30000 Euro für Festakt der Film-Uni Babelsberg
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Potsdam Land gibt Geld für Festakt zum Kurzfilmpreis
Lokales Potsdam Land gibt Geld für Festakt zum Kurzfilmpreis
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12:54 25.11.2018
Das „Waschhaus“ an der Schiffbauergasse wird Austragungsort des Deutschen Kurzfilmpreises.
Das „Waschhaus“ an der Schiffbauergasse wird Austragungsort des Deutschen Kurzfilmpreises. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Berliner Vorstadt

Die Deutschen Kurzfilmpreise werden in diesem Jahr im Potsdamer „Waschhaus“ an der Schiffbauergasse verliehen. Für den Festakt am 28. November ist die Film-Universität Babelsberg „Konrad Wolf“ die Patenhochschule. Das Land unterstützt die Preisverleihung mit Lottomitteln. Staatskanzlei, Kulturministerium und Wirtschaftsministerium stellen der Gesellschaft von Freunden der Film-Uni Babelsberg je 10.000 Euro zur Verfügung.

„Dass die Deutschen Kurzfilmpreise in Potsdam verliehen werden, trägt zur bundesweiten Profilierung der Filmstadt und des Filmlandes Brandenburg bei“, erklärte am Wochenende Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD): „Bessere Werbung dafür können wir uns kaum wünschen. Ich drücke unserer renommierten Filmuniversität und ihren Förderern die Daumen für eine gelungene Veranstaltung, die bundesweit wahrgenommen wird.“

Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) sieht die Verleihung als „Würdigung für die Hochschule“. Deutschlands einzige Filmuniversität sei nicht nur bei der filmischen Ausbildung weit vorne – sie habe auch eine Vorreiterrolle in der Filmforschung, beispielsweise über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Filmproduktion. Damit sei die Hochschule zentraler Motor zur Stärkung und Weiterentwicklung des Medienstandortes Babelsberg.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach freut sich, dass durch die Patenschaft der Filmuniversität Potsdam „der Blick der gesamten Branche auf den Medienstandort Babelsberg gelenkt wird – einen deutschlandweit einzigartigen Film-, Kreativ- und Wissenschaftsstandort.“

Der Deutsche Kurzfilmpreis, der seit 1956 jährlich vergeben wird, ist die wichtigste und höchst dotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, verleiht den Preis auf Vorschlag der eingesetzten Jury.

Seit 2005 wird die Preisverleihung im jährlichen Wechsel in Patenschaft mit einer deutschen Filmhochschule oder Filmuniversität ausgerichtet. Damit würdigt der Bund die Arbeit der Hochschulen als Ausbildungsstätten kreativen Filmschaffens.

Bereits in den Jahren 2005, 2006, 2007 und 2011 hatte die damalige Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ die Patenschaft übernommen. In diesem Jahr hat sie erstmals seit Erlangen des Universitätsstatus die Patenschaft inne.

Der Bund unterstützt die Ausrichtung der Veranstaltung mit 125.000 Euro.

Von Rainer Schüler