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Potsdam AfD fordert Potsdams Ausstieg aus Seebrücke-Initiative
Lokales Potsdam AfD fordert Potsdams Ausstieg aus Seebrücke-Initiative
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19:59 28.01.2020
Seenotretter im Mittelmeer. Quelle: Anthony Jean/SOS Mediterranee/dp
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Potsdam

Die AfD-Fraktion fordert den Ausstieg Potsdams aus der Initiative „Seebrücke – schafft sichere Häfen“. Einen entsprechenden Antrag hat sie in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Die Landeshauptstadt hat derzeit eine führende Rolle und koordiniert das Netzwerk „Städte Sichere Häfen“.

AfD-Position: Seebrücke fördert Schlepper

Die AfD begründet ihren Antrag mit ihrer bekannten Auffassung, dass die Rettung Geflüchteter aus Seenot im Mittelmeer, wie sie von Seebrücke unterstützt wird, das Schleppertum unterstützt. „Die Initiative fördert massiv einen Pull-Effekt auf die illegale Migration über das Mittelmeer“, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion.

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Ambros Josef Tazreiter, AfD. Quelle: AFD

„Solche Initiativen führen zu verstärkten Wanderungsbewegungen und fungieren als Gehilfen für Schlepper“, behauptet der stellvertretende Vorsitzende der Potsdamer AfD-Fraktion, Ambros Josef Tazreiter. Seine Partei wende sich gegen illegale Migration, „auch wenn die Stadt meint, sich über Bundesrecht hinwegsetzen zu müssen“.

Oberbürgermeister engagiert für „Städte Sichere Häfen“

Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) macht sich im Städtenetz „Sichere Häfen“ dafür stark, dass deutsche Kommunen freiwillig mehr Flüchtlinge aufnehmen. Jüngst erst waren 25 Geflüchtete auf dieses Engagement hin in Potsdam angekommen.

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