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Potsdam Bürgershof: Friederich macht sich für Wiedereröffnung stark
Lokales Potsdam Bürgershof: Friederich macht sich für Wiedereröffnung stark
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19:34 28.07.2019
Bis vor ein paar Jahren herrschte im Biergarten reger Betrieb. Quelle: Julian Stähle
Klein Glienicke

Die ungewisse Zukunft des ehemaligen Bürgershof-Biergartens in Klein Glienicke hat nun auch die Lokalpolitik auf den Plan gerufen. CDU-Kreischef Götz Friederich hat am Sonntag die Wiederbelebung der Traditionsgaststätte gefordert. „Es wäre zu schade, wenn der Bürgershof nicht wieder zum Leben erwacht. Immerhin war er einstmals das größte und schönste Lokal am Wasser.“ Friederich schreibt das „Aus“ für den Biergarten, der sich im Eigentum des Berliner Rechtsanwalts Gunnar Schnabel befindet, der „offensichtlich vollkommen verfahrenen Kommunikation mit der Verwaltung und der eingetretenen Frustration auf Seiten des Betreibers“ zu.

Wie berichtet, hat Schnabel am Freitag über den Verkauf des historischen Bürgershof-Gebäudes an einen ungenannt bleibenden neuen Eigentümer informiert. Das Areal, wo sich früher der Biergarten befand, bleibt jedoch nach wie vor im Eigentum seiner Bürgershof GmbH.

Am Bürgershof konnte man gut entspannen. Quelle: Christel Köster

Einer Wiederbelebung des seit Sommer 2017 geschlossenen Biergartens hat Schnabel am Freitag gegenüber der MAZ nahezu ausgeschlossen. „Ich werde nach meinen jahrelangen nervigen Auseinandersetzungen mit den städtischen Gremien einschließlich Stiftung Schlösser und Gärten wohl nicht mehr den Bürgershof wiedereröffnen. Die Freude und Lust, hier wieder aktiv zu werden, hat mir die Stadt Potsdam endgültig genommen“, wiederholte Schnabel seine bereits früher geäußerte Kritik. Schuld am „Aus“ für den Betrieb seien die Baubehörde und die Schlösserstiftung – beide hätten die weitreichenden Pläne für die Umgestaltung der Außenanlagen durch Verschleppung torpediert, sagte er im Jahr 2018. Sowohl Landeshauptstadt als auch Stiftung wiesen Schnabels Vorwürfe zurück. Der Betreiber könne „jederzeit den Biergarten in seiner bisherigen Form eröffnen, dem steht keine Behörde im Weg“, erklärte Stadtsprecher Jan Brunzlow damals.

CDU-Kreischef Götz Friederich. Quelle: Martin Müller

CDU-Kreischef Friederich will jetzt die Kuh doch noch vom Eis holen. Die Stadt sei „dringend gut beraten“, hier noch einmal einen „Neustart“ zu versuchen und „pro-aktiv“ auf die Bürgershof GmbH zuzugehen. Auch er selbst werde „alles daran setzen“, um Lösungen zu finden, so Friederich.

Von Ildiko Röd

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