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Potsdam Corona in Potsdam: Erstmals südafrikanische Virus-Mutation nachgewiesen
Lokales Potsdam

Corona in Potsdam aktuell: Fakten zu Mutationen und mehr am Mittwoch, 24. Februar 2021

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17:26 24.02.2021
In diesem Artikel erfahren Sie alles über den aktuellen Stand der Verbreitung des Coronavirus in Potsdam.
In diesem Artikel erfahren Sie alles über den aktuellen Stand der Verbreitung des Coronavirus in Potsdam. Quelle: Fusion Medical Animation/Unsplash/hfr / Leon Seibert/Unsplash/hfr
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Potsdam

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Die Lage am Mittwoch, 24. Februar

Erstmals ist in Potsdam nun auch die südafrikanische Virus-Mutation B1351 in einer positiven Corona-Probe nachgewiesen wurde. Das teilt die Stadt in ihrem täglichen Corona-Update mit. Insgesamt ist seit dem 10. Februar 18 Mal eine Mutationen des Coronavirus – in 16 Fällen die britische Variante B117 – bei Infizierten aus Potsdam nachgewiesen worden. „Bei zwei anderen Ergebnissen hat die Target-PCR eine Mutation angezeigt, hier liegt das Ergebnis der Sequenzierung noch nicht vor und damit ist die Spezifizierung noch offen, um welche Mutation es sich genau handelt“, erklärt die Stadt.

In der Kita „Am Filmpark“ ist ein Mitarbeiter Corona-positiv, 36 sind als Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt worden. „Die Familien wurden bereits darüber informiert, dass am morgigen Donnerstag ein Abstrichtermin für die Kontaktpersonen stattfindet“, erklärt die Stadt.

Zu dem Schnelltest-Verfahren in den Kitas berichtet die Stadt, dass es seit dem 1. Februar 17 positive Schnelltests gab, die anschließenden PCR-Tests waren allerdings alle negativ – ein Testergebnis steht laut Stadt noch aus.

Drei neue Corona-Tote meldet die Stadt am Mittwochmorgen in Potsdam. Die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie in Zusammenhang mit Corona verstorben sind, steigt damit auf 225. In den letzten 24 Stunden sind außerdem acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Seit Beginn der Pandemie wurden 5137 bestätigte Corona-Infektionen gezählt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken und liegt jetzt bei 32,2.

Laut Rathaus befinden sich derzeit 295 Kontaktpersonen in Quarantäne. In den beiden Potsdamer Kliniken werden aktuell 39 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt. Das sind zwei mehr als noch am Vortag. Die Zahl der Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, liegt weiterhin bei elf. Seit Beginn der Pandemie gelten 3874 Patienten als genesen.

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Die Lage am Dienstag, 23. Februar

Einen neuen Corona-Toten meldet die Stadt am Dienstagmorgen. Damit steigt die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie in Zusammenhang mit Corona verstorben sind auf 222. In den letzten 24 Stunden sind außerdem elf Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Seit Beginn der Pandemie wurden 5.129 bestätigte Corona-Infektionen gezählt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht angestiegen und liegt jetzt bei 33,3.

Laut Stadt befinden sich derzeit 311 Kontaktpersonen in Quarantäne, 37 Patienten werden in den beiden Potsdamer Kliniken in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt. Das sind sieben mehr als noch am Vortag. Dafür ist die Zahl der Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, leicht gesunken und liegt jetzt bei elf (- 1). Seit Beginn der Pandemie gelten 3.870 Patienten als genesen.

Die Lage am Montag, 22. Februar

Wie die Stadt am Montagnachmittag mitteilt, sind am Wochenende zwei neue Mutations-Fälle der britischen Virus-Variante B.1.1.7 in Potsdam nachgewiesen worden. Insgesamt steigt die Anzahl der Mutationen damit auf 14. Wie berichtet lässt die Stadt ab sofort alle positiven PCR-Tests auf mögliche Mutationen testen. Laut Stadt wurde die Mutation B1.1.7 bereits in allen Landkreisen Brandenburgs nachgewiesen.

In einer Pflegeeinrichtung ist laut Stadt ein Schnelltest beim Pflegepersonal positiv ausgefallen, das Ergebnis des PCR-Tests stehe bislang noch aus. Nach einem positiven Testergebnis in der Kita Benjamin Blümchen und der anschließenden Reihentestung, sei außerdem das PCR-Ergebnis einer Erzieherin positiv. Da sich diese bereits als Kontaktperson in Quarantäne befand, gebe es laut Rathaus keine neuen Kontaktpersonen in der Einrichtung.

Die Kita „Am Heiligen See“ und die Kita „Springfrosch“ hätten am Montag jeweils einen positiven Spucktest gemeldet. Entsprechende Abstriche fanden wohl bereits am Vormittag statt, die Ergebnisse der PCR-Tests stehen aber laut Stadt noch aus. Aktuell befinden sich aufgrund dieser Fälle in Potsdams Kitas 43 Kinder, elf Mitarbeitende und zwei Eltern in Quarantäne, wie das Rathaus am Montagnachmittag mitteilt.

In einer Gemeinschaftseinrichtung für Geflüchtete seien zwei neue positive Corona-Fälle gemeldet worden, wobei nur eine der beiden Personen in der Einrichtung lebe. Aktuell sei daher in der Einrichtung nur eine Kontaktperson zu der positiv getesteten Person festgestellt worden.

Keine gemeldeten Neuinfektionen, keine neu gemeldeten Corona-Toten: Die Corona-Lage scheint am Montag in Potsdam relativ entspannt zu sein. Wie die Stadt meldet, liegt die Zahl der seit Beginn der Pandemie bestätigten Corona-Infektionen weiterhin bei 5.118. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag ein wenig gesunken und beträgt jetzt 31,1.

Laut Stadt befinden sich weiterhin 309 Kontaktpersonen in Quarantäne, in den beiden Potsdamer Kliniken werden derzeit 30 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt. Das ist einer weniger als noch am Vortag. Davon werden zwölf intensivmedizinisch behandelt.

Seit Beginn der Pandemie sind in Potsdam 221 Patienten in Zusammenhang mit Corona verstorben, 3.859 Patienten gelten als genesen.

Die Lage am Sonntag, 21. Februar

Zum Ende der Kalenderwoche meldet die Potsdamer Stadtverwaltung am Sonntag elf neue Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2, insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 5118 Potsdamer mit dem Virus angesteckt. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 31,6 – minimal niedriger als noch vor einer Woche.

Leider meldet die Stadt auch einen weiteren Corona-Toten, mittlerweile sind 221 Menschen infolge einer Infektion gestorben. 31 Menschen werden mit Covid-19 in den Potsdamer Krankenhäusern behandelt, das sind zwei mehr als am Vortag. Zwölf der Patienten sind in intensivmedizinischer Behandlung.

Auch die Zahl der Personen, die als Kontaktpersonen in Quarantäne sind, hat sich leicht von 289 auf 309 erhöht.

Die Lage am Samstag, 20. Februar

Am Samstagmorgen meldet die Potsdamer Stadtverwaltung vier neue Corona-Infektionen. Damit haben sich binnen einer Woche 56 Potsdamer mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt – in den sieben Tagen davor waren es noch 71 gewesen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt somit bei 28,8. Unklar ist aber, welchen Anteil die verschiedenen grassierenden Corona-Mutanten an den Infektionszahlen haben.

289 Menschen sind als Kontaktpersonen derzeit in Quarantäne.

In den Krankenhäusern werden 29 Patienten mit einer Covid-19-Infektion behandelt, 14 davon intensivmedizinisch – auch hier ist die Zahl rückläufig. Vor genau einer Woche hatten noch 47 Patienten in den Kliniken gelegen, 15 von ihnen waren auf intensivmedizinische Behandlung angewiesen gewesen.

Während der vergangenen Woche wurde ein Todesfall infolge einer Infektion in Potsdam gemeldet, die Zahl derer, die die Ansteckung nicht überlebt haben, liegt damit bei 220.

Die Lage am Freitag, 19. Februar

Am Freitagmorgen meldet die Potsdamer Stadtverwaltung 15 neue Corona-Infektionen. Damit haben sich binnen einer Woche 52 Potsdamer mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt – in den sieben Tagen davor waren es noch 71 gewesen. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt somit bei 28,3. Unklar ist aber, welchen Anteil die verschiedenen grassierenden Corona-Mutanten an den Infektionszahlen haben.

315 Menschen sind als Kontaktpersonen derzeit in Quarantäne.

In den Krankenhäusern werden 33 Patienten mit einer Covid-19-Infektion behandelt, zwölf davon intensivmedizinisch – auch hier ist die Zahl rückläufig. Vor genau einer Woche hatten noch 56 Patienten in den Kliniken gelegen, 15 von ihnen waren auf intensivmedizinische Behandlung angewiesen gewesen.

Während der vergangenen Woche wurde ein Todesfall infolge einer Infektion in Potsdam gemeldet, die Zahl derer, die die Ansteckung nicht überlebt haben, liegt damit bei 220.

Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) hat am Donnerstag vorsichtige Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen in Aussicht gestellt, falls das Infektionsgeschehen auf diesem Niveau verbleibt. Noch in dieser Woche sollen die Gegenden in Potsdam angepasst werden, in denen eine Pflicht zum Maskentragen besteht. Mittelfristig hofft Potsdams Stadtchef auf Spucktests, um weitere Klassenstufen wieder in die Schulen zu lassen und um möglicherweise auch der Wirtschaft Optionen zum Öffnen zu bieten.

Die Lage am Donnerstag, 18. Februar

Auch am Donnerstag bleibt die Infektionslage in Potsdam stabil. Neun neue Infektionen führen zu einer Sieben-Tages-Inzidenz von 27,7. Die Inzidenz liegt damit seit knapp zwei Wochen unter 50, seit fünf Tagen unter 35.

Weiter werden nur noch 35 Patienten mit einer Covid-19-Infektion in den Potsdamer Kliniken behandelt, 14 davon intensivmedizinisch.

317 Potsdamer sind als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Die Lage am Mittwoch, 17. Februar

Wie die Stadt am Donnerstagvormittag mitteilte, sind in den letzten 24 Stunden in Potsdam neun neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Seit Beginn der Pandemie wurden damit 5.088 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet. Die sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag aber gesunken und liegt nun bei 31,6.

Von Mittwoch zu Donnerstag sind keine weiteren Corona-Toten gemeldet worden. Seit Beginn der Pandemie sind in Potsdam 220 Personen in Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

In den beiden Potsdamer Kliniken werden derzeit 35 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, das sind sieben weniger als noch am Vortag. Davon werden weiterhin 14 Patienten intensivmedizinisch behandelt. Als genesen gelten aktuell 3.832 Patienten, 317 Kontaktpersonen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Die Lage am Dienstag, 16. Februar

Einen neuen Corona-Toten meldet die Stadt am Dienstagmorgen. Die Zahl derer, die in Potsdam seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona verstorben sind, steigt damit auf 220. In den letzten 24 Stunden wurden zudem sieben Neuinfektionen gemeldet, seit Beginn der Pandemie zählt die Stadt damit 5.069 bestätigte Corona-Infektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken, sie liegt jetzt bei 29,4.

Derzeit befinden sich laut Angeben der Stadt 298 Kontaktpersonen in Quarantäne. In den beiden Potsdamer Kliniken werden aktuell 42 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, das ist einer weniger als am Vortag. Davon befinden sich 14 Patienten auf der Intensivstation, das sind zwei weniger als am Vortag. Als genesen gelten derzeit 3.820 Patienten.

Die Lage am Montag, 15. Februar

Wie die Stadt am späten Nachmittag mitteilte, sind drei neue Fälle der britischen Virus-Mutante B117 in Potsdam gemeldet worden. Zwei der betroffenen Potsdamer arbeiten in einem Spandauer Krankenhaus, die dritte Person war Patient in der gleichen Klinik. Die Betroffenen galten bereits Freitag als Verdachtsfälle, die sich am Wochenende bestätigten. Das teilte das Rathaus auf Nachfrage mit. Die Mutationen wurden laut Stadt bei Genomsequenzierungen gefunden. Bislang gebe es keine schweren Verläufe. Alle Kontaktpersonen ersten Grades seien ermittelt und auch getestet worden, bislang seien alle Testergebnisse negativ.

Insgesamt sind mit Stand Montag neun Fälle der britischen Virus-Mutante B117 in Potsdam gemeldet. Bereits vergangene Woche Mittwoch waren wie berichtet die ersten derartigen Fälle von zwei Reiserückkehrern bekannt geworden. Am Freitag meldete das Klinikum „Ernst von Bergmann“ fünf Fälle, davon vier betroffene Potsdamer. Auch diese vier sind laut Rathaus mit Reisen in Verbindung zu bringen.

In den Potsdamer Kitas wurden laut Stadt seit Anfang Februar sieben positive Schnelltests durchgeführt, die darauffolgenden PCR-Tests waren bislang alle negativ. Ein PCR-Ergebnis vom vergangenen Freitag, aus einer Kita in Babelsberg, stehe noch aus. Pro Woche werden laut Stadt etwa 5.000 Antigen-Schnelltests von Mitarbeitenden in den Kindertageseinrichtungen in Potsdam durchgeführt.

Wie das Rathaus außerdem mitteilte, meldete die Polizei am Montag fünf Verstöße gegen die aktuellen Corona-Verordnungen. Darunter drei private Partys, unter anderem eine Geburtstagsparty mit zwölf Personen im Schlaatz, die wohl am Wochenende stattfand.

Am Montagmorgen meldet die Stadt nur eine neue Corona-Infektion in den vergangenen 24 Stunden. Die Sieben-Tages-Inzidenz in Potsdam liegt nun bei 33,3.

In den Potsdamer Krankenhäusern werden nunmehr 43 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, einer weniger als am Sonntag. Die Zahl der Patienten auf Intensivstation liegt weiterhin bei 16. In häuslicher Quarantäne befinden sich 382 Menschen.

An Corona verstorben sind weiterhin 219 Potsdamer. 3797 Potsdamer hatten die Krankheit, gelten aber als genesen.

Die Lage am Sonntag, 14. Februar

Die Sieben-Tages-Inzidenz in Potsdam ist auf 32,7 gegenüber am Freitag 36,6 weiter gesunken. Die Stadtverwaltung teilte am Sonntagmorgen mit, dass dem Gesundheitsamt in den vergangenen 24 nur sechs Corona-Neuinfektionen bekannt geworden sind.

Die Zahl der Corona-Patienten in den Potsdamer Kliniken sank von 47 auf 44 Menschen. 16 Menschen davon intensivmedizinisch behandelt werden. Als Kontaktpersonen befinden sich 379 Potsdamer derzeit in Quarantäne; das waren am Freitag noch 361.

Insgesamt 5061 bestätigte Corona-Infektionen hat es seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr gegeben. 3797 davon gelten als genesen. 219 Menschen verstarben in Zusammenhang mit Covid-19.

Die Lage am Freitag, 12. Februar

Nach 14 gemeldeten Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 am Freitagmorgen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz in Potsdam bei 39,4. Zugleich werden weniger Patienten wegen schwerer Verläufe in den Krankenhäusern behandelt: 56 Covid-19-Patienten sind noch in den Potsdamer Kliniken, 15 davon werden intensivmedizinisch betreut. Am Vortag waren es noch zehn Krankenhauspatienten mehr gewesen.

Allerdings wurden auch drei weitere Corona-Tote gemeldet, insgesamt haben nun 219 Menschen in Potsdam eine Covid-19-Erkrankung nicht überlebt.

355 Menschen befinden sich in Quarantäne, darunter sind auch die Kontaktpersonen der beiden Potsdamer, bei denen die Mutation B117 entdeckt wurde.

Die Corona-Lage am Donnerstag, 11. Februar

In den vergangenen 24 Stunden sind in Potsdam 16 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Donnerstagmorgen mit. Seit Beginn der Pandemie sind damit laut Rathaus 5.038 bestätigte Corona-Infektionen registriert. Im Vergleich zum Mittwoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam wieder ein bisschen gesunken, sie liegt nun bei 37,7.

Die Zahl der Patienten, die in den beiden Potsdamer Kliniken in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt werden, ist auf 66 gesunken. Davon werden 14 intensivmedizinisch behandelt. Als genesen gelten seit Beginn der Pandemie 3.765 Patienten, 350 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne.

Von Mittwoch zu Donnerstag vermeldet die Stadt keine weiteren Corona-Toten. Die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie in Zusammenhang mit Corona verstorben sind, liegt bei 216.

Die Corona-Lage am Mittwoch, 10. Februar

Die soeben auch in Potsdam nachgewiesene britische Corona-Mutation B117 hat bislang nicht zu einer Verschärfung der Lage geführt. Die Ansteckungszahlen steigen zwar leicht um 16 auf 5.038, doch die Sieben-Tage-Inzidenz sank von 38,3 auf 37,7. Gestorben ist an oder mit Corona aber niemand mehr. Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie 216 mit dem Coronavirus infizierte Potsdamer gestorben.

Gleichzeitig sinkt die Zahl der Covid-19-Patienten, die in den Potsdamer Krankenhäusern stationär behandelt werden. Insgesamt sind es am Donnerstag 66 gegenüber 79 Patienten am Mittwoch. 14 davon werden auf Intensivstationen versorgt, zwei weniger als am Vortag.

