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Potsdam Alles ist erleuchtet beim 3. Lichtspektakel
Lokales Potsdam Alles ist erleuchtet beim 3. Lichtspektakel
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21:23 01.11.2018
Quelle: Irina Kirilenko
Potsdam

In der dunklen Jahreszeit wird es deutlich, wie viele der prächtigen Gebäude der Stadt nach Sonnenuntergang zu reinen Schattenspielen verkommen. Ab Freitagnachmittag zeigt die Stadt Potsdam bis in den späten Abend hinein ihr hell und bunt erleuchtetes Gesicht. Beim dritten Potsdamer Lichtspektakel werden bis zum Sonntagabend rund 30 alte und neue Häuser im Stadtbild in Szene gesetzt – mit bunten Strahlern, Projektionen ganzer Fotos oder besonders spektakulär mit der Methode des „Video Mapping“.

Videokünstler und Lichtkompositeure beleuchten die Objekte

Dabei werden bewegte Bilder genau auf die dreidimensionale Struktur einer Fassade abgestimmt. „Das ist die hohe Kunst der Lichttechnik. Das gab es im Vorjahr nur am Hotel Voltaire in der Friedrich-Ebert-Straße, in diesem Jahr dagegen auch den drei Stadttoren und an den Bahnhofspassagen und dem Neubau der Investitionsbank des Landes direkt neben dem Hauptbahnhof“, kündigt Alice Paul-Lunow an, die Projektleiterin des Lichtspektakels.

Alle drei Stadttore werden inszeniert

So wird der Licht- und Videokünstler Stefan Ihmig, der erst kürzlich den ersten Preis des Art Vision Contests in Russland gewonnen hat, die Bank neu interpretieren. Auf dem Pfingstberg-Belvedere hat der „Lichtkompositeur“ Harald Tragweindl einen begehbaren Lichttunnel geschaffen und die Künstlerin Dorte Sukavi „Kristallwelten“ als optisches Thema verarbeitet. In der Hegelallee stehen leuchtende Skulpturen auf der Promenade zwischen Nauener und Jägertor, die je nach Standpunkt des Betrachters ihr Aussehen verändern.

Es werde Licht! Drei Nächte lang wird Potsdam mit einem Lichtspektakel von Freitag bis Sonntag illuminiert.

Fotowettbewerb für alle Besucher des Lichtspektaktels

Doch auch die Besucher des Lichtspektakels sollen kreativ werden. Paul-Lunow ruft zu einem Fotowettbewerb auf. Bis zum Dienstagabend kann jedermann ein Foto des Lichtspektakels an die E-Mail-Adresse info@potsdam-im-licht,de senden. „Das schönste Bild kommt in unseren Fotokalender für das nächste Jahr“, sagt sie.

„Es ist eine wirkliche Gemeinschaftsaktion“ sagt Alice Paul-Lunow

Erstmals erleuchtet werden in diesem Jahr unter anderem die Friedenskirche, das Brandenburger Tor, das Fortunaportal und auch das Stadthaus. „Es ist eine wirkliche Gemeinschaftsaktion mit allen Museen der Stadt, den Bahnhofspassagen und dem Sterncenter und vielen weiteren Partnern und Sponsoren der freien Wirtschaft für die vielen Objekte“, lobt sie und hat etwas dauerhaftes im Sinn: „Wir haben 2016 mit dem kleinen Lichtermarkt im Holländischen Viertel angefangen. Letztes Jahr kamen über 100 000 Menschen wegen der Beleuchtung in die Stadt. Unser Wunsch wäre gerade in der dunklen Jahreszeit, dass manche Gebäude dauerhaft beleuchtet werden und damit zu zeigen, wie toll ein richtiges Lichtkonzept für die Stadt wäre“, sagt sie.

Eröffnet wird das Lichtspektakel am Freitag um 17 Uhr am Alten Markt. Das gesamte Programm gibt es unter www.potsdamer-lichtspektakel.de

Von Peter Degener

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