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Potsdam Corona in Potsdam: Die wichtigsten Infos in Kürze
Lokales Potsdam Corona in Potsdam: Die wichtigsten Infos in Kürze
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23:48 30.03.2020
Die Corona-Abstrichstelle in der Jägerallee. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Das Coronavirus breitet sich in Potsdam weiter aus, die Fallzahlen steigen und die Maßnahmen werden strenger. Die Stadt Potsdam reagiert mit verschiedenen Maßnahmen, doch die Nachrichtenlage ändert sich nahezu stündlich. Die wichtigsten Informationen für die Stadt Potsdam finden Sie hier im Überblick.

Fallzahlen

In der Landeshauptstadt sind inzwischen vier an Covid-19 erkrankte Patienten gestorben. Am Donnerstagabend ist ein 88-Jähriger, am Freitagmorgen ein 80-Jähriger und in der Nacht zu Samstag ein 78-Jähriger im Bergmann gestorben. Ein vierter Patient mit einer Coronainfektion verlor am Montag sein Leben. Es handelt sich dabei um einen 98-jährigen Potsdamer.

In Potsdam gibt es aktuell 139 bestätigte Infektionen (Stand Montagabend) mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2. Am Sonntag waren es noch 108 Infizierte. 61 Patienten werden derzeit stationär behandelt: 59 im Bergmann-Klinikum und zwei im St- Josefs-Krankenhaus. Intensivmedizinisch betreut und beatmet werden neun Covid-19-Infizierte.

„Wir müssen uns darauf einstellen, dass in den nächsten Tagen und Wochen die Zahl der Infizierten und auch der Todesfälle noch weiter steigen“, sagte Thomas Weinke, der ärztliche Leiter des Bergmann-Klinikums am Freitagvormittag in einer Pressekonferenz. Das Bergmann-Klinikum hat inzwischen im Haus seine Tests deutlich ausgeweitet – und nimmt Abstriche von allen Patienten sowie Mitarbeitern.

Das Studentenwerk hat einen ersten Corona-Fall in einem seiner Wohnheime gemeldet. Demnach ist in der Wohnanlage im Park Babelsberg eine Mieterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Erkrankten gehe es nach derzeitigem Stand gut. Die Studentin muss nun mitsamt ihrer WG für zwei Wochen in Quarantäne. Für die übrigen Bewohner – das Wohnheim hat 163 Plätze verteilt auf drei Häuser – hat das Gesundheitsamt keine weiteren Maßnahmen angeordnet.

Die meisten Corona-Fälle sind bislang in Potsdam West und in Babelsberg aufgetreten (Stand Freitagmittag).

Schon am Wochenende sind die Zelten zum Testen von möglichen Corona-Infizierten aufgestellt worden. Quelle: Bernd Gartenschläger

Infizierter berichtet über seine Erfahrungen

Der Potsdamer Zahnarzt Andreas Möckel hat sich mit dem Coronavirus infiziert, liegt krank zuhause und schildert seine Erfahrungen mit der Krankheit, von der sagt, es sei die schlimmste die er je erlebt habe. Nachdem es ihm zwischenzeitlich so schlecht ging, dass er weder schreiben noch telefonieren konnte, scheint er nu auf dem Weg der Besserung und konnte der MAZ ein zweites Mal berichten.

Verstöße gegen die Auflagen

Trotz strenger Auflagen kommt es derzeit immer wieder zu Verstößen gegen das Kontaktverbot. Nach Information des Ordnungsamtes haben sich zuletzt erneut Gruppen von mehr als zwei Personen gemeinsam auf Grünflächen und Spielplätzen aufgehalten. In der Waldstadt wurde in der vergangenen Woche eine öffentliche Feier von mehr als 40 Personen aufgelöst. Verstöße können mit Strafen von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Corona-Testzentren

Das katholische St. Josefs-Krankenhaus betreibt eine zentrale Stelle, an der Abstriche von Patienten mit Corona-Verdacht genommen werden. Das Sichtungs-Zelt wird aktuell vom Klinikgelände in der Zimmerstraße in die Jägerallee 6 verlegt, ab Freitag können sich Patienten mit Corona-Verdacht dort testen lassen.