In den Kitas hat es bislang vier positive Spucktests am Anfang der Woche gegegeben. Von den darauffolgenden PCR-Tests waren zwei negativ, die Ergebnisse der beiden anderen stehen noch aus.

Aktuell gibt es nur noch eine Einrichtung für Geflüchtete, in der es einen positiven Corona-Fall gibt. Am 9. Februar sind insgesamt 16 Bewohnerinnen und Bewohner in der Einrichtung präventiv abgestrichen worden

Die Corona-Lage am Dienstag, 9. Februar

14 Neuinfektionen meldet das Rathaus im Morgenrapport zur Corona-Lage in Potsdam für die vergangenen 24 Stunden. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liege damit bei 5.016.

Die 7-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt ist auf einen neuen Tiefstwert von 44,9 gesunken.

Erneut sind drei Potsdamer an oder mit Corona verstorben. Die Anzahl im Zusammenhang mit Corona Verstorbene erhöht sich damit auf 209. In Potsdams Kliniken sind 84 Patienten mit Corona in Behandlung, 18 von ihnen liegen auf der Intensivstation.

Die Anzahl genesener Corona-Patienten hat sich um 13 auf auf 3751 erhöht. 321 Potsdamer befinden sich als Kontaktperson in Quarantäne, 14 weniger als am Vortag.

Die Corona-Lage in Potsdam am Montag, 8. Februar

Rathaus meldet: Keine Corona-Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit leicht auf 49,4. Auch die Zahl der im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen hat sich nicht erhöht und liegt weiterhin bei 206 Menschen.

86 Patienten befinden sich wegen Covid-19-Infektionen in den Potsdamer Krankenhäusern, 19 davon sind in intensivmedizinischer Behandlung. 335 Menschen sind als Kontaktpersonen von Infizierten in häuslicher Quarantäne.

Seit Beginn der Pandemie haben sich 5002 Potsdamer mit dem Corona-Virus angesteckt – zumindest sind so viele Fälle offiziell bestätigt worden.

Die Corona-Lage in Potsdam am Sonntag, 7. Februar

In den vergangenen 24 Stunden kamen 13 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam hinzu. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt bei 5.002.

Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt ist nach dem Tiefstwert der vergangenen drei Monate von 48,2 wieder leicht auf 49,9 angestiegen und liegt damit nur noch knapp unter dem Grenzwert von 50.

Aktuell werden in Potsdams Krankenhäusern 84 Patienten stationär versorgt, drei mehr als am Vortag. Die Anzahl von Patienten auf der Intensivstation blieb bei 17. Die Anzahl der an oder mit verstorbenen Potsdamer stieg um einen weiteren Sterbefall auf 206.

Quarantäne sind in Potsdam aktuell 335 Personen, acht mehr als am Vortag. Die Anzahl genesener Patienten blieb unverändert bei 3738.

Die Corona-Lage in Potsdam am Sonnabend, 6. Februar

Der Corona-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam ist am Sonnabend auf 48,2 und damit unter der Marke von 50 gesunken. Das Gesundheitsamt registrierte in den vergangenen 24 Stunden acht Neuinfektionen. Letztmalig war durch das Gesundheitsamt ein Inzidenzwert unter 50 in der Woche nach den Herbstferien am 26. Oktober 2020 ausgewiesen worden. Danach waren die täglich erhobenen Werte über Wochen angestiegen und hatten zu Weihnachten mit 313 ihren Höchststand erreicht.

Laut Rathaus wurden in Potsdam mit Stand Samstagvormittag insgesamt 4989 Infektionen mit Covid-19 registriert. In den vergangenen 24 Stunden gab es demnach acht Neuinfektionen. Die Anzahl der an oder mit Corona verstorbenen Potsdamer stieg um zwei auf 205. Die Anzahl der Patienten in den Potsdamer Krankenhäusern stieg mit einer Neuaufnahme auf 81. Intensivmedizinisch behandelt werden aktuell 17 Covid-19-Patienten, einer mehr als am Freitag. In Quarantäne sind 323 Potsdamer, sieben mehr als am Freitag.

Mit Blick auf die weiter gesunkene Inzidenz erklärte Oberbürgermeister Mike Schubet (SPD) am Sonnabend: „Die Neuinfektionen sinken und die harten Maßnahmen aus dem Dezember und Januar zeigen Wirkung. Es hat sich als richtig erwiesen, dass wir in Potsdam versucht haben, die persönlichen Kontakte strikt zu reduzieren.“

Potsdam hatte eine Vielzahl von eigenen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung ergriffen, die über die Einschränkungen der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg hinausgingen. Mit der Untersagung des Weihnachtsmarktes, einem Böllerverbot an Silvester, Einschränkungen bei Weihnachtsgottesdiensten und nicht zuletzt mit einer erweiterten Maskenpflicht in der Innenstadt sowie der Schließung von Kitas und einigen Schulen bereits im Dezember war die Potsdamer Verwaltung dem dynamischen Infektionsgeschehen in der Stadt entgegengetreten.

Auch für Bereiche, in denen die Stadt aufgrund von Landesregelungen nur eingeschränkte Möglichkeiten hatte, wurde ein bisher städtisch finanziertes Test- und Schutzkonzept beschlossen. Im Zentrum steht das vor zwei Wochen eingeführte Ampel-Stufenmodell. Daran richten sich Schutz-Maßnahmen im Bereich der Pflegeeinrichtungen, Kitas und der Verwaltungsleistungen aus. Durch die Nutzung eines dreistufigen Testverfahrens aus Spucktest, PCR-Testung und Sequenzierung sollen mögliche Neuinfektionen, Cluster und Mutationen frühzeitig erkannt und eingedämmt werden.

Vor dem Hintergrund der Potsdamer Erfahrungen unterstützt Oberbürgermeister Schubert Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD), der sich gegen zu schnelle Lockerungen ausgesprochen hatte.

„Der Ministerpräsident hat Recht, wenn er darauf verweist, dass wir jetzt nicht nachlassen dürfen. Wir sollten auch in Potsdam den Tag nicht vor dem Abend loben. Wir müssen den harten Weg jetzt zu Ende gehen, damit wir nicht erneut von vorne anfangen“, so Schubert.

Er warne warnt deshalb davor, in einer neuen Eindämmungsverordnung des Landes zu große Spielräume für lokale Entscheidungen zu ermöglichen. Wichtig wäre eine landesweit abgestimmte Teststrategie und ein Stufenplan, der neben dem lokalen Inzidenzwert, weitere Indikatoren berücksichtigt. Möglich Messgrößen wären der R-Wert, aber auch das regionale Infektionsgeschehen und die Bettensituation der Krankenhäuser im Einzugsgebiet. Die Corona Pandemie habe gezeigt, dass regionale Zusammenhänge bei der Verbreitung der Infektion von großer Bedeutung sind. Schubert wäre deshalb eine mindestens landesweit abgestimmte Lösung, besser noch eine länderübergreifende eindeutige Verfahrensweise, lieber.

„Ich weiß, dass die Verlockung jetzt groß ist, eigene kommunale Lockerungslösungen zu fordern. Aber das ist eine Pandemie und keine lokale Infektionslage. Das Virus macht an keiner Stadtgrenze oder Landesgrenze halt. Pendlerbeziehungen zwischen Cottbus und den umliegenden Landkreisen oder aus Potsdam-Mittelmark nach Potsdam sind genauso alltäglich wie länderübergreifende Kontakte nach Sachsen, Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb brauchen wir ein landesweit abgestimmtes Stufenkonzept für die Öffnung, das auch mit den Regelungen in unseren Nachbarbundesländern zusammenpasst. Sinnvoll erscheint es, wenn ein solches Konzept mit einer landesweiten Teststrategie für die ersten Monate verbunden würde, um einen erneuten Ausbruch schnell zu erkennen“, sagt Schubert.

Auf der Grundlage der Gespräche der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin in der kommenden Woche könnte im Rahmen einer Videokonferenz aller Landkreise und kreisfreien Städte, der kommunalen Spitzenverbände und der Landesregierung ein Stufenplan für Brandenburg entwickelt werden. Anders als bei den Eindämmungsverordnungen sollten dabei die lokalen Erfahrungen von Beginn an eingebunden werden.

Die Corona-Lage in Potsdam am Freitag, 5. Februar

Wie die Stadt am Freitagnachmittag mitteilte, hat das Ordnungsamt in den vergangenen beiden Tagen fünf Verstöße gegen die Corona-Regeln gemeldet. Aktuell würden vermehrt Bürgerinnen und Bürger angetroffen, die sich in Bereichen, in denen eine Maskenpflicht gilt, aufhalten und zum Rauchen, Kaffeetrinken oder Essen die Maske abnehmen. Die meisten Bürgerinnen und Bürger seien allerdings einsichtig, wenn sie auf die Regeln hingewiesen werden.

Die Lage in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen ist laut Rathaus relativ ruhig. Nach einem Abstrich in einer Einrichtung in Babelsberg wurden zwei Bewohner:innen positiv getestet. In einer Wohnform, die nicht als Betreuungseinrichtung gilt und damit nicht der Fachaufsicht unterliegt, gibt es aktuell noch immer vier positiv Getestete. Ein weiterer Bewohner ist laut Stadt diese Woche verstorben.

Ein Mitarbeitender einer Kita hatte am laut Stadt am Donnerstag ein positives Ergebnis beim Spucktest. Anschließend wurde im Klinikum „Ernst von Bergmann“ ein PCR-Test durchgeführt, das negative Ergebnis wurde heute übermittelt. Die Quarantäne für die Kinder und Mitarbeitenden wird aktuell aufgehoben.

Die Sieben-Tages-Inzidenz in der Landeshauptstadt sinkt nach elf festgestellten Neuinfektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 am Freitag auf 56. Binnen der vergangenen sieben Tage haben sich 101 Potsdamer infiziert – der Wert war zuletzt Ende Oktober so niedrig.

Zugleich steigt aber die Zahl der Todesfälle infolge einer Corona-Erkrankung: Sechs weitere Menschen haben die Infektion nicht überlebt, 203 von Covid-19 betroffene Potsdamer haben seit Beginn der Pandemie ihr Leben verloren.

315 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne. 80 werden in den Krankenhäusern behandelt, davon 16 intensivmedizinisch.

Die Corona-Lage in Potsdam am Donnerstag, 4. Februar

Die Lage scheint sich in Potsdam weiter zu entspannen, die Zahlen bleiben relativ niedrig: In den letzten 24 Stunden wurden 17 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das teilte die Stadt am Donnerstagmorgen mit. Seit Beginn der Pandemie gelten 4.970 Corona-Infektionen als bestätigt. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter und steht aktuell bei 73,2.

Laut Stadt befinden sich derzeit 309 Kontaktpersonen in Quarantäne. In den beiden Potsdamer Kliniken werden derzeit 82 (-1) Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, davon 14 (-3) intensivmedizinisch. Als genesen gelten aktuell 3.668 Patienten. Neue Corona-Tote meldete das Rathaus am Donnerstag nicht. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie in Zusammenhang mit dem Virus Verstorbenen liegt weiterhin bei 197.

Die Corona-Lage in Potsdam am Mittwoch, 3. Februar

Seit das Land Brandenburg am Montag, 1. Februar, das Meldeverfahren für die täglichen Corona-Zahlen angepasst hat weichen die Zahlen, die aktuell vom Land gemeldet werden, von denen in der Landeshauptstadt Potsdam ab. Laut Rathaus laufen derzeit Gespräche zwischen Land und Stadt, um die Zahlen wieder zu synchronisieren.

Wie die Stadt mitteilte, gab es in dieser Woche keine neuen Corona-Infektionen in Potsdam, die in Verbindung mit Kita, Schule oder Hort stehen. In den meisten Kitas und Schulen ist die Quarantäne bereits beendet. Seit Montag, 1. Februar, sind die Kitas in Potsdam im eingeschränkten Regelbetrieb unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen geöffnet. Bislang wurde dem Gesundheitsamt kein positives Schnelltestergebnis übermittelt.

Aufgrund der Ergebnisse der Corona-Ampel hat der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt die Entscheidung getroffen, dass die aktuellen Maßnahmen beibehalten werden. Das bedeutet, dass die Kitas unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet bleiben. Auch die verschärften Regelungen für Besucherinnen und Besucher in Seniorenpflegeeinrichtungen bleiben bestehen.

Wie die Stadt am Mittwochnachmittag mitteilte, hat die Polizei am Dienstag, 2. Februar, einen Verstoß gegen Corona-Auflagen registriert: Im Zentrum Ost haben am Abend vier Personen aus unterschiedlichen Hausständen in einer Wohnung eine Party gefeiert. Auch das Potsdamer Ordnungsamt führt nach wie vor Corona-Kontrollen im Stadtgebiet durch. Insgesamt wird für die vergangenen zwei Tage eine ruhige Lage vermeldet.

Am Mittwochnachmittag gab die Stadt außerdem ein Update in Bezug auf die Corona-Beschwerdestelle: Im Zeitraum vom 30. März 2020 bis 31. Januar 2021 erhielt das Team wohl 2.484 Nachrichten aus der Bevölkerung – darunter 1.438 Anfragen, 594 Beschwerden, 352 Anträge und 109 positive Feedbacks. Im Dezember 2020 behandelten die meisten der 295 Anfragen den Einzelhandel (aufgrund der Schließungsanordnung), das Verhalten im öffentlichen Raum (beispielsweise Maskenpflicht in der Innenstadt) sowie Weihnachtsmärkte und religiöse Veranstaltungen. Allein im Januar 2021 erhielt die Beschwerdestelle Corona 245 Anfragen und Beschwerden, hauptsächlich zu den Themen Impfungen und Kitaöffnung beziehungsweise -schließung.

Einen weiteren Corona-Toten meldet die Stadt am Mittwochmorgen. Die Zahl der in Zusammenhang mit Corona verstorbenen Potsdamer:innen steigt damit auf 197. In den letzten 24 Stunden sind in Potsdam 18 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden, seit Beginn der Pandemie wurden aktuell 4.953 bestätigte Corona-Infektionen gezählt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiterhin gesunken, sie liegt jetzt bei 84,3.

Laut Stadt befinden sich derzeit 342 Kontaktpersonen in Quarantäne, in den beiden Potsdamer Kliniken werden aktuell 83 Patienten behandelt, davon 17 intensivmedizinisch. Als genesen gelten aktuell 3.658 Patienten.

Die Corona-Lage in Potsdam am Dienstag, 2. Februar

In den letzten 24 Stunden sind in Potsdam 22 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Dienstagmorgen mit. Damit sind seit Beginn der Pandemie 4.935 Corona-Infektionen in Potsdam bestätigt. Eine gute Nachricht: Die Zahl der gesamt Corona-Toten hat sich seit Sonntag nicht erhöht, sie liegt weiterhin bei 196. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter: Sie liegt momentan bei 86.

Laut Stadt befinden sich derzeit 379 Kontaktpersonen in Quarantäne. In den beiden Potsdamer Kliniken werden 88 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, das sind drei weniger als noch am Vortag. 20 von ihnen müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Als genesen gelten derzeit 3.647 Patienten.

Die Corona-Lage in Potsdam am Montag, 1. Februar

Innerhalb der letzten 24 Stunden ist dem Potsdamer Gesundheitsamt kein einziger neuer Corona-Fall bekannt geworden, wie die Stadt am Montagmorgen in ihrem täglichen Update mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank damit erstmals seit zwei Monaten unter die Schwelle von 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner auf 98,7.

In den Potsdamer Kliniken werden derzeit 91 Covid-19-Patienten behandelt, davon 23 intensivmedizinisch. 3604 Potsdamer gelten als genesen. Weiterhin befinden sich 397 Menschen in häuslicher Quarantäne.

196 Potsdamer sind im Zusammenhang mit Corona verstorben. 4913 Potsdamer hatten seit Beginn der Pandemie eine bestätigte Corona-Infektion.

Die Corona-Lage in Potsdam am Sonntag, 31. Januar

Einen neuen Corona-Toten meldet die Stadt Potsdam am Sonntagmorgen, die Zahl derer, die seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona verstorben sind, steigt damit auf 196. Die neugemeldeten Infektionen sind am Sonntag eher niedrig: elf neue Fälle gibt die Stadt an. Seit Beginn der Pandemie wurden 4.913 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt am Sonntag auf 101,5.

Laut Stadt befinden sich derzeit 397 Kontaktpersonen in Quarantäne, in den beiden Potsdamer Kliniken werden derzeit 92 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, fünf weniger als noch am Vortag. Davon 23 (-2) intensivmedizinisch. Als genesen gelten 3.604 Patienten.

Die Corona-Lage in Potsdam am Samstag, 30. Januar

Eine gute Nachricht am Samstag: Die Stadt hat heute keine neuen Corona-Toten gemeldet und mit 22 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag bleiben die Zahlen relativ niedrig. Seit Beginn der Pandemie gelten 4.902 Corona-Infektionen als bestätigt, die Zahl der seit Pandemiebeginn gezählten Corona-Toten liegt weiter bei 195.

