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Potsdam Spielplätze, Parks, Museen und Kreißsäle: Diese Lockerungen gelten für Potsdam
Lokales Potsdam Spielplätze, Parks, Museen und Kreißsäle: Diese Lockerungen gelten für Potsdam
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17:48 08.05.2020
Der Spielplatz auf der Freundschaftsinsel – bald darf hier wieder gespielt werden. Quelle: Friedrich Bungert
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Potsdam

Mit der neuen Verordnung des Landes Brandenburg sind auch in Potsdam viele Dinge wieder erlaubt. Darüber hinaus gibt es weitere Lockerungen für die Landeshauptstadt. Ein Überblick.

Spielplätze, Gastronomie, Einzelhandel

Mit der neuen Verordnung des Landes Brandenburg werden ab Samstag die Spielplätze wieder geöffnet. Zudem gibt es keine Einschränkungen mehr für den Einzelhandel, Restaurants dürfen mit Auflagen wieder ab 15. Mai zwischen 6 und 22 Uhr öffnen, Hotels ab 25. Mai wieder Touristen beherbergen.

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Ab Samstag werden die 145 kommunalen Spielplätze in Potsdam schrittweise wieder geöffnet. Einige Spielplätze müssen vor der Freigabe noch kontrolliert und gegebenenfalls repariert werden, bevor sie zur sicheren Nutzung freigeben werden. „Wir sind dabei, das Flatterband abzunehmen und die Spielgeräte wieder voll funktionsfähig zur Verfügung zu stellen“, sagt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt.

Geburten wieder mit Partner

Geburt im Bergmann-Klinikum. Quelle: Maz

Die beiden Krankenhaus „Ernst von Bergmann“ und das St. Josefs-Krankenhaus heben die Beschränkungen bei Geburten spätestens am Montag auf, das heißt, die Partner dürfen bei der Geburt wieder dabei sein. Die Kliniken hatten Mitte März fachlich entschieden, die Kreißsäle in Potsdamer Geburtskliniken für werdende Väter/Partner zu schließen.

Parks, Potsdam Museum und Gedenkstätte

In Potsdam wird der Volkspark inklusive Waldpark ab Montag wieder täglich ab 5 Uhr geöffnet sein, ab Dienstag werden das Potsdam Museum und die Gedenkstätte Lindenstraße 54 wieder geöffnet.

Ab Dienstag wieder zu sehen: Die Hagemeister-Werke im Potsdam Museum. Quelle: Varvara Smirnova

Das Potsdam Museum öffnet ab Dienstag, 12. Mai, zunächst mit der Sonderausstellung zu Karl Hagemeister. Die Schau „,…das Licht, das ewig wechselt‘ Landschaftsmalerei des Impressionismus“ kann dienstags bis sonntags, 12 bis 18 Uhr, besichtigt werden. Besucher müssen eine Maske tragen, es dürfen nur 45 Gäste zeitgleich die Ausstellungsräume betreten, es gibt ein Wegeleitsystem im Haus und auf das Einhalten der Abstandsregeln von 1,50 Meter wird geachtet. Zurzeit wird die Verlängerung der Hagemeister-Ausstellung in Abstimmung mit den Leihgebern und Kooperationspartner in Schweinfurth geprüft.

Die Ständige Ausstellung „Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte“ im Potsdam Museum bleibt vorerst weiter geschlossen. Auch Veranstaltungen oder Führungen finden vorerst nicht statt. Das Museumscafé bietet ausschließlich Produkte zum Außer-Haus-Verkauf über die Tür zum Alten Markt an. Alle aktuellen Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite: www.potsdam-museum.de

Die Gedenkstätte Lindenstraße wird ebenfalls ab Dienstag, 12. Mai, für Besucherinnen und Besucher wieder offenstehen. Die geänderten Öffnungszeiten sind vorerst dienstags bis sonntags 12 bis 18 Uhr. Für die Besucher, die gebeten werden, einen Mund-Nasen-Schutz zu verwenden, gibt es einen festen Rundgang durch die Ausstellung. Gruppenführungen und Veranstaltungen finden vorerst nicht statt.

Appell des Oberbürgermeisters

Trotz all der Lockerungen appelliert Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) an alle Potsdamer, nicht unvorsichtig zu werden. „Nun werden wir abwarten müssen, wie sich die Lockerungen und unser Umgang damit auf das Infektionsgeschehen auswirken“, sagt er. „Ich appelliere daher an alle Potsdamerinnen und Potsdamer, sich weiterhin an die Abstandsregeln zu halten, weiterhin einen Schutz vor Mund und Nase beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen zu tragen und damit sich und andere vor einer Virusausbreitung zu schützen.“ In den vergangenen sieben Tagen gab es in Potsdam insgesamt 19 Neuinfektionen.

Von MAZonline