Eine zweite zentrale Abstrichstelle für den Test auf das Coronavirus gibt es Am Stern. Das Screening-Zentrum haben die Berufsfeuerwehr und das Bergmann-Klinikum in der ehemaligen Kita „Piffikus“ an der Pietschkerstraße 42 eingerichtet. Getestet werden im Screeningzentrum ausschließlich „begründete Verdachtsfälle“. Es hat täglich von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

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Wer die Kriterien des Robert-Koch-Instituts erfüllt, wird gebeten, sich ab sofort in einem der beiden Potsdamer Screening-Zentren statt beim Hausarzt testen zu lassen. Diese Vorgehensweise wurde im Verwaltungsstab festgelegt, um die Hausärzte im Stadtgebiet zu entlasten. „Es ist ab sofort keine Überweisung mehr durch den Hausarzt oder das Gesundheitsamt nötig“, sagt Potsdams Amtsärztin, Kristina Böhm.

„Getestet wird jeder, der die Kriterien des Robert-Koch-Instituts erfüllt, also entweder Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall hatte und die typischen Krankheitssymptome aufweist oder auch, wer sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat und Symptome zeigt.“

Zweites Abstrichzentrum in Potsdam Am Stern. Quelle: Jan Russezki

Das Haus- und Kinderärzte am Rand ihrer Kapazitäten sind, bittet Krawinkel alle anderen im Stadtgebiet niedergelassenen Ärzte sowie medizinisches Assistenzpersonal um Unterstützung: „Wir bitten Sie, wenn Sie Kapazitäten haben, sich bei Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung zu melden!“ Dies sei per E-Mail an info@kvbb.de möglich.

Die Testdauer

Inzwischen dauert es nach Auskunft der Landeshauptstadt bis zu vier Tage, bis nach dem Abstrich auf das Coronavirus SARS-CoV-2 ein Testergebnis vorliegt. Die meisten Potsdamer Abstriche gehen an das Referenzlabor der Berliner Charité, einige wenige nach Frankfurt/Oder und nach Cottbus. Weil in Berlin und Brandenburg immer mehr Abstriche genommen werden, sind die Labors ausgelastet – was sich wiederum auf die Bearbeitungszeit niederschlägt.

Situation in den Krankenhäusern

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, hat das St. Josefs-Krankenhaus eigens eine Isolierstation für Corona-Patienten eingerichtet. Die Station ist 43 Betten stark.

Das Bergmann-Klinikum hat eine separate Corona-Einheit eingerichtet. Zwei Stationen werden komplett für den Normalbetrieb gesperrt und nur noch für Coronapatienten genutzt, insgesamt soll das städtische Krankenhaus in einen „schwarzen“ und einen „weißen“ Bereich unterteilt werden, um die Infizierten von den anderen Patienten zu trennen.

Auf der Corona-Station sollen bis zu 50 Patienten adäquat betreut werden können: Das bedeutet, dass man Intensivpatienten auch beatmen und intubieren kann. Auf Operationen, die nicht zwingend sind, wird verzichtet. Alle dringend intensivmedizinischen Fälle werden weitergeführt, zum Beispiel Krebs-, Infarkt- und Schlaganfallpatienten, Schwangere und Unfallopfer.

Aufruf zum Nähen von Mundschutzmasken

Das KlinikumErnst von Bergmann“ ruft alle Potsdamer zum Nähen von Mundschutzmasken auf. Noch hat das Klinikum zwar genügend Mundschutzmasken, „doch die Bedingungen ändern sich täglich und wir möchten vorbereitet sein, wenn wir uns um eine größere Zahl behandlungsbedürftiger Patienten kümmern müssen“, sagt Sprecherin Damaris Hunsmann und verweist auf die Nähanleitung der Uniklinik in Essen. Fertige Masken können von 09 bis 15 Uhr am Empfang der Poliklinik im Haus J abgegeben werden.

Die Geburt müssen Frauen im Bergmann und im St. Josefs vorerst ohne die Väter durchstehen. Quelle: Maz

Geburten ohne Väter

Die Potsdamer Kliniken halten an der Regelung fest, vorerst keine Begleitpersonen von Schwangeren zur Geburt im Kreißsaal zuzulassen. Damit entscheiden sie anders als die Brandenburgische Landesregierung, die sich in ihrer Verordnung am Sonntag gegen diesen Schritt entschieden hatte.