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich im Vergleich zu Freitag nicht verändert, sie liegt weiterhin bei 110,4. Allerdings hat sich die Patientenzahl in den beiden Potsdamer Kliniken erhöht: Derzeit müssen laut Stadt 97 Personen (+7) in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt werden, davon 25 intensivmedizinisch. Aktuell befinden sich 396 Kontaktpersonen in Quarantäne, 3.604 Patienten gelten in Potsdam als genesen.

Die Corona-Lage in Potsdam am Freitag, 29. Januar

Potsdam hat am Freitag drei neue Allgemeinverfügungen erlassen, die am 1. Februar in Kraft treten. Wie berichtet ist Maskenpflicht verlängert worden und in den Kitas sowie in den Pflegeheimen gelten strengere Regeln. 

Laut Rathaus sind in Potsdam aktuell 124 Kinder und Schüler sowie 23 Mitarbeitende aus Kitas und Schulen als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne. In vier der fünf aktuell betroffenen Kitas läuft die Quarantäne in den nächsten Tagen aus. Diese Kitas können am 1. Februar nach aktuellem Stand der Lage wieder öffnen. Einzig in einer Kita gibt es laut Stadt einen Bereich für den die Quarantäne erst am 3. Februar ausläuft. Wie die Stadt mitteilte, sind zudem die ersten 5.000 Antigen-Spucktests am Freitag an die Träger geliefert worden.

In einer Gemeinschaftsunterkunft sind die bisherigen Ergebnisse der Abstrichaktion alle negativ. Nach einem positiven Fall in der Einrichtung waren in dieser Woche alle Bewohnerinnen und Bewohner von zwei der drei Etagen abgestrichen worden.

Einen neuen Corona-Toten meldete die Stadt am Freitagmorgen, die Zahl der seit Beginn der Pandemie in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen steigt damit in Potsdam auf 195. In den letzten 24 Stunden wurden außerdem 42 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet, seit Beginn der Pandemie sind nun in der Stadt 4.880 bestätigte Corona-Infektionen erfasst. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag gesunken: Sie liegt nun bei 110,4.

Laut Stadt befinden sich insgesamt 510 Kontaktpersonen in Quarantäne, 90 Patienten müssen in Zusammenhang mit Covid-19 in den beiden Potsdamer Kliniken behandelt werden. Davon 24 intensivmedizinisch. Als genesen gelten aktuell 3.539 Patienten.

Noch bis zum 12. Februar wird der Bürgerservice sowie die KfZ-Zulassung im Notbetrieb bleiben. Ab Mitte Februar 2021 soll er, wenn es die Lage zulässt, unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen wie FFP2-Masken im Kontakt mit den Bürgern sowie regelmäßigen Antigen-Schnelltests der Mitarbeitenden, wieder im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet werden. Das Hans-Otto-Theater sowie der Nikolaisaal bleiben coronabedingt bis zum 31. März geschlossen.

Die Corona-Lage in Potsdam am Donnerstag, 28. Januar

Es gibt am Donnerstag drei weitere Tote im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Potsdam. Damit steigt die Zahl der Todesfälle seit Ausbruch auf 194.

Zudem sind dem Gesundheitsamt 37 Fälle von Neuinfektionen bekannt geworden (Mittwoch: 21) – nun sind es in Summe 4838 seit Beginn der Pandemie. Davon sind 3504 Patienten genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 112 (Vortag: 110,9).

In den Krankenhäusern werden derzeit 83 Covid-19-Patienten behandelt (plus sieben), davon 23 auf den Intensivstationen. Insgesamt 534 Potsdamer sind aktuell in Quarantäne.

Der Corona-Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Potsdam bewertet die aktuelle Corona-Gesamtlage für Potsdam wie berichtet anhand von vier verschiedenen Indikatoren. Aktuell steht die Corona-Ampel laut Stadt im Gesamtergebnis aller Indikatoren auf Gelb. Die Entscheidung über die künftigen Maßnahmen obliegt der abschließenden Bewertung durch den Verwaltungsstab.

Die Corona-Lage in Potsdam am Mittwoch, 27. Januar

Keine guten Nachrichten am Mittwochmorgen: Die Stadt vermeldet elf neue Corona-Tote, die Zahl der im Zusammenhang mit Corona Verstorbenen steigt damit in Potsdam auf 191 an. Wie die Stadt schon mehrmals erklärte, bedeutet das aber nicht, dass die elf Menschen alle in den letzte 24 Stunden gestorben sind. In einigen Fällen dauert es länger, bis die Toten gemeldet sind. Am Mittwoch heißt es aus der Stadt, es seien verzögerte Meldungen aus unterschiedlichen Einrichtungen der vergangenen Tage eingegangen.

Immerhin: Nur halb so viele Neuinfektionen wie gestern, nämlich 21 meldet Potsdam am Mittwoch, seit Beginn der Pandemie sind damit 4.801 Corona-Infektionen bestätigt worden. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist gesunken, sie liegt aktuell bei 110,9.

In den beiden Potsdamer Kliniken werden derzeit 76 Patienten – einer mehr als noch am Vortag –in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, davon 23 intensivmedizinisch. 3.482 Patienten gelten als genesen, 538 Kontaktpersonen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Die Corona-Lage in Potsdam am Dienstag, 26. Januar

Die Nachfragen häufen sich: 336 Anrufe sind im Januar bereits bei der Corona-Hotline der Stadt eingegangen. Wie das Rathaus am Dienstagnachmittag mitteilte, sind das etwa 21 Anrufe pro Arbeitstag. Davon konnten 323 Anrufe angenommen und bearbeitet werden, was 20 Anrufen pro Arbeitstag entspricht. Corona-Fragen und alles Weitere werden laut Stadt vor allem an den Apparaten der Behördennummer 115 im Rathaus beantwortet.

Durchschnittlich 593 Anrufe wurden pro Tag zwischen 4. und 25. Januar bearbeitet, das sind insgesamt 9483 Anrufe. Zum Vergleich: im Dezember waren es insgesamt 9611, das waren 481 pro Tag im Durchschnitt.

Unter den Hotlines der Stadt werden täglich Informationen zum Thema Corona-Pandemie und allen anderen Themen in der Landeshauptstadt abgefragt. Neben einer Hotline des Gesundheitsamtes und der Hotline der Wirtschaftsförderung gibt es die Corona-Hotline sowie die Behördennummer 115. Auf ihrer Website hat die Stadt alle Corona-Hotlines im Überblick gelistet.

Am Dienstag steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Potsdam wieder. Die Stadt meldet am Morgen 45 neue Fälle, damit steigt auch die 7-Tage-Inzdinz wieder und liegt bei 118,1 (Vortag 112). Die Stadt muss zudem drei weitere Corona-Tote melden, die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit Covid-19 verstorbenen Potsdamer steigt damit auf 180.

In den Krankenhäusern sinkt die Zahl der Covid-Patienten auf insgesamt 75 (Vortag 77), intensivmedizinisch behandelt werden müssen 15 Patienten (Vortag 22).

605 Potsdamer befinden sich in Quarantäne (Vortag 626), die Gesamtzahl der nachweislich mit Corona infizierten Potsdamer liegt am Montag bei 4780.

Die Corona-Lage in Potsdam am Montag, 25. Januar

Die Zahl der Neuinfektionen in Potsdam sinken weiter. Am Montag meldet die Stadt Potsdam lediglich fünf neue bestätigte Corona-Fälle, die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 112 (Vortag 111,5). Eine weitere gute Nachricht: Die Stadt muss am Montag keinen weiteren Corona-Toten melden, deren Zahl bleibt damit bei 177 seit Beginn der Pandemie.

Gestiegen ist indes die Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen. Am Sonntag waren es noch 19 Patienten, am Montagmorgen meldet die Stadt 22. Dafür ist die Zahl der Gesamtpatienten, die stationär behandelt werden müssen, leicht gesunken und liegt am Montag bei 77 (Vortag 78).

In Quarantäne befinden sich am Montag in Potsdam 626 Personen, seit Beginn der Pandemie haben sich nachweislich 4735 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Die Lage am Sonntag, 24. Januar

27 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 am Sonntag lassen die Sieben-Tages-Inzidenz auf 111,5 sinken. Zudem muss die Stadtverwaltung einen weiteren Corona-Toten melden, deren Zahl steigt damit seit Beginn der Pandemie auf 177.

In den Potsdamer Kliniken werden 78 Covid19-Patienten behandelt – sieben weniger als noch am Sonnabend. 19 der Patienten werden intensivmedizinisch versorgt.

622 Potsdamer befinden sich als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Die Lage am Samstag, 23. Januar

Der Trend zur sinkenden Inzidenz in Potsdam hält an. Am Samstagmorgen meldet die Stadtverwaltung 22 Neuinfektionen, damit hat sich die Sieben-Tages-Inzidenz binnen einer Woche von 230 auf 112 reduziert – die Kennzahl gibt an, wie viele von 100.000 Menschen sich innerhalb von sieben Tagen angesteckt haben. Seit dem Beginn der Pandemie haben sich damit 4703 Menschen in der Stadt infiziert.

Fünf Potsdamer sind in den vergangenen 24 Stunden infolge einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 verstorben, insgesamt haben bislang 176 Bürger unserer Stadt die Pandemie nicht überlebt.

In den Kliniken werden derzeit 85 Covid19-Patienten behandelt, 21 davon intensivmedizinisch. 596 Menschen sind als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Die Lage am Freitag, 22. Januar

Der Freitag beginnt mit einer guten Nachricht: Von Donnerstag zu Freitag wurden in Potsdam keine weiteren Corona-Toten gemeldet. Das teilte die Stadt am Freitagmorgen mit. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit dem Virus Verstorbenen liegt damit weiter bei 171. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist weiterhin niedrig: Sie liegt aktuell bei 128,1.

In den letzten 24 Stunden wurden laut Stadt 45 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, seit Beginn der Pandemie wurden damit 4.681 Corona-Infektionen in Potsdam bestätigt. In Quarantäne befinden sich derzeit 693 Kontaktpersonen, in den Potsdamer Kliniken werden 87 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt. Davon 21 intensivmedizinisch. Als genesen gelten 3.338 Patienten.

Die Lage am Donnerstag, 21. Januar

Die gute Nachricht: Auch am vierten Tag in Folge bleibt die Corona-Inzidenz für die Landeshauptstadt unter 200 und sinkt weiter deutlich. 35 Neuinfektionen binnen 24 Stunden reduzieren den Wert auf 139,2. Das ist der niedrigste Wert seit dem 3. Dezember.

Die anderen Corona-Kennzahlen zeigen aber, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist. 92 Patienten mit Covid-19 – sieben mehr als am Vortag – müssen in den Krankenhäusern behandelt werden, 20 davon intensivmedizinisch. Sechs Infizierte sind verstorben, mittlerweile haben 171 Potsdamer eine Ansteckung mit dem Erreger Sars-CoV-2 nicht überlebt.

Auch die Quarantäne-Fälle steigen wieder an, 661 Potsdamer dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen, weil sie Kontakt mit einem Infizierten hatten – am Mittwoch waren es 628 gewesen.

Insgesamt haben sich seit beginn der Pandemie 4.636 Potsdamer angesteckt, 3.288 davon gelten als genesen.

Die Lage am Mittwoch, 20. Januar

Die Bewegungseinschränkung innerhalb des 15-Kilometer-Radius’ gilt auf Grund der niedrigen Inzidenz ab sofort für Potsdam nicht mehr. Das teilte die Stadt am Mittwochnachmittag mit. Sie tritt erst ab einem erneutem Überschreiten einer Inzidenz von 200 in Kraft.

Eventuell ist ab Montag auch wieder ein Regelbetrieb in den Kitas möglich, abschließend entschieden wird dazu nach Bekanntgabe der neuen Eindämmungsverordnung des Landes und der Entwicklung der Corona-Ampel in Potsdam. Laut Stadt sind aktuell sechs Kitas in der Landeshauptstadt von einzelnen Coronafällen betroffen. Überwiegend betrifft das die Mitarbeitenden. Nur in einem Fall wurde ein Kind positiv getestet. Insgesamt sind 95 Kinder und 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne.

Das Infektionsgeschehen ist aut Stadt in den Senioreneinrichtungen weniger dynamisch als in den vergangenen Wochen. Dennoch gebe es weiterhin in sieben Einrichtungen aktuell Corona-Infektionen von Bewohnenden und/oder Mitarbeitenden.

Mit einer aktuellen Inzidenz von 155,3 und 34 gemeldeten Neuinfektionen scheint sich die Lage am Mittwoch im Vergleich zu den Vortagen weiter zu entspannen. Eine zusätzliche gute Nachricht: In den letzten 24 Stunden sind laut Stadt in Potsdam keine weiteren Corona-Toten gemeldet worden. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Verstorbenen liegt damit weiter bei 165.

Wie die Stadt am Vormittag meldet, liegen nun seit Beginn der Pandemie 4.601 Corona-Infektionen vor, als genesen gelten 3.197 Patienten. Derzeit müssen 85 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 in den Potsdamer Kliniken behandelt werden, davon 20 intensivmedizinisch. 628 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne.

Die Lage am Dienstag, 19. Januar

Mit 34 Neuinfektionen und einer Inzidenz von 166,4 entspannt sich die Lage am Dienstag weiter. „Wir haben erfreulicherweise eine geringere Anzahl von Neumeldungen“, so Amtsärztin Kristina Böhm.

Allerdings steigt die Zahl der Toten um 18 Personen auf insgesamt 165 an. Wie die Amtsärztin erklärt, sind diese Menschen in den vergangenen zweieinhalb Wochen in Pflegeheimen verstorben, die Einrichtungen hätten, so Böhm, die Fälle teils erst auf massiven Druck mitgeteilt. Zugleich steigen die Infektionszahlen in den Kitas und Schulen an, in den Seniorenheimen gibt es teils massive Ausbrüche.

Wie die Stadt am Dienstagvormittag mitteilte wurden seit Beginn der Pandemie 4.567 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet, als genesen gelten aktuell 3.176 Patienten. Derzeit befinden sich 656 Kontaktpersonen in Quarantäne. 94 Patienten werden in den Potsdamer Kliniken in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, davon 20 intensivmedizinisch.

Die Lage am Montag, 18. Januar

Am Wochenende mussten von der Polizei vereinzelte Zusammenkünfte aufgelöst werden, die gegen die Corona-Verordnungen verstoßen haben. Das teilte die Stadt am Montagnachmittag mit. So seien in der Schwimmschule Kugelfisch Gäste angetroffen worden, das Ordnungsamt hat daraufhin die Schließung angeordnet. Auch in Golm mussten laut Rathaus Zusammenkünfte beendet werden. Die für das Wochenende angekündigte Öffnung des Puppentheaters „Buratino“ in Babelsberg hat wie berichtet nicht stattgefunden. Einzelne Personen kamen, um Solidarität mit dem Betreiber zu zeigen, das Ordnungsamt musste aber nicht eingreifen. Insgesamt werde die aktuelle Lage seitens der Polizei aber im Vergleich zu anderen Landkreisen in Brandenburg als ruhig bezeichnet.

In den Senioreneinrichtungen ist die Corona-Lage seit dem Wochenende laut Stadt unverändert. Lediglich in einer Einrichtung in Drewitz seien bei Schnelltests einige positive Ergebnisse aufgetreten. Eine Abstrichserie werde vorbereitet. Auch in Bezug auf die Kitas in Potsdam gelte der Sachstand von Freitag, 15. Januar.

Im Wohnheim der Potsdamer Sportschule ist ein positiver Corona-Fall aufgetreten, drei Schülerinnen und Schüler sind deswegen in Quarantäne. Außerdem sei ein neuer positiver Corona-Fall in einer Gemeinschaftsunterkunft nachgewiesen worden. Alle Kontaktpersonen befinden sich ebenfalls in Quarantäne.

Die Sieben-Tages-Inzidenz in Potsdam ist an diesem Montag unter 200 gesunken. Das teilt die Stadtverwaltung am Mittag mit – vier Neuinfektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 wurden in den vergangenen 24 Stunden im Labor bestätigt. Drei weitere Menschen sind infolge einer Infektion verstorben, die Zahl der Corona-Toten in Potsdam erhöht sich damit auf 147.

Eine Inzidenz von unter 200 gibt an, dass sich binnen einer Woche von 100.000 Potsdamern weniger als 200 mit dem Virus angesteckt haben. Zuletzt war dies um Silvester der Fall, diese Zahlen gelten aber als nicht belastbar: An den Feiertagen wurde wenig getestet. Nimmt man diese drei Tage daher aus der Statistik, dann lag der Wert seit dem 18. Dezember, also seit genau einem Monat, stetig über 200, der Höchstwert wurde am Heiligabend mit 306 erreicht.

94 Patienten mit Covid-19 werden derzeit in den Potsdamer Kliniken behandelt, 20 davon intensivmedizinsich.

Die Corona-Lage am Sonntag, 17. Januar 2021

Am Sonntag meldet die Stadt 28 Neuinfektionen (Vortag 51) – deutlich weniger als in den vergangenen Tagen. Es gibt keine weiteren Verstorbenen, die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Potsdamer, die seit Beginn der Pandemie gestorben sind, liegt damit weiterhin bei 144. Infiziert haben sich bisher 4529 Potsdamer, als genesen gelten am Sonntag 3109 Menschen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken auf 230,1.

