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Potsdam „Auf Augenhöhe“ zum Auftakt
Lokales Potsdam „Auf Augenhöhe“ zum Auftakt
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12:58 10.12.2016
Die Tragikomödie „Auf Augenhöhe“ eröffnet am 12. Januar 2017 die Brandenburger Schulkinowochen. Quelle: Verleih/ Wolfgang Ennenbach
Potsdam

Sich während des Unterrichts in den Kinosessel fläzen und Filme gucken – das kann man nur während der Brandenburger Schulkinowochen. Vom 12. bis 27. Januar 2017 heißt es wieder „Sehend lernen – Die Schule im Kino“. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Nicht, dass falsche Erwartungen geweckt werden: Bibi und Tina, James Bond, Dorie oder Darth Vader müssen leider draußen bleiben. Die Schulkinowochen dienen der Förderung von Medienkompetenz sowie kultureller und Allgemeinbildung, sagt Projektleiter Jürgen Bretschneider vom Filmernst-Kinobüro im Lisum Berlin-Brandenburg. Deshalb sollen Kinder und Jugendliche an Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme abseits der omnipräsenten Blockbuster herangeführt werden.

In Potsdam laden mit Filmmuseum, Thalia-Kino und Kino im Mediencampus Babelsberg gleich drei Spielstätten ein. Die offizielle Auftakt findet am 12. Januar mit dem warmherzigen, für Toleranz werbenden Vater-Sohn-Drama „Auf Augenhöhe“ (für 4. bis 7. Klassen) im Filmmuseum statt. Regie haben die preisgekrönten Filmuni-Absolventen Evi Goldbrunner und Joachim Dollhopf geführt. Die Potsdamer Filmemacher werden zum Auftakt ebenso wie Bildungsminister Günter Baaske (SPD) erwartet.

Im „Thalia“ stehen sechs Spieltage mit rund 20 Filmen, darunter die Bestsellerverfilmung „Tschick“ und die Berlinale-Sieger-Doku „Seefeuer“, auf dem Programm. Filmuni-Regieabsolvent Robert Heber wird sein vielbeachtetes Crystal-Meth-Drama „Das richtige Leben“ vorstellen. Ebenfalls im Thalia-Kino wird Akiz Ikons wilder techno-Trip“Der Nachtmahr“ gezeigt. Das Kino im Mediencampus Babelsberg, Großbeerenstraße 200, ist mit drei Filmen dabei. Die Doku „Sonita“ etwa erzählt die bewegende Geschichte einer jungen, nach Teheran geflohenen Afghanin, die ihren Protest gegen die anachronistischen Verhältnisse als Rapperin zum Ausdruck bringt. Im „Thalia“ seien Bretschneider zufolge bereits 700 Schüler angemeldet, im Filmmuseum sei der Auftakt nahezu ausverkauft. Doch für etliche Vorführungen, die teils mit moderierten Diskussionen und Gästen angeboten werden, gibt es noch freie Plätze.

Veranstaltet werden die Schulkinowochen von Vision Kino, dem Netzwerk für Film und Medienkompetenz, in Kooperation mit dem Filmernst-Büro. Gefördert wird das Projekt dank der kontinuierlichen Förderung des Medienboard Berlin-Brandenburg, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Filmförderungsanstalt.

Anmeldungen unter Tel. 03378/209 162 oder online unter anmeldung@filmernst.de

Das komplette Programm unter www.filmernst.de

Von Ricarda Nowak

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