Beiden Potsdamer Kliniken ist die Entscheidung schwer gefallen. Doch Dorothea Fischer, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Bergmann-Klinikum, sagt: „Lieber eine Geburt ohne Partner als eine Geburt ohne Hebamme und Arzt.“ Und auch Gesine Dörr, Ärztliche Direktorin und Chefärztin am St. Josefs, sagt: „Wir müssen beachten, dass Hebammen und Geburtsmediziner in sehr engem körperlichem Kontakt mit den gebärenden Frauen stehen und somit auch einer Tröpfchenübertragung ausgesetzt sind. iesen Infektionsweg können wir nicht unterbinden – die Frau muss zur Geburt kommen. Der Vater als zweiter potenzieller Überträger ist jedoch ein vermeidbares Risiko.“

Kontaktverbot

Seit Montag 0.00 Uhr gilt bundesweit in Kontaktverbot. Ansammlungen von mehr als zwei Personen sind verboten, ausgenommen sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. In der Öffentlichkeit muss der 1,50-Meter-Abstand eingehalten werden. Der Weg zur Arbeit, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sollen weiterhin möglich sein. Auch der Einkauf für den täglichen Bedarf bleibt erlaubt.

Gastronomie und Geschäfte

Auch die Außengastronomie ist inzwischen verboten. Quelle: Varvara Smirnova

Gastronomiebetriebe sollen geschlossen bleiben. Die Lieferung und das Abholen von Speisen für zu Hause bleibt erlaubt. Auch Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege – zum Beispiel Frisöre und Kosmetikstudios – sollen geschlossen werden.

Die Stadt Potsdam hatte schon einen Tag vor der Bund-und-Länder-am Samstag ihre Regelungen verschärft und Außenbestuhlungen von Restaurants und Cafés untersagt. Auch zahlreichen Berufsgruppen, die direkten „Kontakt am menschlichen Körper“ mit ihren Kunden haben, hatte die Stadt ihre Tätigkeit untersagt.

Für medizinische Berufsgruppen mit Körperkontakt, etwa Physiotherapeuten oder Logopäden, gibt es eine besondere Formulierung in der Regelung – sie dürfen praktizieren, wenn es „medizinisch erforderlich“ ist.

Schulen, Kitas und Gebühren

Schulen und Kitas sind geschlossen. Eine Notbetreuung soll über eine Notaufnahme-Gruppe pro Kita und Grundschule gesichert werden. Nutzen können diese Gruppen nur Eltern aus „strukturrelevanten Berufen“, die unverzichtbar sind für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, der Infrastruktur, des Gesundheitswesens und der Verwaltung.

Wer zu diesen Berufsgruppen gehört und Anspruch auf eine Notbetreuung hat, findet alle relevanten Informationen dazu auf der Internetseite der Stadt Potsdam.

Potsdamer Eltern müssen vorerst nichts mehr für Kitas und Horte bezahlen. Vom 18. März bis 19. April sind die Einrichtungen geschlossen, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Für diesen Zeitraum müssen die Eltern weder Beiträge noch Essengeld bezahlen. Darüber informierte Potsdams Bildungsbeigeordnete Noosha Aubel (parteilos) die Eltern am Mittwoch in einem Brief.

Öffentliches Leben

Die Stadt Potsdam hat zudem weitreichende Einschränkungen im öffentlichen Leben per Allgemeinverfügung erlassen. Geschlossen werden Tanzlustbarkeiten, Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen. Schankwirtschaften nach §1 Absatz 1 Gaststättengesetz dürfen nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden.

Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitness- und Tanzstudios und ähnliches ist untersagt. Auch Spielplätze im Freien sowie Indoor-Spielplätze wurden geschlossen.

Sperrungen von Parkanlagen

Der Volkspark Potsdam und der benachbarte Waldpark sowie die Wiese der Freundschaftsinsel bleiben ab sofort geschlossen. Das teilte der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt am Donnerstag, 19. März, bei einer Pressekonferenz des Krisenstabs im Rathaus mit.

Die Sperrung der Parks ist eine direkte Reaktion auf die vermehrten Meldungen von sogenannten Corona-Partys, zu denen sich vor allem Jugendliche in Massen auf engstem Raum zusammenfinden.

