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Potsdam Corona-Lage am Donnerstag: Keine weiteren Toten, fünf neue Infizierte
Lokales Potsdam Corona-Lage am Donnerstag: Keine weiteren Toten, fünf neue Infizierte
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17:19 30.04.2020
Passanten mit Mundschutz im Potsdamer Hauptbahnhof. Quelle: Friedrich Bungert
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Potsdam

Die Zahl der Neuinfektionen mit Covid-19 steigt in Potsdam auch am Donnerstag nur leicht an. So liegt die Zahl der seit Februar mit dem Coronavirus infizierten Potsdamer laut Stadt am Donnerstagnachmittag bei 594 – das sind fünf Infizierte mit als am Vortag. Eine weitere gute Nachricht: Es gab in den vergangenen 24 Stunden keinen weiteren Todesfall. Damit liegt die Zahl der Verstorbenen mit Covid-19 in Potsdam insgesamt weiterhin bei 45.

458 Menschen befinden sich derzeit als Kontaktpersonen ersten Grades in häuslicher Quarantäne – und ist damit erneut gesunken. Am Vortrag lag die Zahl noch bei 488 Personen. 208 Patientinnen und Patienten gelten als genesen – das sind 15 mehr als am Vortag.

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45 Personen werden stationär behandelt

Weiter gesunken ist auch due Zahl der Menschen, die in den Potsdamer Kliniken zurzeit stationär behandelt werden. Am Mittwoch waren es noch 51 Menschen, am Donnerstag sind es nur noch 45 Patienten. 26 von ihnen sind im Klinikum „Ernst von Bergmann“, davon 20 auf der Covid-Normalstation und sechs auf der Intensivstation, davon vier beatmet. Im Alexianer St. Josefs Krankenhaus sind es 19 Patientinnen und Patienten, die alle auf der Covid-Normalstation behandelt werden.

Stadt bittet um Rücksicht in der Natur

Mit dem frühlingshaften Wetter und infolge der coronabedingten Einschränkungen lockt es derzeit viele Potsdamer hinaus in die Natur. Die Landeshauptstadt bittet vor allem in Schutzgebieten um Rücksicht gegenüber Tieren und Pflanzen. Dabei hat die Stadt vor allem zwei Gebiete im Blick: das im Norden von Potsdam zwischen Sacrow und Groß Glienicke gelegene Naturschutzgebiet „Sacrower See und Königswald“ sowie das Flächennaturdenkmal „Düstere Teiche“ zwischen Eiche und Bornim.

Das Schutzgebiet rund um den Sacrower See hat laut Stadt in den vergangenen heißen Jahren stark unter den hohen Besucherzahlen gelitten. Aus diesem Grund – und der hohen Waldbrandstufe – bittet die Stadt darum, „sich an die vorgenannten Hinweise und Regeln zu halten und die Ufer nicht abseits der geduldeten Badestellen zu betreten“. Was erlaubt ist und was nicht, finden Besucher auf zahlreichen Hinweistafeln am See.

Das Flächennaturdenkmal „Düstere Teiche“ zwischen Eiche und Bornim nutzen viele Potsdamer als Startpunkt für kleine Wanderungen. „In diesem Gebiet ist es ebenso sehr wichtig, ausschließlich die Wege zu nutzen und zudem Hunde anzuleinen, um die empfindlichen Ufer der Teiche zu schützen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Potsdam. Die Teiche seien wichtiger Lebensraum für Amphibien und Brutgebiet zahlreicher Vogelarten wie Teichrohrsänger und Rohrschwirl.

Von MAZonline/off

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