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Potsdam Brandenburg verlängert Corona-Verordnung
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Brandenburger Staatskanzlei verlängert Corona Verordnung

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15:49 09.07.2021
Für Brandenburger und Brandenburgerinnen besteht weiterhin die Maskenpflicht
Für Brandenburger und Brandenburgerinnen besteht weiterhin die Maskenpflicht Quelle: Arne Dedert / dpa
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Die Brandenburger Landesregierung hat die bestehende Corona-Umgangsverordnung bis Ende Juli verlängert. Dies habe das Kabinett im Umlaufverfahren beschlossen, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. Damit gilt unter anderem weiterhin eine Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Räumen wie in Geschäften und im Nahverkehr. Auch die Hygiene- und Abstandsregeln müssen im öffentlichen Bereich weiter eingehalten werden. Eine vollständige Aufhebung aller Schutzmaßnahmen sei angesichts des fortdauernden Infektionsgeschehens nicht möglich, erklärte die Staatskanzlei.

Noch keine ausreichende Immunisierung

„Das Robert Koch-Institut stuft aufgrund der Verbreitung der Delta-Variante sowie der noch nicht ausreichend hohen Impfquote die Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt noch als hoch ein“, hieß es in der Mitteilung. Neue Varianten des Coronavirus verbreiteten sich leichter und führten zu schwereren Krankheitsverläufen. Hinzu komme, dass die Brandenburger Bevölkerung mit erst 37,7 Prozent Zweitimpfungen noch nicht ausreichend gegen das Coronavirus immunisiert sei.

Aufruf zur Impfung

„Die Delta-Variante ist schneller auf dem Vormarsch als der Impfstoff“, mahnte Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft. Das Tempo beim Impfen habe zuletzt deutlich nachgelassen. „Noch hat Brandenburg nicht ausreichend Impfschutz, um die vierte Welle zu brechen“, betonte er. „Deshalb richte ich meinen dringenden Appell noch einmal an alle Brandenburgerinnen und Brandenburger: Lassen Sie sich bitte impfen!“

Am 20. Juli wolle sich das Kabinett mit den Eckwerten für die nächste Umgangsverordnung mit Blick auf das kommende Schuljahr befassen, so die Staatskanzlei. Dann gehe es auch um die Umsetzung des Beschlusses der Staatskanzleichefs, nach dem künftig unter Voraussetzungen Großveranstaltungen mit bis zu 25 000 Gästen möglich sein sollen.

Von dpa / MAZ Online