Auch in den Krankenhäusern ist die die Zahl der Corona-Infizierten leicht gesunken. So werden insgesamt am Sonntag 90 Patienten mit Covid-19 (Vortag: 95) stationär behandelt, 18 von ihnen intensivmedizinisch (Vortag: 17).

Ob die Zahlen am Sonntag auf eine Entspannung des Infektionsgeschehens hindeuten, lässt sich nicht sagen. Denn gerade am Wochenende sind die Zahlen bundesweit oft niedriger als unter der Woche. Das liegt daran, dass sich zum einen am Wochenende weniger Menschen testen lassen, zum anderen am Wochenende nicht alle Ergebnisse gemeldet werden.

Die Corona-Lage am Samstag, 16. Januar 2021

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen ist am Samstag leicht gesunken und liegt bei 51 (Vortag: 65). Die Stadt meldet zwei weitere mit dem Coronavirus infizierte Potsdamer, die verstorben sind – damit steigt die Gesamtzahl der Toten auf 144. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken und liegt am Samstag bei 232,3 (Vortag: 258,4). 630 Personen (Vortag: 674) sind in häuslicher Quarantäne. Insgesamt haben sich bisher 4501 Potsdamer mit dem Coronavirus infiziert, 3107 gelten als genesen.

Leichte Entspannung auch in den Potsdamer Krankenhäusern. Insgesamt werden dort am Samstag laut Stadt 95 Patienten behandelt, vier weniger als am Vortag. Von diesen Patienten werden 17 intensivmedizinisch betreut, am Vortag waren es noch 21.

Die Lage am Freitag, 15. Januar 2021

In den vergangenen 24 Stunden wurden 65 Neuinfektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Potsdam gemeldet. Es gibt bislang ein weiterer Infizierter ist verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Toten auf 142, die der Fälle seit Beginn der Pandemie auf 4450. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist gesunken von 264 auf 258,4.

In den Kliniken der Stadt werden derzeit 99 Covid-Patienten behandelt, 21 davon intensivmedizinisch – diese Zahlen sind leicht gesunken. 674 Menschen sind als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Die Lage am Donnerstag, 14. Januar 2021

Fünf neue Corona-Tote meldet die Stadt am Mittwochmorgen. Die Zahl derer, die im Zusammenhang mit Cororona gestorben sind, steigt damit in Potsdam auf 141. In den letzten 24 Stunden sind zudem 64 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet worden, seit Beginn der Pandemie sind damit 4.385 Corona-Infektionen bestätigt worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 264,0.

Laut Stadt befinden sich derzeit 637 Kontaktpersonen in Quarantäne, in den beiden Potsdamer Kliniken werden aktuell 101 Patienten in Zusammenhang mit Corona behandelt, 21 davon intensivmedizinisch. Das sind acht Patienten weniger als noch am Vortag. Als genesen gelten in Potsdam nach aktuellem Stand 2.923 Menschen.

Die Lage am Mittwoch, 13. Januar 2021

Vier neue Corona-Tote meldet die Stadt am Mittwochmorgen. Die Zahl derer, die im Zusammenhang mit Cororona verstorben sind, steigt damit in Potsdam auf 136. In den letzten 24 Stunden sind zudem 54 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet worden, seit Beginn der Pandemie sind damit 4.321 Corona-Infektionen bestätigt worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 270,6.

Laut Stadt befinden sich derzeit 585 Kontaktpersonen in Quarantäne, in den beiden Potsdamer Kliniken werden aktuell 102 Patienten in Zusammenhang mit Corona behandelt, 29 davon intensivmedizinisch. Das sind drei Patienten mehr als noch am Vortag. Als genesen gelten in Potsdam nach aktuellem Stand 2.879 Menschen.

Die Lage am Dienstag, 12. Januar 2021

Eine gute Nachricht am Morgen: Von Montag zu Dienstag sind in Potsdam keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Dienstagmorgen mit, die Zahl der Corona-Toten liegt damit weiterhin bei 132.

Aufatmen kann man ob der Infektionszahlen aber nicht: In den letzten 24 Stunden sind in Potsdam 89 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden, die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie beträgt nun 4.267. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit deutlich an und nähert sich mit 271,7 wieder der 300er-Marke.

Trotz der von der Stadt nach unten korrigierten Zahl der Covid-Patienten in den Potsdamer Kliniken bleibt auch dort die Lage angespannt: 99 Patienten müssen derzeit im Zusammenhang mit Corona behandelt werden, davon 26 intensivmedizinisch. Als genesen gelten seit Beginn der Pandemie 2.873 Patienten, 556 Kontaktpersonen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Stadt korrigiert Patientenzahlen

Die Stadt Potsdam korrigiert die Zahl der Covid-Patienten in den Krankenhäusern rückwirkend bis zum 7. Januar. Die Personenzahl auf den Covid-Normalstationen – nicht auf den Intensivstationen – sei seit Tagen irrtümlich zu hoch angegeben worden, erklärt ein Stadtsprecher auf MAZ-Anfrage.

Aufgefallen war der Fehler, nachdem die Stadt am Montag plötzlich mehr als 20 Patienten weniger gemeldet hatte – die MAZ-Nachfrage, was mit den Patienten passiert sei, deckte den Irrtum auf. Entspannter ist die Situation in den Krankenhäusern deshalb allerdings kaum – denn die Zahl der Intensivpatienten war stets richtig gemeldet worden und bringt die Kliniken an ihre Grenzen.

Wir korrigieren die Zahlen in unserem Update ebenfalls – lassen für eine bessere Transparenz die irrtümlich gemeldet Patientenzahl aber in Klammern stehen.

Weitere Fälle in Pflegeheimen, Kitas und Gemeinschaftsunterkünften

Das Coronavirus breitet sich in den Senioreneinrichtungen der Stadt weiter aus. Am Montag meldet die Stadt einen positiven Schnelltest in einer Einrichtung in Babelsberg. Außerdem liegen die Testergebnisse aller Bewohner sowie eines Teils der Mitarbeiter in einer Einrichtung in der Brandenburg Vorstadt vor: Mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner ist positiv. Für die Einrichtung gilt nun ein Besuchsverbot, die Quarantäne wurde bis 18. Januar verlängert.

Neben der Kita Froschkönig gibt es nun auch in der Kita Vielfalt in der Nauener Vorstadt einen positiven Corona-Fall. Die Kontaktpersonen wurden laut Stadt vom Gesundheitsamt informiert und es wurde eine Quarantäne angeordnet.

Nachdem Ende der vergangenen Woche die Quarantäne in einer Einrichtung für Geflüchtete ausgelaufen ist, gibt es aktuell nur noch eine Gemeinschaftsunterkunft, mit einem einzelnen positiven Corona-Fall.

Einsatzprotokoll von Polizei und Ordnungsamt

Die Polizei musste zu mehreren Einsätzen ausrücken, um eine Missachtung der aktuellen Corona-Regeln zu verfolgen. In der Nähe des Bahnhofs Charlottenhof hatten sich mehrere Personen auf dem Sportplatz Westkurve getroffen, am Stern waren vor einem Geschäft mehrere Personen aus verschiedenen Haushalten zusammengekommen. In der Friedrich-Engels-Straße musste die Polizei zudem eine Party auflösen.

Trotz Verbot hatte zudem ein Potsdamer Fitnessstudio geöffnet, die Mitarbeiter des Ordnungsamtes griffen ein.

Die Lage am Montag, 11. Januar 2021

Bestätigte Corona-Infektionen: 4.178

Veränderung zum Vortag: +64

7-Tage-Inzidenz: 247,9

Genesene Patienten: 2.819

Kontaktpersonen in Quarantäne: 618

Patienten in Kliniken in Zusammenhang mit Covid-19: 100

davon intensivmedizinisch: 25

Verstorbene: 132

Drei neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus meldet die Stadt Potsdam am Montagmorgen. Damit steigt die Gesamtzahl der seit Pandemie-Beginn Verstorbenen in der Landeshauptstadt auf 132 – am Montag vor einer Woche waren es noch 111. Die Zahl der Klinik-Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 ist deutlich von 126 auf 100 gesunken. Die Zahl der Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, steigt von 24 auf 25.

64 Neuinfektionen sind zwischen Sonntag und Montag registriert worden, womit sich nun insgesamt 4178 Potsdamer nachweislich mit dem Virus angesteckt haben. 2819 ehemals Betroffene gelten als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 24,9 (Vortag 242,9). Gestiegen ist die Zahl der Kontaktpersonen in Quarantäne: sie liegt nun bei 618.

Die Lage am Sonntag, 10. Januar 2021

Vier neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Corona-Virus meldet die Stadt Potsdam am Sonntagmorgen. Damit steigt die Gesamtzahl der seit Pandemie-Beginn Verstorbenen in der Landeshauptstadt auf 129 – am Montag waren es noch 111. Die Zahl der Klinik-Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 bleibt bei 102 (zunächst irrtümlich von der Stadt gemeldet 126). 24 von ihnen werden intensivmedizinisch behandelt.

32 Neuinfektionen sind zwischen Samstag und Sonntag registriert worden, womit sich nun insgesamt 4114 Potsdamer nachweislich mit dem Virus angesteckt haben. 2819 ehemals Betroffene gelten als genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 242,9 (Vortag 247,9). Gestiegen ist die Zahl der Kontaktpersonen in Quarantäne: sie liegt nun bei 592.

Die Lage am Samstag, 9. Januar 2021

98 Corona-Neuinfektionen meldet die Stadt Potsdam am Samstagmorgen, womit die Sieben-Tage-Inzidenz auf 247,9 gestiegen ist (Vortag 235,1). Erhöht hat sich auch die Zahl der Patienten in Kliniken im Zusammenhang mit Covid-19: 103 Potsdamer (zunächst irrtümlich von der Stadt gemeldet 126) – und damit elf mehr als am Freitag –müssen stationär behandelt werden, 23 von ihnen befinden sich auf der Intensivstation.

Insgesamt haben sich 4082 Potsdamer seit Pandemie-Beginn mit dem Corona-Virus angesteckt. 2819 von ihnen gelten als genesen. Die Zahl der in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen liegt im Vergleich zum Vortag am Samstag unverändert bei 125. 555 Kontaktpersonen befinden sich nach Angaben der Stadt derzeit in Quarantäne.

Die Lage am Freitag, 8. Januar 2021

Erstmals im neuen Lockdown ist in einer Kita-Notbetreuung ein Corona-Fall aufgetreten. Er trat in der Kita-Froschkönig auf. Die Notbetreuung ist von der Stadt verlängert worden.

Besorgniserregend bleibt zudem die Lage in den Senioreneinrichtungen: Zehn kämpfen mit Corona-Ausbrüchen unter Bewohnern und Mitarbeitern. In einem Seniorenheim wurden am Freitag Abstriche bei allen Bewohnern und Beschäftigten genommen.

Von Donnerstag zu Freitag meldet die Stadt einen weiteren Toten im Zusammenhang mit Corona. Damit steigt die Zahl der Potsdamer Corona-Toten auf 125. Zudem sind seit Donnerstag 75 Neuinfektionen mit dem Virus gemeldet worden, seit Beginn der Pandemie sind damit 3984 bestätigte Corona-Infektionen bekannt. Deutlich gestiegen ist im Vergleich zu gestern die Sieben-Tage-Inzidenz: Sie liegt in Potsdam nun bei 235,1 (226,8 am Donnerstag).

Laut Stadt befinden sich derzeit 506 Kontaktpersonen in Quarantäne, das sind 39 mehr als noch am Donnerstag. Zumindest die Anzahl der Patienten in Kliniken in Zusammenhang mit Covid-19 hat sich im Vergleich zum Vortag etwas verringert: Sie sank auf 97 (zunächst irrtümlich von der Stadt gemeldet 115). Intensivmedizinisch müssen weiterhin 28 Patienten behandelt werden. Als genesen gelten derzeit 2742 Menschen.

Die Lage am Donnerstag, 7. Januar 2021

Die Potsdamer Corona-Zahlen steigen weiter: In den letzten 24 Stunden sind in Potsdam 76 Neuinfektionen mit dem Coronavius gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Seit Beginn der Pandemie wurden damit 3.909 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 226,8. Die gute Nachricht ist: Von Mittwoch zu Donnerstag wurden keine weiteren Coronatoten gemeldet. Die Zahl der in Zusammenhang mit Covid-19 vermeldeten Toten liegt weiterhin bei 124.

Laut Stadt befinden sich derzeit 467 Kontaktpersonen in Quarantäne. 102 (zunächst irrtümlich von der Stadt gemeldet 129 Patienten) werden in den beiden Kliniken im Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, davon 28 intensivmedizinisch. Als genesen gelten aktuell 2.713 Patienten.

Die Lage am Mittwoch, 6. Januar 2021

In den vergangenen 24 Stunden sind sieben weitere Potsdamer verstorben, die an Covid-19 erkrankt waren. Damit erhöht sich die Zahl der Pandemietoten in der Landeshauptstadt auf 124 – mehr als die Hälfte der Todesfälle entfällt allein auf die vergangenen vier Wochen.110 Patienten werden in den Kliniken behandelt, 18 davon intensivmedizinisch.

Zudem meldet die Stadtverwaltung 56 neue Infektionen und 444 Kontaktpersonen in Quarantäne. Seit beginn der Pandemie haben sich 3833 Potsdamer nachgewiesenermaßen mit Sars-CoV-2 angesteckt, 2680 davon gelten als genesen.

Die Lage am 5. Januar 2021

Sechs Patienten mit einer Covid19-Infektion sind in den vergangenen 24 Stunden verstorben, die Zahl der Toten in Potsdam steigt damit auf 117. Außerdem meldet die Stadtverwaltung am Dienstag 46 neue Infektionen, die Inzidenz liegt bei 244,5.

Zugleich steigt die Zahl der schweren Verläufe, die in den Kliniken behandelt werden müssen: 116 Covid-Patienten liegen in den Potsdamer Krankenhäusern, 24 davon –und damit zwei mehr als am Vortag – müssen intendivmedizinisch betreut werden.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie mindestens 3777 Potsdamer mit dem Virus infiziert. 383 Menschen sind derzeit als Kontaktpersonen in Quarantäne.

Die Lage am 4. Januar 2021

Vier weitere Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 seit Sonntagmorgen in Potsdam gestorben. Das teilte die Stadtverwaltung am Montagmorgen mit. Damit sind mittlerweile mindestens 111 Menschen durch die Corona-Pandemie in Potsdam verstorben.

Zudem wurden dem Gesundheitsamt innerhalb der letzten 24 Stunden 55 neue Corona-Infektionen bekannt. Die Inzidenz steigt seit dem vorläufigen Tiefpunkt zu Silvester damit seit Tagen wieder an und liegt nun bei 238,4.

In den Krankenhäusern müssen 116 Covid-Patienten behandelt werden, davon 22 auf der Intensivstation. In Quarantäne befinden sich 360 Menschen. Als genesen gelten 2633 Menschen in Potsdam.

Die Lage am 3. Januar 2021

Am Sonntagmorgen meldet die Stadt zwei weitere Sterbefälle in Zusammenhang mit Covid 19. Die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit Corona steigt damit auf 107.

In den vergangenen 24 Stunden wurde bei 41 Potsdamern eine Neu-Infektion festgestellt. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen in Potsdam steigt damit auf 3.676.

Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 211,8 angestiegen.

2632 mit dem Virus infizierte Potsdamer gelten mittlerweile als genesen. 327 Potsdamer sind aktuell in Quarantäne.

In den Potsdamer Kliniken werden derzeit 123 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 stationär behandelt, 26 davon intensivmedizinisch.

Die Lage am 2. Januar 2021

Am Samstagmorgen meldet die Stadt einen weiteren Sterbefall in Zusammenhang mit Covid 19. Die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit Corona steigt damit auf 105.

Bei 75 Potsdamern wurde in den vergangenen 24 Stunden eine Neu-Infektion festgestellt. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen steigt damit auf 3.635.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 203,0. Sie steigt damit erstmals seit dem 29. Dezember wieder über den kritischen Wert von 200.

2623 mit dem Virus infizierte Potsdamer gelten mittlerweile als genesen. 283 Potsdamer sind aktuell in Quarantäne.

In den Potsdamer Kliniken werden derzeit 116 Patienten in Zusammenhang mit Covid19 stationär behandelt, 23 davon intensivmedizinisch.

Die Lage am 1. Januar 2021

Am Freitagmorgen meldet die Stadt vier neue Coronatote, die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit Corona steigt damit in Potsdam auf 104. In den letzten 24 Stunden sind außerdem 60 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden, seit Beginn der Pandemie wurden nun 3.560 bestätigte Corona-Infektionen gezählt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 196,3, als genesen gelten 2.599 Patienten.

Laut Rathaus befinden sich derzeit 292 Kontaktpersonen in Quarantäne. 105 Patienten werden mit Stand Freitagmorgen in den beiden Potsdamer Kliniken in Zusammenhang mit Covid19 behandelt, davon 24 intensivmedizinisch.

Die Lage am 31. Dezember

Am Donnerstagmorgen meldet die Stadt sieben neue Coronatote, die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit Covid steigt damit in Potsdam auf 100. Wie Stadtsprecher Jan Brunzlow bereits am Mittwoch sagte, bedeute das nicht, dass diese sieben Personen in den letzten 24 Stunden verstorben seien. Bei Personen, die in Heimen oder Kliniken außerhalb Potsdams gestorben sind, erfolge die Ausstellung der Totenscheine sowie die Übermittlung ans Gesundheitsamt gelegentlich zeitverzögert.

