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Potsdam Kunstgespräch in der „Guten Stube“
Lokales Potsdam Kunstgespräch in der „Guten Stube“
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14:15 10.06.2019
Wolfgang Liebert: „Rummelplatz“, 1962.
Wolfgang Liebert: „Rummelplatz“, 1962. Quelle: PKV
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Innenstadt

Der Potsdamer Kunstverein lädt am Sonnabend um 16 Uhr zu einem Ausstellungsgespräch mit dem Potsdamer Künstler Wolfgang Liebert und dem Kurator Thomas Kumlehn in die Galerie „Gute Stube“ in der Charlottenstraße 121 ein. Gezeigt werden in der aktuellen Ausstellung, die noch bis zum 1. Juli zu sehen ist, Zeichnungen aus dem Nachlass von Suse Globisch Ahlgrimm (1920-2012) sowie Malerei und Grafik von Wolfgang Liebert (*1944).

Vorgestellt werden hauptsächlich Malerei und Zeichnungen von Potsdamer und Babelsberger Stadtansichten. Wolfgang Liebert zeigt vorwiegend Bilder aus dem Frühwerk (1959-1963), als er die Erweiterte Oberschule 4 (heute Helmholtz-Gymnasium) besuchte und Schüler von Suse Globisch-Ahlgrimm war. Von ihr, die bis 1983 in Babelsberg gewohnt hat, sind Zeichnungen aus den 1970er und 1980er Jahren zu sehen.

Porträtfoto Wolfgang Liebert, im Zeichensaal des Helmholtz-Gymnasiums, 1962. Quelle: Privat

Die von Suse Ahlgrimm ausgestellten kleinformatigen Skizzen mit Filzstift und Kugelschreiber zeigen Stadtlandschaften der 197er und 1980er Jahre aus ihrem Babelsberger Kiez mit der Garn- und Paul-Neumann-Straße. Mit ihrer zum Ende hin immer abstrakteren Malerei war die von ihren Schülern als Kunstlehrerin verehrte Suse Ahlgrimm dem Potsdamer Publikum präsent, doch ihre Zeichnungen sind bisher weitgehend unbekannt geblieben.

Auch Wolfgang Liebert stellt in der „Guten Stube“ Bilder aus seinem Frühwerk aus. Die 14 zwischen 1959 und 1964 entstandenen Arbeiten zeigen seine damalige unmittelbare Wohnumgebung in der Rembrandtstraße und später in der Heinrich-Rau-Allee (heute Am Kanal), daneben seine Mutter und seinen Großvater als seine ersten Modelle.

Innerhalb der Reihe „parallel“ wechseln in der „Guten Stube“ jährlich Werke aus den vom Kunstverein bewahrten Nachlässen von Suse Globisch-Ahlgrimm (1920-2012) und Hubert Globisch (1914-2004) in Kombination mit Schülerinnen und Schülern der beiden Kunstpädagogen.

Info Ausstellung noch bis 1. Juli, geöffnet Sa-So 15-18 Uhr, Mo 10-14 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung 01573.264 46 46, an Feiertagen geschlossen.

Von Volker Oelschläger