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Potsdam Am Samstag wird zur Wohnraumnot in Potsdam demonstriert
Lokales Potsdam

Am Samstag wird zur Wohnraumnot, Staudenhof-Abriss und RAW-Projekt in Potsdam demonstriert

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07:00 27.03.2021
Die Speicherstadt Nord wird gerade dicht bebaut.
Die Speicherstadt Nord wird gerade dicht bebaut. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Innenstadt

Für den morgigen Samstag ruft ein Bündnis verschiedener Potsdamer Initiativen zu einer Demo gegen die Wohnungsnot in Potsdam auf. Ab 15 Uhr ist daher mit Verkehrseinschränkungen in der Friedrich-Engels-Straße, am Leipziger Dreieck und auf der Langen Brücke zu rechnen.

„Stadt für alle“ ruft zu Demo ab 15 Uhr auf

Das Netzwerk „Stadt für alle“ plant anlässlich des internationalen „Housing Action Day“ zunächst mehrere Aktionen am Vormittag, nennt allerdings keine Details. „Die Anliegen unseres Aktionstages zielen auf die Kernprobleme in dieser Stadt. Immer mehr Menschen sind von Mietenwahnsinn, Verdrängung, Verlust von kulturellen und grünen Freiräumen betroffen. Wir spüren die Wut über die Ignoranz der Stadtpolitik, ihre ungebrochene neoliberale Ausrichtung“, schreibt das Netzwerk.

Ab 15 Uhr soll dann eine Demo vom früheren Reichsbahnausbesserungswerk RAW an der Friedrich-Engels-Straße zur Speicherstadt Nord am Leipziger Dreieck führen. Nach einer Zwischenkundgebung wollen die Demonstranten anschließend über die Lange Brücke zum Alten Markt bis zum Staudenhof-Wohnblock laufen.

Route vom RAW über die Speicherstadt zum Staudenhof

„Damit verbinden wir drei markante Orte der aktuellen stadtpolitischen Debatten miteinander: Die Angst vor Mieterhöhungen und Verdrängung in der Teltower Vorstadt, das Luxus-Investorenprojekt in der Speicherstadt und die Debatte um Abriss oder Sanierung eines der letzten Wohngebäude aus DDR Zeiten in der Innenstadt“, heißt es in der Ankündigung für die Demonstration.

„Selbstverständlich werden wir auf Abstand und Sicherheit in der Coronapandemie achten. Bei unseren Aktion und der Demonstration herrscht Maskenpflicht, achten wir auf Abstand und Hygiene“, erklärt Holger Zschoge vom Netzwerk „Stadt für alle“.

Von MAZonline/pede