Seit Mittwoch sind laut Stadt 79 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden, die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie beträgt in Potsdam nun 3.500. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 175,2, 2.533 Patienten gelten als genesen.

Laut dem Rathaus befinden sich derzeit 333 Kontaktpersonen in Quarantäne, 106 Patienten werden in den beiden Potsdamer Kliniken in Zusammenhang mit Covid19 behandelt, das sind sieben weniger als am Vortag. Auch die Intensivpatientenzahl ist von 26 auf 24 minimal gesunken.

Die Lage am 30. Dezember

Wie die Stadt am Mittwochnachmittag mitteilt, sind in den vergangenen Tagen in mehreren Senioreneinrichtungen Todesfälle aufgetreten, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen. Von Dienstag zu Mittwoch wurden in Potsdam 5 Todesfälle gemeldet. Laut Stadt sind die Menschen entweder in den Kliniken oder in den Senioreneinrichtungen verstorben. In einer Einrichtung in Potsdam-West/Brandenburger Vorstadt sind 16 Personen (10 Bewohnende/sechs Mitarbeitende) bei Schnelltests positiv getestet worden. PCR-Testungen erfolgen.

Weiterhin gilt: Die Schulen gehen ab 4. Januar 2021 in den Distanzunterricht. Die Sstadt hatte dafür bereits im Sommer 2.300 Notebooks bestellt, die allerdings später als erwartet geliefert werden und noch nicht vorrätig sind. Daher wird die Verwaltung laut Rathaus auf Leihbasis Rechner anschaffen, die den Schülern, deren Eltern von einer Lernmittelzuzahlung befreit sind, über die Schulen für den Distanzunterricht zu Hause zur Verfügung gestellt werden.

Es werde derzeit davon ausgegangen, dass etwa 940 Rechner in der ersten Kalenderwoche 2021 verteilt werden können. Die Datenschutzbeauftragte des Landes hatte der Stadt auf Nachfrage mitgeteilt, dass die für den Unterricht in Schulen vorhandenen mobilen Computer nicht einfach für den Unterricht zu Hause verliehen und anschließend wieder in Schulen verwendet werden können, sondern der Datenschutz zu wahren ist und jeder einzelne Rechner geprüft werden müsse.

Die Kitas bleiben in der kommenden Woche in Potsdam ebenfalls geschlossen. Dazu ist wie berichtet am 28. Dezember 2020, Amtsblatt Nr 29, eine Allgemeinverfügung veröffentlicht worden. Mit Stand 29. Dezember abends sind für die Notbetreuung in Horten 905 Anträge genehmigt und 78 abgelehnt worden. An allen Schulstandorten wird eine Notbetreuung im Hort benötigt. Im Bereich der Kindertagesbetreuung in Kitas sind bislang 1.232 Anträge genehmigt und 75 abgelehnt den Betroffenen übermittelt, 612 weitere bereits genehmigte Anträge konnten bis gestern Abend noch nicht übermittelt werden, dies erfolgt heute. Am heutigen 30. Dezember 2020 werden weitere Anträge bearbeitet.

In den Gemeinschaftseinrichtungen für Geflüchtete ist die Lage unverändert, eine Einrichtung ist betroffen, alle Betroffenen sind in Quarantäne. Das Impfzentrum in der Metropolishalle in Babelsberg wird wie geplant am 5. Januar 2021, nach jetzigem Stand 10 Uhr, eröffnen. Alle Arbeiten sind im Zeitplan. In einem ersten Schritt können sich beispielsweise alle Personen über 80 Jahre und Personal der ambulanten Altenpflege impfen lassen. Die Terminvergabe für diese Personengruppe erfolgt ab Montag, 4. Januar 2021, über die Hotline der KVBB: 116 117. Die Vergabe der Impftermine erfolgt vorerst ausschließlich telefonisch. Weitere Informationen sind unter www.brandenburg-impft.de zu finden.

Die Impfungen des medizinischen Personal in Potsdam haben am Dienstag, 29. Dezember 2020, begonnen. 260 Mitarbeitende des Klinikums „Ernst von Bergmann“ sind am ersten Tag geimpft worden, insgesamt steht im Klinikum Impfstoff für etwa 500 Impfungen zur Verfügung. Aufgrund der steigenden Zahlen, hat das Klinikum „Ernst von Bergmann“ erneut seine Intensivbettenanzahl erhöht. Die Impfbereitschaft im Klinikum ist sehr hoch, ab Donnerstag, 31. Dezember, werden auch die Rettungssanitäter der Feuerwehr im Klinikum geimpft.

Auch das Böllerverbot gilt weiterhin, wie die Stadt noch einmal sehr deutlich betont: „Die Allgemeinverfügung vom 24. Dezember 2020, die die Verwendung von pyrotechnischen Erzeugnissen der Gefahrenklasse F2 untersagt, gilt“, heißt es auf der Website des Rathauses. Ordnungsamt und Polizei führen in der Silvesternacht verstärkt Kontrollen durch.

Am Mittwoch meldete die Stadt Potsdam eine Verstorbenenzahl von 93, das sind fünf mehr als noch am Dienstag. Die fünf Seniorinnen und Senioren sind zwischen dem 18. Dezember und 29. Dezember gestorben, wie Stadtsprecher Jan Brunzlow auf Nachfrage mitteilte. Ein Mann sei am 29. Dezember, jeweils eine Frau am 18. und am 27. Dezember sowie zwei Frauen am 24. Dezember verstorben. Laut Stadt starben sie teils in Senioreneinrichtungen, teils in Kliniken jeweils an und mit Covid-19.  

Zwar erfolge die Ausstellung der Totenscheine in Kliniken und die Übermittlung an das Gesundheitsamt in der Regel sofort, bei Personen, die in Heimen oder Kliniken außerhalb Potsdams gestorben sind, erfolge die Ausstellung der Totenschein sowie die Übermittlung ans Gesundheitsamt „leider gelegentlich zeitverzögert“, heißt es aus dem Rathaus.

Außerdem wurden in den letzten 24 Stunden 85 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 3.421. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt in Potsdam nun 194,1.

Laut Stadt befinden sich derzeit 417 Kontaktpersonen in Quarantäne, 2.465 Patienten gelten als genesen. In den Kliniken werden aktuell 113 Patienten in Zusammenhang mit Covid19 behandelt, 26 davon intensivmedizinisch.

Die Lage am 29. Dezember

Am Dienstag sind die ersten Impfungen gegen das Virus Sars-CoV-2 in Potsdam durchgeführt worden. Etwa 100 Mitarbeitende des Klinikums Ernst von Bergmann wurden geimpft, jeweils 200 weitere sollen es am Mittwoch und am Donnerstag sein. Insgesamt hat das Klinikum Impfdosen für 500 Mitarbeitende erhalten.

Wie die Stadt mitteilt wird am 5. Januar wird das Impfzentrum Potsdam, betrieben von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB), in der Metropolishalle in Babelsberg eröffnet. In einem ersten Schritt können sich beispielsweise alle Personen über 80 Jahre und Personal der ambulanten Altenpflege impfen lassen. Die Terminvergabe für diese Personengruppe erfolgt ab Montag, 4. Januar, über die Hotline der KVBB Tel: 116 117. Die Vergabe der Impftermine erfolgt vorerst ausschließlich telefonisch. Weitere Informationen sind aufwww.brandenburg-impft.de zu finden.

Das Impfzentrum in Babelsberg ist laut Stadt mit einem Bereich für die Registrierung, einem Wartebereich, Boxen in denen eine Ärztin oder ein Arzt impft und einem Ruhebereich ausgestattet. Die Menschen, die sich impfen lassen möchten und zu den Personen derjenigen gehören, die in einem ersten Schritt geimpft werden, erhalten einen Termin an der Hotline der KVBB.

Am Dienstagmorgen meldet die Stadt acht neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Die acht Seniorinnen und Senioren seien zwischen dem 22. Dezember und 28. Dezember gestorben, wie Stadtsprecher Jan Brunzlow auf Nachfrage mitteilte. Es handele sich um zwei Männer und sechs Frauen, die teils in Senioreneinrichtungen, teils in Kliniken an und mit Covid-19 gestorben seien. Seit Beginn der Pandemie sind somit 88 Menschen in Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, die 7-Tage-Inzidenz sinkt damit auf 205,7. Auch wenn das zunächst entspannter klingt, machte Stadtsprecher Jan Brunzlow bereits am Montag sehr deutlich, dass die aktuellen Zahlen nicht das Infektionsgeschehen in der Stadt widerspiegeln würden. „Sowohl Hausärzte als auch Testzentren waren über die Feiertage nicht regulär im Dienst, so dass wir von deutlich mehr Neuinfektionen ausgehen müssen, als bislang bekannt.“

Vor allem die stark gestiegenen Zahlen der Patienten auf den Stationen der Kliniken seien beunruhigend. Derzeit werden 113 Patienten in Kliniken im Zusammenhang mit Covid19 behandelt, davon 25 intensivmedizinisch. Das St.-Josefs-Krankenhaus erhöht aufgrund der angespannten Lage seine Covid-Bettenanzahl.

Seit Beginn der Pandemie sind laut Stadt insgesamt 3.336 bestätigte Corona-Infektionen gemeldet worden. Derzeit gelten 2.424 Patienten als genesen, 782 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

Die Lage am 28. Dezember

Wie die Stadt am frühen Montagnachmittag mitteilt, sind aktuell Coronafälle in acht Senioreneinrichtungen gemeldet. Die Lage sei damit unverändert, es seien die gleichen Einrichtungen wie in den vergangenen Tagen betroffen. In Bezug auf Unterkünfte für Geflüchtete gebe es aktuell keine neuen Sachstände. Laut Stadt ist eine Unterkunft betroffen, alle Betroffenen befinden sich in Quarantäne.

In den Kliniken der Stadt habe sich die Patientenanzahl im Zusammenhang mit Covid-19 erhöht. Es gebe derzeit nur eine geringe Bettenkapazitäten auf den Intensivstationen und es besteht eine hohe Nachfrage nach Impfungen im Klinikum „Ernst von Bergmann“. Die Impfungen starten laut Rathaus am 29. Dezember. Alle Termine dafür seien vergeben, 500 Personen sollen bis 1. Januar 2021 geimpft sein.

Wie schon mehrmals vermeldet, bleiben die Kitas in Potsdam vom 4. Januar bis 10. Januar 2021 geschlossen, eine Notbetreuung wird eingerichtet. Die Regelungen zur Notbetreuung sind identisch mit der Notbetreuung des Landes für den Hort. Alle Informationen dazu finden Sie auf www.potsdam.de/notbetreuung.

Das Ordnungsamt und die Polizei melden laut Stadt am Montag eine ruhige Lage. Am 27. Dezember gab es wohl einen gemeinsamen Einsatz an der Brandenburger Straße, nachdem sich eine Person der Kontrolle des Ordnungsamtes entzogen hatte, wurde diese anschließend durch die Polizei gestellt. Am Montag wurde eine Ruhestörung im Stadtteil Am Stern gemeldet: Bei der Kontrolle der Polizei in einer Wohnung wurden sechs Personen aus mehreren Haushalten bei einer Feier festgestellt. Diese wurde aufgelöst.

Die Stadt Potsdam hat nur sieben Neufinfektionen mit dem Coronaviris in den letzten 24 Stunden gemeldet, wie aus den Zahlen der Verwaltung vom Montagmorgen hervorgeht. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 258,4.

Seit Beginn der Pandemie sind damit 3.301 bestätigte Corona-Infektionen in Potsdam gemeldet worden, 2.369 Patienten gelten als genesen.

Laut Rathaus befinden sich derzeit 794 Kontaktpersonen in Quarantäne, 107 Patienten werden in den Potsdamer Kliniken in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, 23 davon intensivmedizinisch. Seit Beginn der Pandemie sind in der Landeshauptstadt insgesamt 80 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben.

Die Lage am 27. Dezember

In den letzten 24 Stunden sind in Potsdam 25 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Sonntag mit. Die 7-Tage-Inzidenz liegt somit aktuell bei 268,9. Seit Beginn der Pandemie sind damit 3.294 bestätigte Corona-Infektionen in Potsdam gemeldet worden, 2.330 Patienten gelten als genesen.

Laut Rathaus befinden sich derzeit 784 Kontaktpersonen in Quarantäne, 102 Patienten werden in den Potsdamer Kliniken in Zusammenhang mit Covid19 behandelt, 25 davon intensivmedizinisch. Seit Beginn der Pandemie sind in der Landeshauptstadt insgesamt 80 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben.

Wie die Stadt am Sonntag noch einmal mitteilte, werden die Kitas ab 4. Januar geschlossen. Das wurde am Samstag, 26. Dezember, im Verwaltungsstab der Landeshauptstadt bekräftigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz war am 24. Dezember erstmalig auf 316,6 angestiegen. Bundesweit hatte sich die Ministerpräsidentenkonferenz am 13. Dezember für die Schließung der Kindertageseinrichtung ausgesprochen, um das dynamische Infektionsgeschehen zu unterbrechen.

Ab dem 4. Januar bieten die Kitas in Potsdam nur eine Notbetreuung an. Für die Inanspruchnahme der Notbetreuung gelten die gleichen Regeln wie für Hortkinder bei der vom Land Brandenburg ausgesetzten Präsenzpflicht an Schulen.

Die Lage am 26. Dezember

Über die Weihnachtsfeiertage meldet das Potsdamer Gesundheitsamt sinkende Fallzahlen – dies kann mit der gesunkenen Zahl an Tests zusammenhängen und bedeutet nicht automatisch eine reale Entspannung. Das zeigt die steigende Zahl an Krankenhaus-Fällen.

Zudem ist eine weitere Senioreneinrichtung betroffen. Nach bestätigten MAZ-Informationen gibt es vier Fälle im Kursana-Seniorenzentrum an der Heinrich-Mann-Allee. Dot wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen. Das Gesundheitsamt plant eine Abstrichserie für Anfang kommender Woche. Acht Seniorenheime sind insgesamt in Potsdam betroffen.

Darüber hinaus hat ein Corona-Fall in der Geflüchtetenunterkunft in der Alten Zauche Folgen: Nach Tests in der Familie des Covid-positiven Bewohners wurden weitere 13 Infektionen festgestellt. Alle Personen befinden sich bereits in Quarantäne.

Von Freitag zu Samstag, 26. Dezember, kamen 63 Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus hinzu. Die Inzidenz für neue Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner fällt auf 275.

Auch die Zahl der Coronatoten steigt. Wie die Stadt heute mitteilte, gab es vier weitere Opfer der Pandemie. Insgesamt beträgt die Zahl der mit oder an Covid-19 gestorbenen Potsdamer damit 80.

Die Potsdamer Krankenhäuser betreuen nun 92 Covid-19-Patienten – sieben mehr als am Vortag. Von ihnen müssen 19 auf Intensivstationen behandelt werden. Sowohl das Bergmann- als auch das Josefskrankenhaus haben ihre Kapazitäten in dieser Woche erhöht. Zudem wurden 20 Patientenbetten in der privaten Heinrich-Heine-Klinik eingerichtet.

Die Polizei hatte über Weihnachten 14 Einsätze im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Corona-Eindämmungsverordnung. Insgesamt 25-mal gab es Verwarnungen und sogar Bußgelder. Ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz war ebenfalls dabei. 7

Seit Pandemieausbruch haben sich 3269 Potsdamer nachweislich mit Corona angesteckt, davon sind 2286 wieder genesen. Für 752 Potsdamer gilt eine angeordnete Quarantäne.

Wie die Stadt am Freitagnachmittag mitteilte, müssen Potsdamer Schüler vom 4. bis 8. Januar zu Hause in den Distanzunterricht gehen, wie vom Land festgelegt. Die Stadt hat dies auch für die Krippen und Kindergärten beschlossen. Eine Notbetreuung in den Horten wird eingerichtet und kann beantragt werden. Bislang sind etwa 500 Anträge bei der Stadtverwaltung eingegangen, bis 24. Dezember konnten 350 bearbeitet werden.

Die Lage am 25. Dezember

Jetzt wird es ernst: Wie die Stadt am Freitagnachmittag mitteilte, müssen Potsdamer Schüler aufgrund der Landesregelung vom 4. bis 8 Januar zu Hause in den Distanzunterricht gehen, eine Notbetreuung für die Horte wird eingerichtet. Bislang sind etwa 500 Anträge bei der Stadtverwaltung eingegangen, bis 24. Dezember konnten 350 bearbeitet werden.

In den letzten 24 Stunden sind 22 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden, wie die Stadt am Freitagmorgen mitteilt. Die 7-Tage-Inzidenz ist wieder knapp unter 300 gesunken und liegt jetzt bei 290. Seit Beginn der Pandemie zählt die Stadt nun 3.206 bestätigte Corona-Infektionen, 2.251 Patienten gelten aktuell als geheilt.

Laut Rathaus befinden sich derzeit 810 Kontaktpersonen in Quarantäne, 85 Patienten – einer mehr als am Vortag – werden in Zusammenhang mit Covid19 in den Kliniken behandelt, davon 20 –also zwei mehr als am Vortag – intensivmedizinisch.

