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Ziesar Zweites Kalb auf Koppel gerissen
Lokales Potsdam-Mittelmark Ziesar Zweites Kalb auf Koppel gerissen
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15:36 04.04.2018
Vom gerissenen Kalb bei Bücknitz blieb nicht viel übrig. Quelle: privat
Ziesar

Das Frühjahr ist Abkalbezeit im Fiener Bruch. Auf den Koppeln rund um Ziesar bringen Muttertiere fast täglich ihren Nachwuchs zur Welt. Doch nicht alle Jungtiere überleben die ersten Tage. Dafür sorgt auch der Wolf.

Elard von Gottberg erreichte die Nachricht vom tödlichen Verlust eines zweiten Kälbchens in seinem Urlaub auf Usedom. „Die Bilder sind schrecklich. Als Landwirt kann einem die Lust auf die Weidetierhaltung vergehen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Fiener Agrargenossenschaft in Ziesar der MAZ.

Elard von Gottberg Quelle: Frank Bürstenbinder

Das Kälbchen wurde am Dienstag auf einer Koppel in der Gemarkung Bücknitz geboren und in der Nacht zum Mittwoch gerissen. Zwar liegt noch kein Rissgutachten vor, doch dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Wolf seinen Hunger gestillt haben. Erst vor wenigen Tagen vermeldete der Landwirtschaftsbetrieb ein getötetes Kalb, dessen Kadaver im Wald nahe einer Koppel bei Glienecke entdeckt wurde. Für die Fiener Agrargenossenschaft sind die vermehrten Angriffe ein relativ neues Phänomen, im Gegensatz zu anderen Tierhaltern.

Von Frank Bürstenbinder

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