte Manfred Matthies.

Schon von den Vorfahren genutzt

Bereits die Vorfahren nutzen die Verbindung zwischen den Orten Boecke, Mahlenzien, Wenzlow und Viesen. Einen alten Wegweiser gibt es noch. Die Trasse ist nun asphaltiert. Der ländliche Wegebau bei Boecke wurde durch Fördermittel von Bund und Land über das Förderprogramm LEADER und aus Eigenmitteln der Gemeinde Wenzlow finanziert. Bauherr war das Amt Ziesar für die Gemeinde Wenzlow. Die Bau- und Planungsaufsicht hatte das Ingenieurbüro von Isolde Specht aus Potsdam inne,

Im Frühjahr 2019 wurde das Projekt neu ausgeschrieben. Die OST Bau GmbH aus Osterburg in der Altmark begann am 20.Mai mit den Baumaßnahmen. Die Arbeiten dauerten nicht mal 6 Wochen. Ein großer Eingriff in die Natur wurde nicht vorgenommen. Die Bauarbeiten verliefen ohne Probleme. Der Weg wurde ausgeschoben und zum Teil mit neuem Mutterboden aufgefüllt. Das war eine Maßnahme, um die Wurzeln der Bäume zu schützen, sagte Polier Simon Schüle von der OST Bau GmbH.

Gute Zusammenarbeit

Als Befestigung für den Untergrund wurde eine 30 Zentimeter starke Naturschotterschicht aufgetragen. „Die Befürchtungen, dass der Untergrund nicht fest genug war, bestätigten sich während der Bauarbeiten nicht“, sagte Polier Simon Schüle. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit der Kommune. So konnten zum Beispiel die Landwirte rechtzeitig ihre Heuernte einbringen.

„Bereits 2018 wurden Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. So wurden zwischen Boecke und Wenzlow Bäume gepflanzt und am Ortsausgang eine Streuobstwiese angelegt“, berichtete Matthies. Die asphaltierte Straße kann von Landwirten, Fußgängern, Radlern und Autofahrern genutzt werden.

In der Feldmark zu Ende

Letztere sollten aber bedenken, dass der befestigte Weg mitten in der Feldmark endet. Gebaut wurde bis an die Gemarkungsgrenze zur Stadt Brandenburg. 900 Meter auf Brandenburger Gebiet fehlen. „Als Ortsvorsteher habe ich mich viele Jahre für den Bau stark gemacht. Nun habe ich die Realisierung als Gemeindevertreter begleitet“, so Matthies. Vor allem Radfahrer profitieren von der drei Meter breiten Straße, von der der Blick durch Birken, Eichen und Pappeln weit ins Fiener Bruch geht.

Von Silvia Zimmermann

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