Besuchsverbot in Kliniken und Altenheimen

Seniorenheime und andere Pflegeeinrichtungen in Potsdam dürfen ab Sonntag nicht mehr betreten werden. Damit soll eine Situation mit zahlreichen Toten wie in einem Würzburger Pflegeheim verhindert werden. Das Klinikum der Landeshauptstadt Potsdam machte schon früher Ernst: auch dort gilt ein Besuchsverbot – und zwar auf allen Stationen und an allen Standorten. Es gibt einige wenige Ausnahmen: Werden Kinder unter 16 Jahren stationär aufgenommen, dürfen Begleitpersonen dabei sein. Auch Besucher von Schwerstkranken und von Kindern unter 16 Jahren dürfen ein Mal am Tag für eine Stunde bei ihren Angehörigen vorbeischauen – dafür sind telefonisch Rücksprachen mit dem Stationspersonal erforderlich.

Nummern in der Coronakrise

Ausführliche Informationen zum Coronavirus und dem Geschehen weltweit bietet das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite. Auch die Kassenärztliche Vereinigungen haben unter www.116117.de Erklärvideos und zentrale Fragen und Antworten zum Coronavirus zusammengestellt.

Telefon-Hotlines zum Coronavirus: Bürger, die Fragen zu den wegen des Coronavirus getroffenen Regelungen und deren Umsetzung haben, können sich bei der Stadt Potsdam unter der Telefonnummer 0331/289 1040 Auskünfte holen. Für Unternehmer ist eine Hotline unter der Telefonnummer 0331/289 2888 geschaltet.

Für allgemeine Fragen gibt es Bürgertelefon des Bundes unter 030/346 465 100 (montags bis donnerstags 8 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr). Die Unabhängige Patientenberatung ist erreichbar unter 0800/011 77 22. Beim Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon eingerichtet unter 0331/86 83-777 (montags bis freitags 9 bis 15 Uhr). Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail: info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon: www.gebaerdentelefon.de/bmg

Das ist zu tun im Krankheitsfall: Bewahren Sie die Ruhe und rufen Sie von zu Haus aus ihren Hausarzt an. Gehen Sie auf keinen Fall ohne telefonischen Kontakt in die Praxis und vermeiden Sie Kontakt mit anderen Menschen. Alternativ rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst an unter 116117.

Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Stadt Potsdam den persönlichen Bürgerservice eingestellt. Potsdamer werden gebeten, sich mit ihren Anliegen per Telefon, E-Mail oder Post an die Landeshauptstadt zu wenden. Wie sie die Stadt erreichen, finden Sie im Überblick.

Öffentlicher Nahverkehr

Auch im öffentlichen Nahverkehr in Potsdam gibt es aufgrund der Coronakrise Einschränkungen. So gilt wegen der Schulschließungen der Ferienfahrplan.

Die Ferien-Verbindungen sind in der App des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg sowie unter www.vbb.de/fahrinfo hinterlegt. Die Fahrpläne sind auch im PDF-Format auf der Internetseite des Verkehrsbetriebs zu finden.

Der Verkehrsbetrieb Potsdam (ViP) hat die Fahrscheinkontrollen der GSE Protect bis auf weiteres eingestellt. Das teilte Stadtwerkesprecher Stefan Klotz auf MAZ-Anfrage mit. Der Schritt sei allerdings kein Freifahrtschein zum Schwarzfahren. Klotz mahnt: Fahrgäste müssten nach wie vor bei der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel einen gültigen Fahrausweis vorweisen.

Notfallplan der Arbeitsagentur

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) appelliert an ihre Kunden, die Dienststelle aufgrund der aktuellen Situation nur noch in Notfällen aufzusuchen: „Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt in unseren Dienststellen bleibt für Notfälle bestehen“, heißt es in einer Mitteilung der BA.

Eine Arbeitslosmeldung könne „auch telefonisch erfolgen“. Ein Antrag auf Grundsicherung könne „formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen werden“. Auch Anträge auf Kindergeld und Kinderzuschlag könnten in Briefkästen der Familienkassen gesteckt werden.

Alle persönlichen Gesprächstermine entfielen „ohne Rechtsfolgen“. Kunden müssten ihre Termine nicht absagen, sie müssten auch nicht deshalb anrufen.

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Da sich die Nachrichtenlage ständig ändert, aktualisieren wir diesen Text in regelmäßigen Abständen.

Von MAZonline

Wegen der Ansteckungsgefahr mit Corona sind auf den Potsdamer Geburtsstationen keine Väter erlaubt. Nun melden sich vermehrt Hochschwangere in Potsdamer Kliniken ab. Mit einer Petition soll der Oberbürgermeister zum Umdenken bewegt werden.

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