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Potsdam Wohin am Reformationstag in Potsdam?
Lokales Potsdam Wohin am Reformationstag in Potsdam?
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14:50 30.10.2019
Der Alte Markt erstrahlte schon im vergangenen Jahr beim Potsdamer Lichtspektakel. Auch an diesem Wochenende wird der Platz wieder illuminiert. Quelle: Foto: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Vor vielen Potsdamern liegt ein langes Wochenende. Der Freitag nach dem Reformationstag lädt zum Brückentag ein, auch Brandenburgs Schüler haben an diesem Tag schulfrei. Unsere Tipps zum langen Wochenende.

Für Familien

„Licht an im Kürbis“ heißt es am Donnerstag von 10 bis 19 Uhr im Filmpark Babelsberg. Ob Geisterparade, Vampirtanzkurse oder Grusel-Labyrinthe: Der Filmpark feiert Halloween. Kinder bis 16 Jahre erhalten im Vollkostüm und in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt.

Im Schwimmbad spukt’s: Zumindest am Freitag von 15 bis 18 Uhr. Bei der Halloween-Party für Kinder wird das Familienbad im Blu zum Gruselkabinett. „Kleine Gespenster gehen auch gern baden“, wissen die Betreiber des Schwimmbads. Die tollsten Kostüme werden sogar mit Preisen belohnt.

Jurte trifft auf Brüder Grimm: Bei den „Märchen im Nomadenland“ kommen große und kleine Märchenfans auf ihre Kosten. Gelesen wird in einer Jurte im Volkspark, los geht es am Samstag um 14 Uhr mit den Bremer Stadtmusikanten. Am Sonntag folgt um 15 Uhr „Hänsel und Gretel“.

Für Entdecker

Was kriecht, schwimmt und fliegt in Potsdam? Das Naturkundemuseum öffnet an allen vier Tagen von 9 bis 17 Uhr seine Pforten. Die Sonderausstellung „Tierisches Leben im UNESCO-Welterbe“ informiert beispielsweise über Spitzmaus, Wildschwein und Co.

Auf den Spuren der Sowjets: Vor 25 Jahren verließen die letzten russischen Truppen Potsdam. Die Sonderausstellung „Potsdam unter dem Roten Stern – Hinterlassenschaften der sowjetischen Besatzungsmacht 1945-1994 ist an allen vier Tagen zu besichtigen. Los geht es jeweils um 10 Uhr.

Für Feierwütige

Alptraum im Lindenpark: Ab 22 Uhr kann man am Donnerstag im „Haus der 1000 Leichen“ tanzen. Denn darin verwandelt sich der Lindenpark für die Feierwütigen.

Salsa trifft Staudenhof: Die Salsa-Wintersaison startet am Freitagabend im Staudenhof. Auch Bachata- und Kizombafans kommen auf ihre Kosten. Der Eintritt ist frei, die Tanzanleitung beginnt um 19 Uhr.

Grusel-Deko und krachende Bässe: Das Waschhaus Potsdam lädt zum Potsdam Bounce im „Schatten der Unterwelt“ ein. Beginn ist am Samstag um 22 Uhr in der Schiffbauergasse 6.

Bahnfahrt zum Gruseln: Eine Straßenbahn verwandelt sich am Samstag zur Halloween-Geisterbahn. „Blutsaugende“ DJ’s heizen den Feierwütigen ordentlich ein. Wer mit Kostüm kommt, bekommt ein Gratisgetränk.

Los geht die Fahrt um 20 Uhr an der Haltestelle Bisamkiez. Zustiege sind an der Sporthalle (Heinrich-Mann-Allee) und am Hauptbahnhof möglich.

Für Gläubige

Auf den Spuren Luthers: Verschiedene Kirchengemeinden laden am Donnerstag zu Reformations-Gottesdiensten ein. Darunter sind die St. Nikolaikirche, die Erlöserkirche in der Nansenstraße und die Versöhnungskirche im Kirchsteigfeld. Beginn ist jeweils um 10 Uhr.

Für alle anderen

Garnsionkirche trifft Tischreden: Am Donnerstagabend erzählen Frauen zum Thema „Glaube, Liebe, Revolution - 30 Jahre friedliche Revolution“. Mit dabei: Linda Teuteberg, Helga Schütz, Julia von Weiler. Beginn um 18 Uhr, um Anmeldung wird gebeten.

Linda Teuteberg (FDP) ist eine von drei Frauen bei der Tischrede. Quelle: Bernd Gartenschläger

Frühstück auf der Havel: Die Weiße Flotte lädt am Donnerstag zur Brunchfahrt ein. Bei der dreieinhalbstündigen Fahrt auf Potsdamer Gewässern kann man sich bei schönen Ausblicken den Bauch vollschlagen. Los geht es an der Langen Brücke um 10 Uhr.

Die Weiße Flotte sticht zum Brunchen in See. Quelle: Bernd Gartenschläger

Regisseur hautnah: Am Donnerstag zeigt das Thalia-Kino eine Sondervorführung von „Verteidiger des Glaubens“. Dem Film über Papst Benedikt XVI wird eine Gesprächsrunde folgen, zu welcher der Regisseur Christoph Röhl geladen ist. Beginn ist um 16.30 im Thalia-Kino.

Die Stadt erleuchtet: Beim Potsdamer Lichtspektakel verwandelt sich die Landeshauptstadt drei Tage lang in ein Lichtermeer. Ob Belvedere, Brandenburger Tor oder das Holländische Viertel: Von Freitag bis Sonntag werden ab 17 Uhr verschiedene Orte Potsdams in bunten Farben angestrahlt.

Von Johanna Apel

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