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Potsdam Berliner Bande raubt Potsdamer Passanten aus
Lokales Potsdam Berliner Bande raubt Potsdamer Passanten aus
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07:54 01.10.2018
Jugendliche Berliner gingen am Wochenende auf Raubzug im südwestlichen Speckgürtel. Quelle: Archvi
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Potsdam

Eine Berliner Bande hat am frühen Samstagabend rund um Potsdam mehrere Passanten ausgeraubt. Laut Polizei haben die insgesamt vier Täter zwischen 18 und 20 Uhr mindestens fünf Mal zugeschlagen.

Zuerst in Blankenfelde-Mahlow, anschließend in der Kleinmachnower Geschwister-Scholl-Allee und im Brentanoweg in Bornstedt, sowie zuletzt zwei Mal in der Groß Glienicker Dorfstraße sprachen die Täter wahllos Menschen auf der Straße an. Unter Androhung von Gewalt raubten sie ihnen Bargeld, elektrische Geräte und Rauchutensilien, so die Polizei.

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Die Täter wurden nach zwei Stunden Raubzug in Spandau gefasst

Als die Täter von Groß Glienicke in Richtung Seeburg in ihrem Auto mit Berliner Kennzeichen weiter nach Berlin fuhren, waren bereits Polizeibeamte aus Potsdam und Falkensee im Einsatz. In Spandau konnte die Bande durch die Zusammenarbeit von Brandenburger und Berliner Polizei gestoppt und alle vier Täter festgenommen werden.

Es handelt sich dabei um einen 19-Jährigen und drei 16-Jährige deutsche Staatsangehörige. Sie wurden am Sonntag vernommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter des Potsdamer Amtsgerichts vorgeführt, bevor sie am Sonntagabend aus der Haft entlassen wurden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen räuberischer Erpressung.

Von MAZonline