Die Landeshauptstadt hat während der Corona-Pandemie zahlreiche Hotlines eingerichtet. Über die Hotline 2891040, die Corona-Hotline, sind seit der Einrichtung am 23. März 9533 Anrufe eingegangen, 7810 konnten bearbeitet werden. Im Dezember waren es 494 Anrufe über die Nummer 2891040, das sind 31 Anrufe pro Arbeitstag.

Fragen zu Corona, dem Gesundheitsamt und allen anderen Anliegen werden aber hauptsächlich an der Behörden-Hotline 115 beantwortet. Insgesamt sind dort seit dem 23. März 177.351 Anrufe gezählt werden. Im Dezember waren es 9596 Anrufe, das sind 600 Anrufe pro Tag. Davon wurden 8351 direkt bearbeitet. Die meisten Anrufe sind montags und dienstags zu verzeichnen, freitags gibt es ein deutlich geringeres Aufkommen.

Die Lage am 24. Dezember

Mit Heiligabend hat die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam den Schwellenwert 300 überschritten. Der Wert für die Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner beträgt nun 316,6 – damit greift eine Neuregelung der Stadt:

Steigt die Inzidenz über 300, stellen Krippen, Kindergärten und Schulhorte die Regelbetreuung ein – zunächst vom 4. bis 8. Januar 2021. Es gibt eine Notbetreuung, die Eltern für ihre Kinder beantragen können.

Insgesamt gibt es in Potsdam bislang 3184 bestätigte Corona-Infektionen – 113 mehr als noch am Mittwoch. Davon gelten 2217 Patienten als genesen. 807 Kontaktpersonen befinden sich aktuell in Quarantäne – 225 weniger als am Vortag, weil vor allem Quarantäneauflagen von Schülern abgelaufen sind. Einen Weihnachtsbonus in Form verfrüht aufgehobener Quarantäne gebe es nicht, versichert die Stadtverwaltung.

585 Potsdamer sind aktuell krank zu Hause. Diese bestätigten Covid-Fälle werden vom Gesundheitsamt betreut – durch Anrufe wie bei Quarantänefällen.

Die Krankenhäuser behandeln zurzeit 84 Covid-Patienten, von denen 18 auf den Intensivstationen liegen – das Niveau des Vortags.

Steigt die Zahl der Patienten weiter, wird es für das Ernst-von-Bergmann-Klinikum eng. „Uns treibt die Sorge um, dass die Kapazitäten in den kommenden Wochen nicht reichen“, sagt Geschäftsführer Hans-Ulrich Schmidt. Das größte Krankenhaus der Region muss den Notfallbetrieb einstellen, wenn das Personal für Covid-Patienten benötigt wird.

Für den unermüdlichen Einsatz des Krankenhaus-Personals in Potsdam hat die MAZ eine Dankeschön-Aktion gestartet. Hier können Sie mitmachen.

Sollten Sie über die Weihnachtsfeiertage krank werden oder gar Corona-Symptome spüren, ist die ärztliche Bereitschaftsnummer 116 117 die erste Wahl. In Potsdam gibt es weitere Anlaufstellen.

Für Silvester gilt ein Feuerwerk-Verbot für F2 Feuerwerke. Tischfeuerwerke und Wunderkerzen sind weiterhin erlaubt. Auch eine Ausgangssperre ist damit verbunden.

Die Lage am 23. Dezember

Am Mittwochnachmittag meldet die Stadt, dass aktuell in acht Senioreneinrichtungen mindestens ein Coronafall gemeldet ist. In einer Einrichtung in der Innenstadt sind in den vergangenen 48 Stunden vier Menschen mit und an Covid-19 gestorben, diese sind auch in der Statistik der Verstorben gemeldet.

Das Pflegewohnstift der Deutschen Seniorenstift Gesellschaft (DSG) am Moosfenn in der Waldstadt hat nach Auskunft von Leiterin Cornelia Frank auf drei der vier in Etagen getrennten Stationen Corona-Fälle. Unter den 126 Bewohnern gibt es derzeit 13 Fälle, davon einige ohne Symptome. Von den 126 Mitarbeitern sind 5 in Quarantäne. Auf einer Station ist nur ein Bewohner betroffen, auf einer anderen 3 und auf einer dritten 9. Eine Station ist nicht betroffen.

Nachdem letzte Woche ein positiver Fall aufgetreten war, wurden alle 126 Bewohner und 110 Mitarbeiter komplett getestet. Die Bewohner werden seit April wöchentlich getestet, die Belegschaft inklusive der Teilzeitkräfte täglich abgestrichen. „Es ist eng“, sagt die Leiterin: „Aber noch schaffen wir es.“

Zu den Schulen gibt es laut Stadt keinen aktuellen Sachstand, da der Präsenzunterricht ausgesetzt wurde und aktuell Ferien sind: Aktuell seien noch 764 Schülerinnen und Schüler Potsdamer Schulen (das sind nicht nur Potsdamer Schülerinnen und Schüler) als Kontaktpersonen 1. Grades in Quarantäne.

Aktuell sind 560 Kinder und 70 Mitarbeitende aus Kitas als Kontaktpersonen 1. Grades in Quarantäne. Die Landeshauptstadt hat sich entschieden, ab einer Inzidenz von 300 Neu-Infektionen innerhalb von sieben Tagen bei 100.000 Einwohner die Kitas vom 4. bis 8. Januar 2021 zu schließen. Aktuell beträgt die Inzidenz 296,7, ein Überschreiten der 300er-Marke wird in den kommenden Tagen erwartet. Die Landeshauptstadt richtet eine Notbetreuung in den Einrichtungen adäquat zur Notbetreuung im Hort ein. Informationen und die Anträge sind online hier zu finden.

Die Stadt hat heute ein Böllerverbot für F2 Feuerwerke per Allgemeinverfügung ausgesprochen. Tischfeuerwerke und Wunderkerzen sind weiterhin erlaubt. Feuerwerke der Kategorie F3 und F4 dürfen nur durch befähigtes Personal durchgeführt werden, aber nicht angemeldet und insofern in der Silvesternacht nicht möglich.

Das Impfzentrum Potsdam eröffnet am 5. Januar 2021. Bereits ab 29. Dezember 2020 wird im Klinikum Ernst von Bergmann geimpft.

Die Zahlen bleiben erschreckend hoch: In den letzten 24 Stunden sind in Potsdam 106 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden, die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 296,7. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 3.071, genesene Patienten werden aktuell 2.153 gezählt.

Laut Stadt befinden sich derzeit 1.032 Kontaktpersonen in Quarantäne. 85 Patienten in Zusammenhang mit Covid19 werden in den Potsdamer Kliniken behandelt, davon 17 intensivmedizinisch.

Die Lage am 22. Dezember

In den letzten 24 Stunden sind 130 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Seit Beginn der Pandemie steigt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen somit auf 2.965, die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 268,4.

2.107 ehemalige Patienten gelten derzeit laut Stadt als genesen, 1.278 Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. In Potsdam werden aktuell 95 Patienten in Kliniken in Zusammenhang mit Covid19 behandelt, 17 davon intensivmedizinisch.

Die Lage am 21. Dezember

Die Coronafälle in Kindertagesstätten und Schulen haben Folgen: In Potsdam sind kurz vor Weihnachten 1049 Kinder in Quarantäne – 1328 Potsdamer sind es insgesamt. Das Gesundheitsamt spricht von einem „diffusen Bild“ in den Einrichtungen. Weiterhin bereitet die Stadt eine Notbetreuung für Hortkinder ab dem 4. Januar vor, wenn die Schule wieder mit Distanzunterricht beginnt. Eltern finden Anträge auf der Website der Stadt.

Die Situation in Seniorenheimen bleibt angespannt. Aktuell gibt es in neun Einrichtungen mindestens eine Person mit einer Coronavirus-Infektion, in den meisten Fällen sind es jedoch deutlich mehr Betroffene.

Die Zahl der neuen bestätigten Corona-Infektionen sinkt stadtweit im Vergleich zu den vergangenen Tagen: 26 neue Fälle sind am Montagmorgen vom Potsdamer Gesundheitsamt gemeldet worden. Die Inzidenz steigt weiter und liegt nun bei 241,8. Seit Beginn der Pandemie haben sich 2835 Potsdamer mit dem Coronavirus angesteckt. 64 sind verstorben.

Mit 87 Patienten ist die Zahl der Menschen, die wegen schwerer Verläufe der Covid-19-Krankheit in ein Potsdamer Klinikum müssen, um sechs Personen gestiegen. Auf der Intensivstation lagen am Montagmorgen nunmehr 15 Menschen – zwei weniger als am Vortag. Die Krankenhäuser suchen weiterhin dringend nach Helfern und medizinisch geschulten Potsdamer, die sich zeitweise im Klinikbetrieb engagieren wollen.

Die Lage am 20. Dezember

Die Inzidenz steigt weiter, die Fallzahl ist aber vergleichsweise gering: Am Sonntagmorgen meldet das Potsdamer Gesundheitsamt 36 neue Infektionen mit Sars-CoV2, die Inzidenz liegt derzeit bei 237,9. Die Aussagekraft der Zahlen ist jedoch nicht allzu hoch, an den Wochenenden wird weiter wenig getestet, das Gesundheitsamt arbeitet in kleiner Besetzung.

81 Patienten – sechs weniger als am Vortag – müssen wegen schwerer Verläufe in den Potsdamer Kliniken behandelt werden, 17 davon intensivmedizinisch.

1289 Menschen sind als Kontaktpersonen in Quarantäne, die Zahl der akuten Infektionen beträgt etwa 700. Seit Beginn der Pandemie haben sich 2809 Potsdamer mit dem Coronavirus angesteckt. 64 sind verstorben.

Die Lage am 19. Dezember

Am Sonnabend ist der Inzidenz-Wert in Potsdam auf einen neuen Rekordwert angestiegen. Durch 90 bestätigte Neuinfektionen stieg er von 206,3 auf 231,8. Das hat die Stadtverwaltung am Samstagmorgen mitgeteilt. 2773 Menschen sind in Potsdam seit Beginn der Pandemie mit dem Corona-Virus infiziert worden. 2042 davon gelten als Genesen.

1241 Personen befinden sich in Quarantäne. Die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken stieg um vier Personen auf 87. Weiterhin müssen 17 Patienten intensivmedizinisch betreut werden.

Die Lage am 18. Dezember

Die Corona-Zahlen in Potsdam steigen weiterhin: In den letzten 24 Stunden sind 70 Neuinfektionen gemeldet worden, die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 206,3 – so hoch wie noch nie. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Seit Beginn der Pandemie ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen somit auf 2.683 gestiegen, 1.942 Patienten gelten als genesen.

Laut Stadt befinden sich derzeit 1.312 Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne. In den beiden Potsdamer Kliniken werden insgesamt 83 Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt, davon 17 intensivmedizinisch.

Die Lage am 17. Dezember

Die Corona-Welle ist in Potsdam offenbar noch vor ihrem Höhepunkt. Nachdem das Gesundheitsamt am Donnerstag 77 neue Fälle binnen der vergangenen 24 Stunden meldet, steigt die Inzidenz auf 193,1 – am dritten Tag in Folge erreicht der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche anzeigt, damit einen neuen Höchstwert.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 47 Corona-Patienten auf der Normalstation und 15 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt –die erst am Montag auf 48 Behandlungsplätze ausgebaute Normalstation und die Covid-Intensivstation bieten also jeweils nur noch ein freies Bett. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden 16 Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut, auch hier liegt quasi eine Maximalauslastung vor.

Insgesamt 1.899 Personen gelten in Potsdam als genesen. 1.189 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Die Lage am 16. Dezember

55 Neuinfektionen meldet die Stadtverwaltung am Morgen, die Inzidenz liegt bei 174,4 und damit noch etwas höher als am Vortag, aber deutlich unter dem Landeswert von 230. Die beiden Todesfälle im Omi-Opi-Haus hat die Stadt nun bestätigt.

Insgesamt sind in der Stadt acht Senioreneinrichtungen von Coronafällen betroffen – landesweit ist es sogar fast jede vierte Einrichtung. In einer Einrichtung im Bornstedter Feld sind knapp die Hälfte der 129 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert, zudem mehrere Mitarbeitende. Dabei ist das Virus für ältere Menschen weiter besonders gefährlich.

Doch auch an den Schulen ist Sars-CoV-2 weiter ein Thema. Fünf Grundschulen sowie sechs weiterführende Schulen weisen einzelne Corona-Fälle auf. Neu ist ein Fall an der Zeppelinstraße-Grundschule, an der Sportschule gibt es wieder weitere Infektionen und Quarantänefälle in mehreren Klassenstufen.

2536 Potsdamer haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Erreger Sars-CoV-2 angesteckt, 1872 von ihnen gelten als genesen – 61 sind verstorben. Zur Zeit befinden sich 1107 Menschen in häuslicher Quarantäne, weil sie Kontakt mit Infizierten hatten.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 43 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden 16 Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 15. Dezember

So viele Neuinfektionen mit dem Sars-CoV-2 Virus gab es seit Beginn der Pandemie in Potsdam noch nie: 82 neue Fälle meldet die Stadtverwaltung am Dienstagmorgen, auch die Inzidenz klettert auf 171,9 und damit auf ein Allzeithoch.

Insgesamt 1.850 Personen gelten in Potsdam als genesen. 1.103 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

In den Krankenhäusern sind die Covid-Stationen weiter sehr voll. Das Klinikum „Ernst von Bergmann“ betreut 39 Corona-Patienten auf der Normal- und 16 auf der Intensivstation. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs liegen 15 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei auf der Intensivstation.

Die Lage am 14. Dezember

Wie die Stadt am Montagnachmittag meldete, sind derzeit sechs Senioreneinrichtungen gemeldet, in denen positive Befunde vorliegen. Darunter zwei Einrichtungen im Bornstedter Feld. In einer dieser Einrichtungen hat eine neue Testreihe 18 weitere infizierte Bewohner sowie 13 Mitarbeitende festgestellt.

In den Potsdamer Schulen herrsche weiterhin ein diffuses Lagebild. Neue Corona-Fälle gab es am zurückliegenden Wochenende wohl unter anderem an der Grundschule Bruno H. Bürgel, der Sportschule Potsdam und der Grundschule Am Pappelhain. In Potsdam gilt seit heute eine Distanzunterrichtpflicht ab der 7. Klasse für alle Schüler, außer der Abschlussklasse 10. Jahrgang, 12. Jahrgang Gymnasien und 13. Jahrgang Gesamtschulen sowie der Förderschulen. Potsdam hat damit eine weitergehende Regelung als das Land Brandenburg getroffen.

Aktuell gibt es in drei der 14 Gemeinschaftseinrichtungen in Potsdam vereinzelt positive Coronafälle. Die Einrichtung in der Innenstadt, die in den vergangenen Tagen komplett unter Quarantäne stand, steht nicht mehr unter Quarantäne.

19 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind in den letzten 24 Stunden in Potsdam gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Montag mit. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt damit bei 2.399. Der 7-Tage-Inzidenzwert beträgt aktuell 143,6. Insgesamt 1.787 Personen gelten in Potsdam als genesen. 1.112 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden laut Stadt derzeit 40 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden 16 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 13. Dezember

Die Situation in den Potsdamer Krankenhäusern spitzt sich weiter zu. Die Zahl der Covid-Patienten im Klinikum „Ernst von Bergmann“ ist von Samstag auf Sonntag weiter gestiegen, 35 Erkrankte (+1 zum Vortag) werden auf der Normalstation behandelt und 13 (+2) auf der Intensivstation. Besorgniserregend auch die Entwicklung am katholischen St. Josefskrankenhaus. Dort werden am Sonntag 18 Patienten auf der Normalstation behandelt – das sind sechs mehr als am Vortag. Auf der Intensivstation liegt nach wie vor ein Corona-Patient.

Die Zahl der Neuinfektionen liegt lauf Stadt am Sonntag bei 25, die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht von 155,8 am Sonntag auf 145,8 am Sonntag.

Die Lage am 12. Dezember

Keine Entspannung in Sicht. Die Zahl der Neuinfektionen in Potsdam bleibt auch am Samstag mit 44 neuen bestätigten Fällen hoch. Damit haben sich in der Stadt bisher 2355 Menschen mit Covid-19 angesteckt, 1787 Menschen gelten als genesen. Das heißt, aktuell sind in Potsdam 568 Menschen akut erkrankt. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert steigt auf 155,8.

Auch die Situation in den Krankenhäusern bleibt angespannt. Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ (EvB) werden 34 Corona-Patienten auf der Normalstation und elf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden zwölf Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 11. Dezember

47 neue Corona-Fälle am Freitag, eine Inzidenz von 154,2: Die Infektionslage in Potsdam ist stabil, wenn auch auf hohem Niveau.

