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Potsdam Tipps zum Wochenende in Potsdam
Lokales Potsdam Tipps zum Wochenende in Potsdam
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17:50 27.09.2019
Zur Einstimmung: So sieht es im im Hofbräuzelt in Bayern aus. Quelle: dpa
Potsdam

Hoch die Hände Wochenende. Zurück in die 90er Jahre oder thematisch ab in den Süden nach Bayern? Wir haben für Sie die besten Tipps für das Wochenende und eine kleine Anleitung für das Oktoberfest zusammengetragen.

1. Moving History Filmfestival

Back to the 90s – beim Moving History Filmfestival dreht sich in diesem Jahr alles um den Mauerfall und die Zeit danach. Das Filmprogramm ist eine bunte Mischung aus Filmen aus dieser Zeit und später entstandenen Dokumentationen und Spielfilmen. Freitag, Samstag und Sonntag jeweils um 10 Uhr beginnen die Vorführungen. Nach allen Filmvorführungen des Festivals stehen im Thalia-Kino und im Filmmuseum Potsdam thematisch passende Gäste zur Diskussion bereit. Einzeltickets gibt es für sechs Euro pro Film. Wann welcher Film läuft, finden sie hier zum Nachlesen. 

Mehr zum Moving History Festival:

2. Potsdamer Oktoberfest

O´zapft wird´s am Freitag am Lustgarten. Das Potsdamer Oktoberfest geht in die sechste Runde – Dirndl raus und die Lederhosen an.

Tickets gibt es ab 12 Euro im Vorverkauf oder ab 15 Euro an der Abendkasse. Am Sonntag ist der Eintritt frei. Noch ein Schnellkurs für alle Dirndlträgerinnen: Schleife rechts heißt vergeben, links bedeutet Single und bayrische Stimmen munkeln, nur Jungfrauen tragen die Schleife mittig.

Los geht es am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 17 Uhr und am Sonntag bereits ab elf am Lustgarten.

Hier geht es zu den Tickets und zum Programm.

3. Theaterpremiere „Nationalstraße“

Kein roter Teppich, aber dafür die „Nationalstraße“ erwartet die Besucher am Freitag am Hans Otto Theater. Der junge tschechische Autor Jaroslav Rudiš erzählt von einer irritierenden Figur: Vandam arbeitet in Prag als Dachlackierer, bei der Samtenen Revolution von 1989 hatte er seinen großen Moment: Mit seinem Faustschlag hat alles angefangen.

Die Wende war für ihn eine „geile Zeit“, das, was folgte, war weniger schön – es ging bergab. Der Protagonist ist eine Mischung aus Kneipenschläger, Kämpfer für Gerechtigkeit, Untergrundphilosoph und Wendeverlierer mit rechtsradikalen Tendenzen. Aber nicht nur das Stück feiert Premiere sondern auch vier Songs, die die Band „Die Höchste Eisenbahn“ extra für diese Inszenierung komponiert hat.

Beginn ist um 19:30 Uhr. Karten für die Premiere und weiter Termine gibt es hier.

4. Fest der Kulturerben Potsdam

Bühne frei für die Kulturerben in Potsdam. An die 40 Vereine und Initiativen stellen sich am Samstag zwischen 14 und 19 Uhr vor. Untermalt wird die Veranstaltung von zahlreichen musikalischen Einlagen, unter anderem vom Bläserensemble des Filmorchesters Babelsberg und deliceight a capella Potsdam. Es wird mehrere Stände geben und auch für Essen ist gesorgt. Außerdem feiert die Jugendbauhütte Berlin/Brandenburg in diesem Rahmen ihr 15-jähriges Bestehen. Das genaue Programm finden sie hier.

5. Apfelfest in der Alexandrowka

Apfelkuchen, Apfelmus, Apfelsaft – an diesem Sonntag dreht sich im Museum Alexandrowka alles um das beliebteste Obst der Deutschen: den Apfel. Am Sonntag gibt es für die Besucher selbstgebackenen Apfelkuchen und selbstgepressten Apfelsaft. Außerdem können Besucher die Apfelsorten, die im Garten des Museums wachsen, selbst probieren und kaufen.

Außerdem werden Führungen zur Geschichte der russich Orthodoxen Kirche Alexandrowka angeboten, eine Ausstellung über russische Malerei und ein Kindertheater, sowie ein kleiner Markt mit Kunsthandwerk und Blumenständen. Los geht es um 11 Uhr. Schluss ist um 19 Uhr. Der Eintritt kostet zwei Euro. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. Weitere Informationen zum Programm lesen Sie hier.

6. Bildhauer Hans Scheib in der Cavellerie26

In der früheren Pferdeklinik von König Friedrich II. an der Humboldt-Brücke fügt sich eine Galerie in die Kunstszene ein. Am Samstag, dem 28. September wird um 16 Uhr zu einer Vernissage mit Werken des Bildhauers Hans Scheib und der Maler Emmanuel Guiragossian und Mars Dorian ein.

Holzskulpturen von Hans Scheib in der Cavallerie26 Quelle: Cavallerie26

Hans Scheib gehört zu den prägenden deutschen Holzbildhauern der Gegenwart. In seiner Arbeit verweigert er sich konsequent allen modischen Strömungen und Ismen; ihm geht es um seine ganz persönliche Botschaft. Sein Werk gründet sich auf die Tradition einer expressiven Formensprache, die zum einen in der bewussten Reflexion der farbigen Holzskulptur der Brücke-Expressionisten wurzelt und zum anderen mit der Tradition der gotischen Holzbildhauerei Zwiesprache hält.

Zu den Gästen der Vernissage gehören der namhafte Potsdamer Grafiker Wolf-Dieter Pfennig und der Regisseur und Maler „Strawalde“ (Jürgen Traugott Hans Böttcher). Die Schau in der alten Scheune der Pferdeklinik an der Berliner Straße 26c (stadtauswärts rechts vor der Humboldtbrücke) ist bis zum 19. Oktober zu sehen, wenn man sich unter 0174/7123001 anmeldet.

7. Sans titre feiert Zehnjähriges

Das Zentrum Potsdams birgt ein Projekt, das lebendige Kultur und professionelle Kunst mir kreativer Freizeitgestaltung verbindet: das Kunsthaus Sans titre in der Französischen Straße 18. Es feiert am Sonnabend ab 17 Uhr sein zehnjähriges Bestehen. Innerhalb dieser Dekade gab es dort mehr als 200 Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen, Theater- und Tanzveranstaltungen. Zum Jubiläum treten das Duo Finesco mit Flamenco, die Hausband Zirko Soni und die Russian-Speedfolk-Band Zhetva auf. Ab 20 Uhr legt DJ Woody in der Musikwerkstatt auf.Hier geht es zum Kunsthaus.

Von Lisa Schmierer und Rainer Schüler

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