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Potsdam Das war der Coronatag in Potsdam
Lokales Potsdam Das war der Coronatag in Potsdam
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20:19 26.05.2020
Hygiene-Sprays sind keine Hamsterware mehr – und auch insgesamt entspannt sich die Corona-Lage in Potsdam Quelle: Annika Jensen
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Potsdam

Seit mittlerweile sechs Tagen gab es in Potsdam keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das hat das Rathaus am Dienstagvormittag mitgeteilt. Es gelten 476 Potsdamer, die mit dem Coronavirus infiziert waren, als genesen. 631 Bürger aus Potsdam haben sich seit Februar 2020 mit dem Coronavirus infiziert.

In den Kliniken der Landeshauptstadt werden nach Angaben aus dem Rathaus insgesamt zehn Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, behandelt: im Klinikum Ernst von Bergmann neun und im St. Josefs Krankenhaus einer. Zwei Patienten werden auf der Intensivstationen des Klinikums Ernst von Bergmann beatmet.

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Immobilien sind eine coronasichere Anlage

Angebotspreise für Eigentumswohnungen ziehen trotz der Corona-Krise weiter an. Das Immobiliengeschäft in der Region leidet in keiner Weise unter der Pandemie. Das geht aus einer Statistik des Immobilienportals Immowelt hervor, in der 60 deutsche Großstädte untersucht und miteinander verglichen wurden und wird auch von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) in Potsdam gestützt.

Alle Details finden Sie hier

Kammerorchester sucht Publikum

Das Neue Kammerorchester Potsdam (NKOP) will wieder vor Publikum spielen – und das bereits in der zweiten Juniwoche. Reservierungen für die drei Aufführungstermine des Sinfoniekonzerts „Alte Neue Welt“ am 11., 12. und 13. Juni in der Erlöserkirche sind auf der Internetseite www.nkop.org möglich. Ob die Konzerte stattfinden, ist allerdings noch völlig offen.„Wir wollen sehen, wie viele Interessenten sich anmelden, wie sich das entwickelt“, sagte Regine Rüss vom Vorstand des Trägervereins auf MAZ-Anfrage: „Wir gehen davon aus, dass es bis dahin stattfinden kann. Gottesdienste mit geringer Teilnehmerzahl sind ja auch wieder möglich.“

Wie das Konzept aussieht, lesen Sie hier

Corona und die häusliche Gewalt in Potsdam

Die Polizei wurde in der Zeit des Corona-Shutdowns in Potsdam häufiger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres wegen häuslicher Gewalt gegen Frauen und Kinder alarmiert. Das hat Stefanie Wagner-Leppin, die Sprecherin der zuständigen Polizeidirektion West, auf MAZ-Anfrage bekannt gegeben.Ein genauerer statistischer Vergleich mit den Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2019 sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich, da für 2020 noch keine validen Zahlen vorlägen.

Warum die Ergebnisse noch mit Vorsicht zu genießen sind, erfahren Sie hier

Corona-Quarantäne in Stahnsdorf war eine Fehlmeldung

Als viel Lärm um nichts stellte sich die Meldung vom Montagabend heraus, dass die gesamte Nachtschicht des Briefverteilzentrums der Deutschen Post in Stahnsdorf in angeordnete Quarantäne geschickt wurde. Denn Dienstagmittag kam die Nachricht, dass es sich dabei um eine Fehlinformation des Landkreises handelte. Wenige Stunden danach wurde bekannt, dass es drei neue Infizierte im Verteilzentrum gibt, nun sind es acht Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Covid-19-positiv sind.

Wie es dazu kommen konnte, erfahren Sie hier

Strandbäder öffnen am Freitag

Der offizielle Saisonauftakt wäre am 15. Mai gewesen. Dann kamen die Corona-Pandemie und die Eindämmungsverordnung des Landes. Demnach sollten die Freibäder frühestens am 13. Juli öffnen dürfen. Nun ein neuer Termin. Das Strandbad Park Babelsberg und das Waldbad Templin eröffnen am Freitag. Geöffnet sind sie täglich von 9 bis 20 Uhr. Das hat die Bäderlandschaft der Stadtwerke als Betreiberin am Dienstagabend bekannt gegeben.

Welche Regeln dort gelten, lesen Sie hier

Von MAZonline/bos