2311 Menschen haben sich insgesamt in der Landeshauptstadt mit Sars-CoV-2 infiziert, 59 davon sind gestorben, 1699 gelten als genesen. Die Zahl der akut Erkrankten liegt also bei 553. 983 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Bergmann-Klinikum werden 35 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwölf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden zwölf Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 10. Dezember

Während bundes- und landesweit neue, traurige Rekordzahlen an Neuinfektionen gemeldet werden, kann sich auch Potsdam nicht über eine Entspannung freuen. 43 neue Ansteckungen mit dem Erreger Sars-CoV-2 registrierte das Gesundheitsamt binnen eines Tages, die Inzidenz liegt bei 161,4. 910 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 37 Corona-Patienten auf der Normalstation und zehn Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs sind es elf Corona-Patienten auf der Normalstation und einer auf der Intensivstation.

Um die Situation in Potsdam in den Griff zu bekommen, soll bereits ab Freitag ein Alkoholverbot unter freiem Himmel an vielen Orten in der Stadt gelten – zuletzt hatte es Debatten um den Glühweinverkauf in der Innenstadt gegeben.

Die Lage am 9. Dezember

Am Mittwochnachmittag meldete die Stadt, dass in Potsdam, eine Person, die an dem Corona-Virus erkrankt war, verstorben ist. Die Zahl der in Verbindung mit oder an dem Coronavirus verstorbenen Potsdamern liegt damit bei 59.

Die Lage im Bornstedter Feld nach dem Ausbruch in der Senioreneinrichtung ist laut Rathaus unverändert. Derzeit wird eine neue Testserie der Mitarbeitenden sowie Bewohner für die kommende Woche vorbereitet. Aktuell gibt es ein Besuchsverbot in dieser Einrichtung. Insgesamt gibt es aktuell in vier Kitas, fünf Grundschulen sowie fünf weiterführenden Schulen in Potsdam einzelne Corona-Fälle. Neu dazugekommen sind die Kita Sternenkinder sowie die Neue Grundschule Potsdam mit einer 6. Klasse. Darüber hinaus sind zwei neue einzelne Corona-Infektionen in zwei Gemeinschaftseinrichtungen für Geflüchtete gemeldet worden.

In den vergangenen 24 Stunden sind in Potsdam 50 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Mittwoch auf ihrer Website mit. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt nun bei 2.221. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam beträgt aktuell 158,0 – und ist damit im Vergleich zum Vortag geringfügig gesunken. Insgesamt 1.655 Personen gelten in Potsdam als genesen.

Laut Stadt befinden sich derzeit 932 Kontaktpersonen der Kategorie I in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 31 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwölf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden elf Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 8. Dezember

Die Corona-Infektionslage in Potsdam bleibt besorgniserregend. Am Dienstagmorgen meldet das Rathaus 31 weitere ansteckungen mit Sars-CoV-2, die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 159,7.

Insgesamt 1.637 Personen gelten in Potsdam als genesen. 902 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 27 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwölf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden elf Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Besonders unter Beobachtung stehen die Orte, an denen entweder viele Menschen auf engem Raum oder ohnehin besonders gefährdete Personen zusammenkommen: Kitas und Schulen, Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete und Senioreneinrichtungen. Die Liste der Schulen mit Corona-Fällen wird dabei beinahe täglich länger, sie umfasst mittlerweile knapp 30 der 78 öffentlichen und privaten Schulen in Potsdam. An der Voltaire-Schule sind nunmehr zwei Jahrgänge und zwölf Lehrer betroffen. Zuletzt hatten die Infektionen an der innerstädtischen Voltaire-Gesamtschule für Unruhe gesorgt, schnell kam es zu Gerüchten über eine Schulschließung, die seitens der Stadt und des zuständigen Schulamtes jedoch dementiert wurden. Neue Fälle gab es auch in der Grundschule am Humboldtring, dort sind auch Hortkinder von der angeordneten Quarantäne betroffen.

Zu den zuletzt von Infektionen betroffenen sechs Unterkünften für geflüchtete Menschen machte die Verwaltung am Dienstag ebenso keine neuen Angaben wie zu den Seniorenheimen. Allein im Bornstedter Feld waren in einem Heim 26 Bewohner positiv getestet worden.

Die Lage am 7. Dezember

Der 7-Tage-Inzidenzwert für Potsdam steigt trotz Lockdown von einem Rekordwert zum nächsten und liegt heute bei 170,8 – am Vortag lag er noch bei 164,1. In den vergangenen 24 Stunden kamen 23 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzu, wie die Stadt am Montag meldete. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt jetzt bei 2.148. Insgesamt 1.603 Personen gelten in Potsdam als genesen.

851 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit laut Stadt in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 25 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwölf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden neun Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen ist damit stabil gegenüber dem Vortag.

Am Montagnachmittag meldete die Stadt, dass derzeit in vier Potsdamer Kindertagesstätten, in sechs Grundschulen sowie in fünf weiterführenden Schulen einzelne positive Corona-Infektionen aufgetreten sind. Neu am Wochenende dazugekommen sind die Grundschule Ludwig-Renn sowie die Grundschule „Am Priesterweg“.

Bei den Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete gibt es laut Stadt keinen neuen Stand gegenüber Freitag, 4. Dezember. Aktuell sind sechs Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete von einzelnen Corona-Infektionen betroffen. In der Innenstadt steht das Omi-Opi-Haus, eine kleine Gemeinschaftsunterkunft für Demenzkranke komplett unter Quarantäne. Dort sind alle Bewohner positiv das Coronavirus getestet worden.

Aktuell sind außerdem mehrere Senioreneinrichtungen mit einzelnen Corona-Infektionen betroffen. Einen Ausbruch hat es, wie bereits am Freitag, 4. Dezember berichtet, in einer Einrichtung im Bornstedter Feld gegeben, wie am Sonntag vermeldet wurden dort am Wochenende weitere 26 Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet.

Die Lage am 6. Dezember

Keine gute Nachrichten: Der 7-Tage-Inzidenzwert in Potsdam liegt heute bei 164,1 – so hoch wie noch nie. In den vergangenen 24 Stunden kamen 43 Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzu, wie die Stadt am Sonntag meldete. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt jetzt bei 2.125. Insgesamt 1.603 Personen gelten in Potsdam als genesen.

837 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit laut Stadt in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 23 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwölf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden elf Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Im Alexianer-St. Franziskus-Seniorenpflegeheim sind weitere 26 Bewohner positiv getestet worden, wie die Stadt auf Anfrage mitteilte. Erst am Donnerstagabend meldete das Heim 16 positiv getestete Bewohner und drei positiv getestete Mitarbeitende. Das Heim hatte deswegen ein Besuchsverbot ausgesprochen. Am Freitag wurden die restlichen 75 Mitarbeitenden und 132 Bewohner abgestrichen.

Die Lage am 5. Dezember

In den vergangenen 24 Stunden sind in Potsdam 41 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Samstag mit. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt nun bei 2.074. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam beträgt aktuell 146,4. Insgesamt 1.603 Personen gelten in Potsdam als genesen.

841 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit laut Stadt in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 21 Corona-Patienten auf der Normalstation und 13 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden zehn Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 4. Dezember

Die Stadt meldete am Freitagabend neue Coronafälle an Schulen: Darunter an der Grundschule am Jungfernsee, am Suttner-Gymnasium, an der Internationalen Schule Alfred Nobel und an der Grundschule Bornim. Da an der Gesamtschule am Schilfhof vor allem im achten Jahrgang Coronainfektionen aufgetreten sind, hat das Gesundheitsamt erstmalig ein Betretungsverbot für alle Schüler des achten Jahrgangs ausgesprochen.

Laut Stadt kam es seit dem 17. November zu neun Fällen in den Kursen des achten Jahrgangs. Auf Anfrage sagte Stadtsprecher Jan Brunzlow, dass die Stadt Distanzunterricht für die Schule vorgeschlagen habe, das Schulamt habe diesen aber abgewiesen. Die Umstellung auf digitalen Heimunterricht weise das Schulamt l erst ab einem Inzidenzwert von 200 an. „Den wollen wir natürlich überhaupt nicht haben“, sagt Brunzlow. Deswegen habe man sich für das Betretungsverbot entschieden, um eine Hotspotbildung abzumildern.

Nicht alle Schüler des achten Jahrgangs sind Kontaktpersonen ersten Grades und befinden sich deswegen derzeit nicht in Quarantäne. Andere kommen gerade erst wieder aus der Quarantäne. Um das Infektionsgeschehens unter Kontrolle zu bekommen, wurde für die Schüler somit ein Betretungsverbort bis einschließlich 11. Dezember ausgesprochen. Danach werde weiter entschieden.

Bei den Kitas sind etwa sechs Einrichtungen aktuell betroffen, bei vielen endet die Quarantänezeit der Betroffenen Ende dieser oder Anfang nächster Woche. außerdem sind aktuell sechs Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete betroffen, aber einzig eine Gemeinschaftsunterkunft in der Innenstadt steht komplett unter Quarantäne. Dort waren 18 von 21 Personen infiziert. Ansonsten nur Einzelfälle in den anderen fünf Einrichtungen.

Laut Stadt soll die Volkshochschule weiterhin Deutschkurse im Präsenzunterricht anbieten, alle anderen Kurse werden soweit möglich als Distanzunterricht angeboten. Die Städtische Musikschule soll in der kommenden Woche teilweise wieder für den Präsenzunterricht geöffnet werden. Ebenso die Stadt- und Landesbibliothek.

Eine abschließende Entscheidung dazu wird am Montag, 7. Dezember, in der Stabssitzung auf Grundlage der aktuellen Infektionszahlen und der Inzidenz getroffen. Ab einer Inzidenz von 200 sollen die Einrichtungen wieder schließen. Das Impfzentrum des Landes Brandenburg soll am 15. Dezember 2020 in Potsdam-Babelsberg eröffnet werden.

Am Freitag meldete die Stadt 60 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt nun bei 2.033. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam beträgt derzeit 153,6. Insgesamt 1.525 Personen gelten in Potsdam als genesen.

945 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 29 Corona-Patienten auf der Normalstation und 15 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden elf Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 3. Dezember

Im Alexianer-Seniorenpflegeheim St. Franziskus in der Kiepenheuerallee sind neue Coronainfektionen festgestellt worden: 16 Bewohner und drei Mitarbeitende sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte Pressesprecher Benjamin Stengl am Donnerstagabend auf Nachfrage. In den Seniorenheimen werden regelmäßige Routinetests durchgeführt, bereits am Wochenende sind Schnelltests positiv ausgefallen. Daraufhin ist laut Stengl das Gesundheitsamt hinzugezogen worden.

Die drei Mitarbeitenden befinden sich bereits in Quarantäne, die 16 Bewohner müssen nun im Haus isoliert werden. Die gute Nachricht: Keiner von ihnen zeige bisher einen schweren Verlauf oder müsse in Behandlung, laut dem Pressesprecher geht es allen gut. In Konsequenz wurde nun allerdings ein Besuchsverbot im Heim ausgesprochen, alle Angehörigen seien bereits informiert worden.

Am Freitag werden die restlichen 75 Mitarbeitenden und 132 Bewohner abgestrichen. Mit den Ergebnissen rechnet Stengl am Wochenende, dann sollen eventuelle weitere Maßnahmen beschlossen werden. Die positiven Ergebnisse bezeichnet Stengl trotzdem als Tiefschlag, die aktuelle Lage mit der hohen Inzidenz betrachte er mit zunehmender Sorge.

Am Donnerstagmorgen sind in Potsdam laut der Stadt 37 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden, inklusive der Fälle im Seniorenheim sind es also 56. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt am Abend nun bei 1.992. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam beträgt 133,1. Insgesamt 1.497 Personen gelten in Potsdam als genesen.

Laut Stadt befinden sich derzeit 986 Kontaktpersonen der Kategorie I in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 33 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden 12 Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 2. Dezember

Die Stadt Potsdam weitet die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung noch einmal deutlich aus. Die Allgemeinverfügung dafür gilt ab sofort auch für die Seitenstraßen der Brandenburger Straße – Dortu-, Jäger- und Lindenstraße zwischen Hegelallee und Charlottenstraße – sowie in der Gutenbergstraße von Friedrich-Ebert- bis Hermann-Elflein-Straße. Außerdem gilt die Maskenpflicht jetzt auch im Holländischen Viertel auf Mittel- und Benkertstraße sowie auf der Babelsberger Karl-Liebknecht-Straße.

Mit der Gesamtschule am Schloss hat die erste Potsdamer Schule wegen Corona komplett auf Distanzunterricht umgestellt. Allerdings gibt es an der jungen Einrichtung erst zwei Jahrgänge. Weitere betroffene Schulen sind aktuell: Gesamtschule am Schilfhof, Grundschule Pappelhain, Steuben-Gesamtschule, Montessori-Oberschule, Internationale Gesamtschule, Helmholtz-Gymnasium. Insgesamt gab es bislang in 23 von 78 Schulen mindestens einen positiven Index. Ein Positiv-Fall von der Voltairschule vom Montag wurde korrigiert – es war ein Testfehler. Die Schüler dürfen aus der Quarantäne zurückkehren.

Zudem wurden zwei Pflegekräfte in Seniorenheimen positiv getestet. Und in fünf Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete gibt es Positiv- und Quarantänefälle. In einem Wohnheim wurde bei 18 von 21 Bewohnern das Sars-CoV-2-Virus nachgewiesen.

53 Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit Dienstag – das meldet die Stadt Potsdam am Mittwochmorgen. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt nun bei 1936. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam beträgt aktuell 123,1. Insgesamt 1481 Personen gelten in Potsdam als genesen.

Laut Rathaus befinden sich derzeit 1104 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 32 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden elf Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 1. Dezember

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in den vergangenen 24 Stunden in Potsdam auffallend gestiegen: Die Stadt meldet am Dienstag 51 Neuinfektionen. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt jetzt bei 1.883. Der 7-Tage-Inzidenzwert steigt damit auf 112,0. Insgesamt 1.458 Personen gelten derzeit in Potsdam als genesen.

1.155 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich laut Stadt derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 33 Corona-Patienten auf der Normalstation und 13 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden acht Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 30. November

In den vergangenen 24 Stunden sind in Potsdam 11 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Montag mit. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt nun bei 1.832. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt aktuell bei 95,9. Insgesamt 1.429 Personen gelten in Potsdam als genesen.

Laut Rathaus befinden sich derzeit 842 Kontaktpersonen der Kategorie I in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 33 Corona-Patienten auf der Normalstation und 13 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden acht Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation betreut.

Wie die Stadt mitteilt, sind aktuell in vier Senioren-Einrichtungen Coronavirusfälle gemeldet worden. Die Einrichtung in der Pappelallee, die in den vergangenen Wochen einen Ausbruch zu verzeichnen hatte, hat aktuell noch drei Corona-Positive Bewohner. Das ist das Ergebnis der dritten Abstrichserie. Es sind keine Neu-Infektionen zu verzeichnen. Sollte dies so bleiben, wird das Gesundheitsamt das Besuchsverbot in dieser Woche aufheben. Die Besuchsregeln obliegen dann wieder der Einrichtung.

Landesweit sind aktuell 16 Schulen geschlossen beziehungsweise teilweise geschlossen – Potsdam ist allerdings nicht betroffen. Neue Fälle sind aber aber an der Steuben-Gesamtschule sowie der Schilfhof-Gesamtschule gemeldet worden. An der Steuben-GS sind nach der Sekundarstufe II nun auch die neunten Klassen betroffen, an der Schilfholf-GS die achten Klassen. Das Gesundheitsamt ordnet für die betroffenen Kontaktpersonen eine 14-tägige Quarantäne ab dem Tag des letzten Kontaktes an.

In Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete ist weiterhin eine Einrichtung betroffen. Nach einem positiven Corona-Fall in einer kleineren Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete am vorvergangenen Wochenende sind am Mittwoch, 25. November, alle Bewohnerinnen und Bewohner auf das Coronavirus getestet worden. Das Ergebnis: 18 der 21 dort lebenden Potsdamer sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die gesamte Einrichtung steht unter Quarantäne.

Die Regel, dass die Mund-Nasen-Bedeckung in Teilen der Innenstadt sowie auf Wochenmärkten getragen werden muss, wird laut Stadt bis zum 21. Dezember verlängert. Über die Regelungen zum Umgang mit Silvesterfeuerwerk und möglichen Verbotszonen in Potsdam soll noch in dieser Woche eine Regelung gefunden werden.

Die Lage am 29. November

Am Sonntag meldet das Potsdamer Rathaus elf Neuinfektionen mit Sars-CoV-2, die Sieben-Tages-Inzidenz klettert wieder über 100, genauer gesagt: Sie liegt bei 100,9. Am vergangenen Sonntag war sie mit 102,0 minimal höher, die Infektionslage in der Stadt scheint also stabil.

Allerdings bleibt die Situation in den Krankenhäusern angespannt. Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 32 Corona-Patienten auf der Normalstation und 13 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt.

Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden neun Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation betreut. Damit sind die bisherigen Kapazitäten zur Betreuung von Covid19-Patienten ausgeschöpft, wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichten, erhöht das Haus die Bettenzahl und kann fortan 12 Normal- und zwei Intensivpatienten betreuen.

Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt bei 1.821, 1.429 davon gelten als genesen – 58 sind gestorben. 836 Potsdamer befinden sich in Quarantäne, weil sie Kontakt mit Infizierten hatten. Unter den neuen Quarantänefällen sind auch die Schüler zweier neunter Klassen der Potsdamer Steubenschule, dort war ein Schüler positiv getestet worden.

