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Potsdam-Mittelmark Zwei Vereine dürfen Freibad nutzen
Lokales Potsdam-Mittelmark Zwei Vereine dürfen Freibad nutzen
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16:26 19.12.2017
In den Räumen der ehemaligen Gaststätte „Flämingbad“ in Dietersdorf soll weiterhin auch eifrig getanzt werden dürfen. 
In den Räumen der ehemaligen Gaststätte „Flämingbad“ in Dietersdorf soll weiterhin auch eifrig getanzt werden dürfen.  Quelle: Uwe Klemens
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Dietersdorf

Das Flämingbad Dietersdorf darf künftig von zwei Vereinen genutzt werden. Das beschlossen die Stadtverordneten von Treuenbrietzen. Sie sprachen sich jetzt abschließend gegen den Verkauf des kommunalen Geländes aus. Es wird seit 25 Jahren vom Sportverein Flämingbad Dietersdorf betrieben. Dieser soll für mindestens 20 Jahre nun einen verlässlichen Mietvertrag für Bad und Gebäude erhalten. Zu berücksichtigen sind dabei auf Wunsch der SVV jedoch nun auch zusätzlich die Interessen der Gruppe „Begegnungsstätte Treuenbrietzener Kulturverein“.

Der 17 Mitglieder zählende Verein um Manfred Lukas aus Treuenbrietzen hat seit 2015 die bis dahin lange ungenutzten Räume der einstigen Gaststätte „Flämingbad“ auf eigene Kosten und mit Hilfe von Fördergeld selbst hergerichtet. Seither werden regelmäßig Tanz- und Vortragsnachmittage für bis zu 60 Senioren aus der gesamten Region angeboten. Mit dem kürzlich diskutierten Verkauf des Geländes und der festen Vergabe an den Sportverein fürchteten Lukas und seine Mitstreiter darum, die Räume nicht mehr nutzen zu dürfen. Joachim Theuerkauff, der Vorsitzende des Sportvereins, signalisierte daraufhin bereits Kooperationsbereitschaft.

Zum Freibad Dietersdorf gehören auch eine verwaiste Wohnung und die ehemalige Gaststätte. Quelle: Christin Iffert

Gerald Paul (BIV) plädierte dafür, das ehrenamtliche Engagement, „ohne das die Stadt allgemein ärmer wäre“, zu sichern. Daher sollte auch der Kulturverein weiterhin Räume nutzen dürfen. „Das kann vertraglich geregelt werden“, schlug auch Anja Schmollack (CDU) vor.

Bürgermeister Micheal Knape (parteilos) will dazu den Kontakt mit allen Beteiligten aufnehmen. In Abstimmung mit den Juristen der Stadt sollen sodann entsprechende Verträge aufgesetzt werden.

Von Thomas Wachs

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