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Potsdam Afrikanische Schweinepest: Potsdams Jäger sollen mehr Schwarzwild schießen
Lokales Potsdam

Afrikanische Schweinepest: Potsdams Jäger sollen mehr Schwarzwild schießen

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09:29 13.10.2020
Wildschweinkadaver müssen untersucht werden. Quelle: Bernd Settnik/dpa
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Potsdam

Als Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest hat die Stadt Potsdam eine Tierseuchenallgemeinverfügung. Ab Mittwoch, dem 14. Oktober, sollen Jagdausübungsberechtigte verstärkt Wildschweine erlegen und intensiv nach verendeten Tieren suchen sowie Untersuchungsproben einreichen. Jedes verendete Wildschwein muss gemeldet werden.

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„Die Bekämpfung dieser Tierseuche ist nur in engem Zusammenwirken mit der Jägerschaft und den Jagdverbänden möglich. Sie kennen die Besonderheiten ihrer Reviere und ihres Wildbestandes und sind die Akteure bei der Umsetzung der nötigen jagdlichen Maßnahmen“, erklärt Amtstierarzt Dr. Guido Schielke. „Solange Potsdam nicht direkt betroffen ist, gilt es, den hohen Schwarzwildbestand weiter zu senken.“

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Jäger erhalten Aufwandsentschädigung

Jäger können für ihre höheren Kosten Aufwandsentschädigungen aus städtischen und Landesmitteln beantragen. Die Meldungen über Fallwild sind telefonisch unter 0331/2 89 18 17 oder per E-Mail an veterinaerwesen@rathaus.potsdam.de zu richten. Bei der Meldung sollte der Fundort möglichst genau beschrieben werden, zum Beispiel mit GPS- Koordinaten.

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Die Afrikanische Schweinepest wurde im September 2020 in Deutschland erstmals im Osten Brandenburgs nachgewiesen. Dort wird sie innerhalb von festgelegten Sperrzonen bekämpft, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Landeshauptstadt Potsdam ist bislang nicht betroffen. In Potsdam gibt es eine hohe Wildschweinpopulation von rund 2500 Tieren. Im vergangenen Jahr wurden 890 Tiere erlegt.

Von MAZonline/axe