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Potsdam Stadt verbietet Baden im Fahrländer See
Lokales Potsdam Stadt verbietet Baden im Fahrländer See
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15:20 18.07.2018
Wegen der Blaualgen im Fahrländer See hat die Stadt Potsdam ein Badeverbot ausgesprochen. Quelle: Stadt Potsdam
Potsdam

Die Stadt Potsdam hat bis auf Weiteres ein Badeverbot für den Fahrländer See ausgesprochen. Grund dafür ist ein starker Blaualgen-Befall, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Auch Surfen und Kiten sind ab sofort nicht mehr gestattet.

Algen führen zu Hautreizungen und Erbrechen

Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde und des Gesundheitsamtes hatten den Befall am Dienstag bei einer Begutachtung des Sees festgestellt. Auch Kieselalgen wurden demnach vereinzelt gefunden. Blaualgen können beim Menschen zu Hautreizungen, Übelkeit und Erbrechen führen. Für Hunde können sie sogar tödlich sein.

„Das Badeverbot bleibt solange aufrechterhalten, wie sich die Algen beziehungsweise Cyanobakterien im Fahrländer See nennenswert nachweisen lassen“, so Stefan Schmidt, Arbeitsgruppenleiter Untere Wasserbehörde. Vor allem das warme, sonnige Wetter begünstigt die Algenbildung.

Verbot bald auch für andere Seen?

Bleibt es so sommerlich, könnte es weitere Badeverbote geben. „Wir müssen davon ausgehen, dass es bei anhaltend sonniger und warmer Witterung in den kommenden Wochen auf weiteren Seen im Potsdamer Stadtgebiet Einschränkungen aufgrund von Blaualgenbildung geben wird“, sagte Lars Schmäh, Bereichsleiter Umwelt und Natur.

Von MAZOnline/sag

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