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Potsdam Bauarbeiten auf der Nuthestraße, Tag eins: Chaos blieb aus
Lokales Potsdam Bauarbeiten auf der Nuthestraße, Tag eins: Chaos blieb aus
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19:16 04.11.2019
Anstehen an der Zufahrt von der Friedrich-Engels- zur Nutheschnellstraße, deren stadtauswärtiger Verkehr eine Rampe hinunter und wieder hoch muss, hier von links kommt und Vorfahrt hat. Quelle: Rainer Schüler
Babelsberg

Schleichfahrt auf der Schnellstraße: Am Montagnachmittag ist es ernst geworden mit der Verengung der Nuthestraße. Aber das befürchtete Chaos blieb aus. Es ging lediglich schleppend voran, doch die Autokolonne stand nicht vollends.

Zum morgendlichen Start der neuen Arbeitswoche hatte das Landesamt für Straßenbau den Autofahrern den Schock noch erspart, doch seit etwa 13 Uhr ist zwischen Zentrum-Ost und Horstweg die Verengung beider Richtungsfahrbahnen auf jeweils eine Spur eingerichtet. Im Spätberufsverkehr lief es zwar deutlich langsamer, doch blieben Staus vorerst aus.

Die Autofahrer werden die jetzige Regelung noch gut kennen, denn sie galt schon vom Herbst vorigen bis zum Frühjahr dieses Jahres, als man eine abrutschende Böschung stadteinwärts auf der Babelsberger Seite sanieren und stufenförmig neu bauen musste.

Der Verkehr vom Zentrum-Ost darf nicht sofort auf die Schnellstraße, sondern muss eine Rampe hinab und wieder hinauf. Quelle: Rainer Schüler

Stadteinwärts und stadtauswärts gibt es derzeit nur eine Spur auf der jeweiligen Richtungsfahrbahn, doch wird sich das nach etwa drei Wochen ändern. Dann bleibt der Verkehr in Richtung Zentrum einspurig, doch stadtauswärts werden die Fahrzeugströme über eine Behelfsrampe geführt, die man schon zur Böschungssanierung benutzt hat. Diese Böschung nimmt jetzt den Verkehr aus dem Zentrum-Ost auf, dem die direkte Zufahrt zur Schnellstraße verwehrt ist. Er fließt die Rampe hinab zur Schnellstraßenauffahrt von der Friedrich-Engels-Straße aus und mit dieser zusammen wieder hinauf zur Schnellstraße. Danach werden bis Ende Januar 2020 wieder zwei Fahrstreifen pro Richtungsfahrbahn mit eingeschränkter Geschwindigkeit zur Verfügung stehen.

Ab Anfang Februar 2020 beginnt der Brückenabbruch der westlichen stadtauswärtsführenden Hochstraßenbrücke. Der Verkehr wird dann mit jeweils einer Fahrspur pro Richtung über die östliche Hochstraßenbrücke geführt. Diese Bauphase dauert etwa 15 Monate und wird mit der Inbetriebnahme der neuen westlichen Brücken (Hochstraßenbrücke und Brücke über den Neuendorfer Anger) abgeschlossen. Danach beginnen Abbruch und Neubau der östlichen Brücken.

Brückensanierung an der Nutheschnellstraße: Der stadtauswärtige Verkehr wiehct vor dem stadteinwärtigen aus und trifft über diese Rampe auf die Zufahrt von der Friedrich-Engels- auf die Nutheschnellstraße. Quelle: Rainer Schüler

Drei Brücken – zwei über die Friedrich-Engels-Straße und die Eisenbahn und eine über die Zufahrt zum Neuendorfer Anger müssen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Das wird rund 30 Millionen Euro kosten und vom Land bezahlt. Drei Jahre werden für die Maßnahmen veranschlagt, was die Geduld der Autofahrer auf eine ungleich härtere Probe stellt als zuvor die Böschungssanierung.

Von Rainer Schüler

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