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Potsdam Corona: Eine Neu-Infektion über Pfingsten
Lokales Potsdam Corona: Eine Neu-Infektion über Pfingsten
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14:35 01.06.2020
Blick zum Haupteingang des Klinikums Ernst von Bergmann. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die Corona-Lage in Potsdam ist weiterhin vergleichsweise ruhig. Am Pfingstwochenende habe es Samstag einen neuen bestätigten Fall einer Corona-Infektion in Potsdam gegeben, teilte Rathaussprecherin Christine Homann am Pfingstmontag auf MAZ-Anfrage mit.

Damit sei die Gesamtzahl der infizierten Potsdamerinnen und Potsdamer auf 633 angestiegen. Zuletzt habe es am 21. und am 28. Mai jeweils eine Neuinfektion gegeben.

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484 Potsdamer galten mit Stand Freitag als genesen, 105 Menschen befanden sich zu der Zeit in häuslicher Quarantäne. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Februar sind 53 mit dem Coronavirus infizierte Potsdamerinnen und Potsdamer gestorben. 29 weitere Infizierte, die in Potsdam starben, kamen von außerhalb. Der bislang letzte Sterbefall wurde am 23. Mai gemeldet.

Mit Blick auf die Lage hat die Verwaltung ihr Krisenmanagement und die Kommunikation neu geordnet. Der Verwaltungsstab tage aktuell nur noch zweimal wöchentlich. Das bisher täglich auf der Homepage der Landeshauptstadt veröffentlichte Corona-Update werde nur noch werktäglich veröffentlicht.

Lesen Sie auch: Corona am Freitag – keine neuen Fälle in Potsdam

Die täglichen Meldungen des Gesundheitsamtes an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit fänden weiterhin statt und seien davon unberührt, so das Rathaus.

„Wir sind darauf vorbereitet, dass wir auch schnell wieder hochfahren können“, sagte Brigitte Meier, Stabsleiterin und Beigeordnete für Gesundheit: „Auch bei Reduzierung der Stabssitzungen ist die Erreichbarkeit aller Stabsmitglieder jederzeit gesichert, auch die kurzfristige Arbeitsaufnahme oder eine Verdichtung der Stabsarbeit bei einer Lageänderung.“

Im Juli erfolgt bei gleichbleibender Lageeinschätzung voraussichtlich eine weitere Absenkung mit wöchentlich einer Sitzung.

Der Verwaltungsstab und die unterstützende Koordinierungsgruppe waren am 4. März gebildet worden. Zentraler Arbeitsort ist der komplett umgeräumte Plenarsaal der Stadtverordneten im Rathaus.

Von Volker Oelschläger