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Potsdam C&A in Potsdam wird geschlossen
Lokales Potsdam C&A in Potsdam wird geschlossen
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20:05 24.01.2020
Finale Sale bei C&A in der Brandenburger Straße. Die Filiale soll geschlossen werden.
Finale Sale bei C&A in der Brandenburger Straße. Die Filiale soll geschlossen werden. Quelle: Saskia Kirf
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Düsseldorf/Potsdam

Potsdam verliert eine ihrer beiden C&A-Filialen. Wie die Textilhandelskette am Freitag mitteilte sollen in diesem Jahr 13 der rund 450 Geschäfte in Deutschland geschlossen werden. Betroffen seien Filialen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Bayern, Berlin und Brandenburg, berichtete ein Unternehmenssprecher. Zuvor hatte die „Textilwirtschaft“ über die geplanten Schließungen berichtet.

C&A hat mit Umsatzrückgängen zu kämpfen

Welche der beiden Filialen in Potsdam geschlossen werden soll, war zunächst offen. Wie die„Potsdamer Neueste Nachrichten“ am Abend berichten, handelt es sich nach Auskunft eines Unternehmenssprechers um die Filiale in der Brandenburger Straße.

In der Filiale gab es am Freitag bereits immense Rabatte auf viele Kleidungsstücke, Plakate in den Fenstern kündigen einen „Final Sale“ an – von einer Schließung wollen die Mitarbeiter aber nichts wissen.

Im Potsdamer Stern-Center gibt es ebenfalls eine C&A-Filiale, dort ist der Moderiese seit dem ersten Tag vertreten. In der Brandenburger Straße eröffnete im Jahr 2013 eine Filiale am westlichen Ende der Einkaufsmeile. Dort wirbt aktuell noch ein Vermieter für hochwertige Geschäftsflächen im Hinterhof des Kaufhauses – und führt den „langfristigen Ankerkunden C&A“ als Argument an.

Filialnetz werde ständig überprüft

Zu den Schließungsabsichten erklärt ein C&A-Sprecher: „Wir überprüfen ständig unser Filialnetz und entscheiden auf der Basis von standortabhängigen Marktanalysen, ob wir eine Filiale modernisieren, schließen oder neu eröffnen.“ Die Zahl der betroffenen Fialen könnte sich im Laufe des Jahres deshalb noch geringfügig verringern oder erhöhen. C&A bemühe sich, den Mitarbeitern Jobs in anderen Filialen anzubieten, berichtete die „Textilwirtschaft“.

Der Modehändler ist nach dem jüngsten Ranking des Fachblattes Deutschlands drittgrößter Bekleidungshändler, hatte aber in den vergangenen Jahren mit Umsatzrückgängen zu kämpfen.

Konkret geht es um die Filialen Dessau, Rottenburg, Witten, Stadthagen, Neustadt an der Weinstraße, Emden, Tuttlingen, Mülheim Forum, München-Nordheide, Forchheim, Berlin-Wilmersdorf, Lemgo und Potsdam.

Von MAZonline