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Potsdam Blindgänger erfolgreich unschädlich gemacht
Lokales Potsdam Blindgänger erfolgreich unschädlich gemacht
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14:16 05.03.2015
Mike Schwitzke entschärft und sprengt die Bomben. Quelle: Friedrich Bungert
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Potsdam

Die drei Bomben aus dem letzten Weltkrieg, die in diesen Tagen in einem unbewohnten Waldgebiet zwischen Potsdam, Nuthetal und Michendorf gefunden wurden, sind erfolgreich unschädlich gemacht worden. Dies teilt Potsdams Pressesprecher Jan Brunzlow mit. Nachdem der Sperrkreis um 10.16 Uhr stand, wurde die erste Bombe um 11.02 Uhr, der zweite Blindgänger eine Stunde später entschärft. Die dritte Bombe wurde um 13. 15 Uhr gesprengt. Dazu hatte Sprengmeister Mike Schwitzke wenige Minuten zuvor einen sogenannten Vergrämungsschuss gesetzt. Dabei wird eine geringe Menge Dynamit zusammengefügt und zerschossen. Der Knall soll Tiere aus dem Unterholz oder Vögel auf den Bäumen verjagen, die möglicherweise durch Bombensplitter verletzt oder gar getötet werden könnten. Den Bombenfund „teilen“ sich Potsdam und Nuthetal, weil jeweils auf einem Gemeindegebiet ein beziehungsweise zwei Blindgänger gefunden wurden. Vorsichtshalber wurde zuvor auch eine Jugendeinrichtung am Teufelssee überprüft, die aber nicht besetzt war. Zur Absicherung der Bombenentsorgung waren 185 Feuerwehrleute aus Potsdam, Michendorf und Nuthetal im Einsatz. Etwa eine Viertelstunde nach der Sprengung wurde nach den Aufräumungsarbeiten die Waldwege sowie der Zugverkehr wieder freigegeben.

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Von Heinz Helwig

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