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Potsdam Bundeswehr baut Schießplatz aus
Lokales Potsdam Bundeswehr baut Schießplatz aus
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00:24 28.01.2015
Schild nahe der Bundesstraße 2 an einem Eingang zum Standortübungsplatz. Quelle: Christel Köster
Krampnitz/Groß Glienicke

In der Nachbarschaft des künftigen Viertels Krampnitz mit seinen bis zu 3800 Einwohnern entsteht ein moderner Schießplatz der Bundeswehr für scharfe Munition. Die Landesregierung bestätigte auf Anfrage der Abgeordneten Andrea Johlige (Linke), dass auf dem vorhandenen Übungsplatz an der Bundesstraße 2 zwischen Krampnitz und Groß Glienicke "die Einrichtung einer Sammelstandortschießanlage" geplant sei.

Bislang wird das 600 Hektar große Gelände im Süden der Döberitzer Heide für Gefechtsübungen genutzt. Der Einsatz von Platzpatronen bei Manövern in der Landschaft soll nach Schilderung von Anwohnern je nach Windrichtung bis zur Fahrländer Randlage auf der gegenüberliegenden Seite des alten Krampnitzer Kasernengeländes zu hören sein.

 

Laut Landesregierung ist der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) vom Bund "mit der Erledigung seiner Bauaufgabe beauftragt". Der BLB habe "die Anordnungen des fachlich zuständigen Bundesverteidigungsministeriums zu befolgen" und dabei "keinen Ermessensspielraum". Voraussetzug für den Baubeginn sei eine "Genehmigung nach dem Bundesimmissionsgesetz" durch das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Neben umweltrechtlichen Gutachten müsse auch ein "schallschutzrechtliches Gutachten" vorliegen, das der BLB am 14. Dezember 2014 in Auftrag gegeben habe. Aus diesem Gutachten soll sich ergeben, welche Lärmemissionen für die nahe gelegenen Ortslagen zu erwarten sind. Im immissionsrechtlichen Genehmigungsverfahren werde eine Beteiligung der Kommunen Potsdam und Dallgow-Döberitz erfolgen.

Das neue Wohngebiet

Auf dem früheren Krampnitzer Kasernengelände an der Bundesstraße 2 soll auf einer Fläche von 125 Hektar ein Wohngebiet mit 1.600 Wohnungen für 3800 Einwohner entstehen.

Das Gesamtinvestitionsvolumen der Entwicklungsmaßnahme Krampnitz soll rund 350 Millionen Euro betragen.

Die Entwicklung läuft unter der Regie des zur städtischen Bauholding Pro Potsdam gehörenden Entwicklungsträgers Bornstedter Feld.

Derzeit laufen vorbereitende Maßnahmen zur Entwicklung des Areals.

Von Oliver Fischer und Volker Oelschläger

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