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Potsdam Blaualgen in Seen: Was es zu beachten gilt
Lokales Potsdam Blaualgen in Seen: Was es zu beachten gilt
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15:11 18.08.2017
Besonders Kinder, die am Strand planschen, sind von Blaualgen gefährdet – nicht nur auf der Haut, auch durch Verschlucken. Quelle: foto: Kellerkind
Potsdam

Mit Fortschreiten des Sommers ist bei den nährstoffhaltigen Havelgewässern ein vermehrtes Auftreten von Algen und auch Blaualgen zu erwarten. Darauf weist das Gesundheitsamt Potsdam hin. Bislang ist nur vereinzelt ein Algenwachstum in den Potsdamer Seen zu verzeichnen, heißt es aus der Stadt.

Vorbeugend möchte das Gesundheitsamt aber darauf aufmerksam machen, dass Blaualgen Gifte bilden, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen können. Diese gehen unter Umständen mit Übelkeit, Erbrechen, Hautreizungen und anderen Symptomen einher. Besonders Kleinkinder sind durch ihr Spielverhalten gefährdet, wenn sie bei starken Algenanschwemmungen im Uferbereich baden und dabei Wasser schlucken. Daher sollten Kleinkinder bei Verdacht auf Blaualgen nicht im Uferbereich spielen. Außerdem vermindert starkes Algenwachstum die Sichttiefe der Gewässer und erschwert bei Notfällen den Einsatz von Rettungsschwimmern. Bei starkem Algenwachstum wird nach dem Baden das Abduschen und Wechseln der Badebekleidung empfohlen. Die offiziell ausgewiesenen Badestellen, das Waldbad Templin am Templiner See und das Stadtbad Park Babelsberg am Tiefen See, werden in einem Rhythmus von vier Wochen beprobt. Alle Untersuchungsergebnisse lagen, trotz der Starkregenereignisse, weit unter den Grenzwerten der Brandenburgischen Badegewässerverordnung.

Vorsorglich werden in einem vierwöchentlichem Abstand der Heilige See, der Baggersee am Stern, der Sacrower See, der Groß Glienicker See, der Weiße See, der Fahrländer See und der Schlänitzsee untersucht. Die vorliegenden Wasserbefunde entsprechen mikrobiologisch den Vorgaben der Badegewässerverordnung und lagen ebenfalls weit unter den Grenzwerten der Brandenburgischen Badegewässerverordnung.

Im Bereich einiger Badestellen, insbesondere Groß Glienicker See, Sacrower See und Schlänitzsee wurde in den letzten Wochen eine größere Anzahl von Wasservögeln (Stockenten, Schwäne und Blessrallen) beobachtet, die durch Fütterungen vermehrt angelockt wurden. Durch den Kot der Wasservögel kann es punktuell zur Beeinträchtigung der Wasserqualität im Bereich der Badestellen kommen.

In diesem Zusammenhang möchte die Stadt auf das in der Stadtordnung verankerte Fütterungsverbot von Wildtieren hinweisen. Auch Ratten können durch die Reste der Fütterungen vermehrt zu diesen Standorten gelockt werden.

Von MAZonline

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