Die Lage am 28. November

Am Samstagmorgen meldet das Potsdamer Rathaus 54 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2, die Sieben-Tages-Inzidenz steigt damit deutlich und liegt bei 99,8.

Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt bei 1.810, 1.429 davon gelten als genesen – 58 sind gestorben. 833 Potsdamer befinden sich in Quarantäne, weil sie Kontakt mit Infizierten hatten.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 31 Corona-Patienten auf der Normalstation und 13 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden neun Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut. Damit liegen insgesamt 54 Covid-Patienten in den Potsdamer Kliniken.

Die Lage am 27. November

In Potsdam sind in den letzten 24 Stunden 23 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das teilte die Stadt am Freitagmorgen mit. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt aktuell bei 83,7, 1.372 Personen gelten in Potsdam als genesen. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt nun bei 1.756.

Am Freitanachmittag meldete die Stadt, dass eine weitere Person, die an dem Coronavirus erkrankt war, verstorben ist. Es handelt sich um einen 89-jährigen Potsdamer. Die Zahl der in Verbindung an oder mit dem Coronavirus verstorbenen Potsdamerinnen und Potsdamern steigt damit auf 58.

949 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit laut Stadt in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 30 Corona-Patienten auf der Normalstation und 15 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden sechs Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Wie die Stadt meldet, stehen die Ergebnisse der 3. Abstrichserie in einer Senioreneinrichtung derzeit noch aus. Unter den neuen Coronainfektionen sind vereinzelte Fälle einer Potsdamer Seniorenwohneinrichtung.

Darüber meldet das Rathaus neue vereinzelte Fälle von Coronainfektionen an einer Kita sowie einer Grund- und einer weiterführenden Schule in Potsdam. An der Gesamtschule Am Schilfhof sei ein positiver Corona-Fall in der Lehrerschaft aufgetreten, an der Grundschule am Pappelhain sind nach dem positiven Testergebnis einer Lehrerin insgesamt neun Klassen und damit rund 180 Schüler betroffen. Die Lehrerin hatte laut Stadt in allen neun Klassen Unterricht gegeben.

In der Kita Inselmäuse ist nach einem positiven Fall für eine kleine Gruppe von Kindern durch das Gesundheitsamt die häusliche Quarantäne angeordnet worden. Die Testergebnisse der Abstrichaktion in der Kita in der Jagdhausstraße stehen noch aus.

Nach einem positiven Corona-Fall in einer kleineren Gemeinschaftsunterkunft am Wochenende sind laut Stadt am Mittwoch, 25. November alle Bewohnerinnen und Bewohner auf das Coronavirus getestet worden, einige Bewohner wurden dabei positiv getestet. Deswegen sei die wohnungsähnliche Gemeinschaftsunterkunft unter Quarantäne gestellt worden.

Die Lage am 26. November

Am Donnerstag meldet das Potsdamer Rathaus 19 neue Infektionen mit Sars-CoV-2 und eine Sieben-Tages-Inzidenz von 86,0. Insgesamt 1.347 Personen gelten in Potsdam als genesen, 1.733 haben sich seit Beginn der Pandemie in Potsdam angesteckt. 939 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Mit der Montessori-Oberschule meldet erneut auch eine Potsdamer Schule eine Infektion.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 29 Corona-Patienten auf der Normalstation und 15 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden fünf Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 25. November

Im Potsdamer Rathaus herrscht offenbar angesichts der aktuellen Corona-Entwicklungen erhöhte Alarmbereitschaft. Am Mittwochnachmittag veröffentlichte die Verwaltung ein Update der Coronalage. Demnach sind zwei weitere Menschen an Covid19 gestorben, die Zahl der Todesfälle in Potsdam steigt auf 57.

Indes sinkt der Sieben-Tage-Inzidenzwert in Potsdam, er liegt aktuell bei 92,6. Die Zahl der Infektionen steigt aber weiterhin: In den vergangenen 24 Stunden wurden laut Stadt 33 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam gemeldet. Damit liegt die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, bei 1.714.

Insgesamt 1.336 Personen gelten in Potsdam derzeit als genesen. 825 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 25 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden fünf Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Zudem sind mit Stand Mittwoch Nachmittag in Potsdam nur noch drei Intensivbetten der Kategorie „high care“ verfügbar, an denen eine Beatmung und weitere lebenswichtige Behandlungen wie etwa eine Dialyse stattfinden können.

Bei 14 Intensivpatienten auf der Coronastation des kommunalen Klinikums „Ernst von Bergmann“ bleiben dort noch zwei freie Betten für schwer kranke Coronapatienten, am von den Alexianern betriebenen St. Josefs Krankenhaus ist eines der beiden Intensivbetten für diese Patienten belegt. Zwar kann das Klinikum seine Kapazitäten auf insgesamt 24 Plätze für die intensivmedizinsiche Betreuung erweitern, bislang wurde dies jedoch nicht beschlossen.

In einem Seniorenheim, in dem das Virus Anfang November ausgebrochen war, wurde eine dritte Testreihe durchgeführt; auch in einer Gemeinschaftsunterkunft und in einer Kita am Stern fanden Corona-Massentests statt. An der Grundschule Bornim gab es einen weiteren Fall, dort läuft die Kontaktermittlung des Gesundheitsamt

 

 

Die Lage am 24. November

Erstmals seit fast zwei Wochen ist die Sieben-Tages-Inzidenz in Potsdam wieder unter 100 gesunken. Nachdem das Rathaus am Dienstagmorgen 22 neue Infektionen mit Sars-CoV-2 meldet, liegt die Zahl pro 100.000 Potsdamer, die sich binnen sieben Tagen mit dem Virus angesteckt haben, bei 97,6. Zuletzt hatte sie am 16. November unter 100 gelegen, kritisch ist aber bereits die Marke von 50.

Insgesamt 1.317 Personen gelten in Potsdam als genesen. 760 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Infektionen gab es auch wieder unter Kindern: Betroffen sind die Grundschule am Pappelhain und die Kita in der Jagdhausstraße. Alle betroffenen Kinder und Eltern sind vom Gesundheitsamt informiert worden, am Donnerstag sollen Tests durchgeführt werden.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 26 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwölf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden sechs Corona-Patienten auf der Normalstation und ein Corona-Patient auf der Intensivstation betreut.

Die Lage am 23. November

In den vergangenen 24 Stunden kamen 20 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam hinzu. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt bei 1.659. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam liegt bei 107,6.

Ein weiterer Mensch aus einer Potsdamer Senioreneinrichtung am Volkspark, der sich mit Sars-CoV-2 angesteckt hatte, ist in der Nacht zu Montag im Krankenhaus verstorben. Damit haben mittlerweile 55 Potsdamer Covid-19 nicht überlebt.

Auch an den Schulen der Landeshauptstadt geht die Fallzahl weiter nach oben. Am Schiller-Gymnasium, der Gesamtschule am Schilfhof und am Potsdamer Filmgymnasium meldet das Rathaus einzelne Fälle, außerdem in zwei Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete.

Insgesamt 1.288 Personen gelten in Potsdam als genesen. 810 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ (EvB) werden 25 Corona-Patienten auf der Normalstation und 12 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden fünf Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Lage ist auch an anderen Krankenhäusern in Westbrandenburg äußerst angespannt.

Die Lage am 22. November, 16.30 Uhr

Unter den neuen Corona-Infektionen von diesem Wochenende sind zwei Fälle in einer Potsdamer Senioreneinrichtung sowie einer an der Schule des Zweiten Bildungsweges „Heinrich von Kleist“. Hier laufen aktuell die Umfelduntersuchungen. Ein Patient, der derzeit im Krankenhaus behandelt wird, wohnt in einer Gemeinschaftsunterkunft in Potsdam. Auch dort finden derzeit Umfelduntersuchungen statt; das Gesundheitsamt ordnet für die ermittelten Kontaktpersonen ersten Grades eine Quarantäne an.

Die Lage am 22. November

In den vergangenen 24 Stunden kamen neun Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam hinzu. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt damit bei 1.639. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam liegt bei 102,0.

Insgesamt 1.288 Personen gelten in Potsdam als genesen. 791 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 24 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden drei Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Lage am 21. November

In den vergangenen 24 Stunden kamen 25 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam hinzu. Das hat das Rathaus am Samstagvormittag mitgeteilt. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liege nun bei 1.630. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt liege bei 110,9.

Insgesamt 1.288 Personen gelten in Potsdam den Angaben zufolge als genesen. 787 Kontaktpersonen der Kategorie I befänden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 18 Corona-Patienten auf der Normalstation und 13 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden fünf Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Neues Testzentrum in der Metropolishalle

Am 16. November eröffnet die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) im Foyer der Metropolishalle ein Corona-Testzentrum, um die niedergelassenen Ärzte der Region zu entlasten. Die Praxen haben von da an die Möglichkeit, ihre Patienten für einen Abstrich an das Testzentrum weiterzuleiten. Ohne Weiterleitung durch eine Arztpraxis und einen festen Termin ist keine Testung möglich.

In der Nachbarschaft sorgt ein anderer Vorfall für Kopfschütteln: Zum Abschluss der Dreharbeiten zum Hollywood-Kinofilm „Matrix 4“ wurde offenbar eine Party mit 200 Gästen auf dem Filmstudio-Gelände gefeiert. Die Stadt wusste davon nichts. Laut Filmstudio war es eine Party-Szene für den Film.

Die Lage am 20. November

In Potsdam sind erneut zwei Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Es handelt sich um zwei Senioren aus dem Vitanas-Wohnzentrum am Volkspark. Das teilte die Stadtverwaltung am Freitagnachmittag mit. Zentrumsleiterin Becky Fischer-Liebe bestätigt die traurige Nachricht auf MAZ-Anfrage: „Es handelte sich um zwei hochbetagte Bewohner, beide waren über 95 Jahre alt“, sagt sie. „Die Angehörigen konnten sich verabschieden.“ Zur Zeit gebe es noch 22 aktive Infektionen im Haus.

Zudem wurden im Laufe des Tages neue Infektionsfälle an Schulen bekannt. Der Corona-Verdacht einer Zwölftklässlerin an der Sportschule „Friedrich Ludwig Jahn“ hat sich bestätigt. Die Kontaktpersonen – Schüler und Lehrer - wurden vom Gesundheitsamt informiert und in Quarantäne geschickt. Sie hatten die Schule vorsorglich bereits seit Anfang der Woche nicht mehr besucht. Es ist der dritte Fall an der Schule in kurzer Zeit.

Darüber hinaus gab einzelne Fälle von Corona-Infektionen am Leibniz-Gymnasium, an der Montessori-Oberschule, am bisher nicht betroffenen Einstein-Gymnasium und in der Kita Königskinder.

Von Donnerstag zu Freitag wurden in der Landeshauptstadt weitere 27 neue Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2-Erreger festgestellt, die Inzidenz liegt bei 118,1.

Seit Beginn der Pandemie haben sich 1605 Potsdamer mit dem Virus infiziert.

Insgesamt 1222 Personen gelten in Potsdam als genesen. 1028 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 24 Corona-Patienten auf der Normalstation und 14 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden drei Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Lage am 19. November

Am Donnerstagmorgen meldet die Stadt Potsdam 31 Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 123,7. Aktuell befinden sich 1.023 Kontaktpersonen der Kategorie I in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 24 Corona-Patienten auf der Normalstation und 13 Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werde zwei Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Neue Schulen sind nicht von Coronafällen betroffen, aber an der Sportschule wurde eine weitere Infektion im achten Jahrgang festgestellt. Zuvor war bereits ein Neuntklässler positiv getestet worden. Die Zahl der Schüler und Lehrer, die an der Friedrich Ludwig Jahn-Sportschule unter Quarantäne stehen, steigt damit von 71 auf 90. Das Testergebnis einer Schülerin der zwölften Klasse, die unter einschlägigen Covid19-Symptomen leidet, steht einer Stadtsprecherin zufolge noch aus und wird am Freitag erwartet.

Die Lage am 18. November

42 neue Infektionen mit dem Sars-CoV2-Erreger meldet die Potsdamer Stadtverwaltung am Mittwochmorgen, die Sieben-Tages-Inzidenz steigt damit auf 123,1.

Mit der Montessori-Oberschule und der Grundschule Bornim sind erneut Schulen betroffen, auch in einer weiteren Kita, der Integrationskita an der Nuthe, trat ein Coronafall auf. Indes sind in der Sportschule zunächst weniger Menschen nach der Infektion eines Schülers in Quarantäne, eine weitere Schülerin steht aber unter dringendem Covid-Verdacht, so dass die Zahl der Isolationen schnell steigen kann.

Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt bei 1.547.

Insgesamt 1.179 Personen gelten in Potsdam als genesen. 1.062 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 21 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwölf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werde zwei Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Lage am 17. November

Am Nachmittag wird bekannt, dass es weitere Infizierte im Vitanas-Seniorenheim am Volkspark gibt. Bei der zweiten Testreihe aller Bewohner und Mitarbeiter wurden sieben Senioren festgestellt, die das Virus Sars-CoV-2 tragen. Außerdem gibt es neue Corona-Fälle aktuell an der Lenné-Gesamtschule, der Rosa-Luxemburg-Grundschule sowie der Kita Zauberwald.

Die Stadt meldet am Dienstag 40 Neuinfektionen, damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam auf 113,7. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit Covid-19, liegt bei 1505. In häuslicher Quarantäne befinden sich 943 Kontaktpersonen ersten Grades.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 26 Corona-Patienten auf der Normalstation behandelt, elf auf der Intensivstation. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs wird derzeit ein Corona-Patient auf der Normalstation betreut.

Die Lage am 16. November

Am Montagmorgen meldet die Stadtverwaltung zehn neue Corona-Infektionen in Potsdam. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt bei 1.465. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam liegt bei 93,2.

In den Kliniken der Stadt werden 40 Covid19-Patienten behandelt, elf davon auf der Intensivstation des kommunalen Bergmann-Klinikums.

Erneut meldet die Stadt zudem Infektionen an Schulen: am Humboldt-Gymnasium, an der Neuen Grundschule Potsdam und an Grundschule am Priesterweg.

In einer Senioreneinrichtung in der Pappelallee sollten nach den dort aufgetretenen Coronafällen Ende Oktober und in der vergangenen Woche alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitarbeitenden ein zweites Mal getestet werden. Die Tests sind erfolgt, mit Ergebnissen wird am Dienstag gerechnet. Bereits im März gingen Pflege- und Seniorenheime in den Lockdown. Wie haben Bewohnerinnen und Pflegekräfte diese Zeit erlebt, wie sieht der Alltag in den Heimen aus und was hilft gegen Corona-Blues? Ein Ortsbesuch.

Zugleich hält sich nicht jeder an die Kontaktbeschränkungen. Das Ordnungsamt hat am Wochenende mehrere Gruppen mit bis zu 20 Personen im Stadtgebiet angetroffen und kontrolliert; darunter unter anderem Fußballspiele, eine Hochzeitsfeier und Treffs im Park. Von den angetroffenen Personen wurden die Personalien aufgenommen.

Die Lage am 15. November

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in Potsdam ist am Sonntagmorgen niedriger als in der vorangegangenen Woche. Es gibt 25 neue Fälle, meldet das Gesundheitsamt. Dies ist aber auch ein statistischer Effekt und steht nicht für eine reale Entspannung der Lage.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt sogar leicht auf 92,1 (+3,9) – so viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen in Potsdam. Seit Jahresbeginn haben sich 1455 Potsdamerinnen und Potsdamer mit dem Virus infiziert, 1124 gelten als genesen.

In angeordneter Quarantäne befinden sich 895 Potsdamer (+16). Sie gelten als Kontaktpersonen ersten Grades von Menschen mit nachgewiesener Corona-Infektion.

Die Krankenhäuser behandeln wieder mehr Patienten: Das Bergmann-Klinikum hat nun 26 Corona-Fälle auf der Normal- (+1) und elf auf der Intensivstation (+1). Das Josefs-Krankenhaus betreut aktuell nur einen Corona-Patienten (-2). Die im Krankenhaus zu behandelnden Corona-Patientinnen und -Patienten kommen aus verschiedenen Städten und Landkreisen.

Die Lage am 14. November

Das Potsdamer Gesundheitsamt meldet 38 neue bekannte Fälle von Corona-Infektionen in der Landeshauptstadt am Samstagvormittag – das Niveau des Freitags. Die Gesamtzahl seit Pandemieausbruch beträgt damit 1430.

Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt leicht auf 88,2 – sie gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage an und ist zuletzt relativ stabil auf einem Niveau zwischen 80 und 90.

Aktuell gelten 879 Potsdamerinnen und Potsdamer als Kontaktperson ersten Grades und befinden sich in Quarantäne. Zuletzt waren unter anderem 100 Schüler des Helmholtz-Gymnasiums nach einem Infektfall nach Hause geschickt worden. Als genesen gelten 1124 Potsdamerinnen und Potsdamer.

Nahezu unverändert ist die Situation in den Potsdamer Kliniken: Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 25 Corona-Patienten auf der Normalstation (-1) und zehn Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit drei Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Lage am 13. November

Es gibt 37 gemeldete Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam. Damit beträgt die Zahl der infizierten Potsdamer seit Pandemie-Ausbruch am Freitagmorgen 1392. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 90,9.

Für die 200 Bewohner des Seniorenheims an der Pappelallee, von denen 38 Personen infiziert waren, hat das Gesundheitsamt eine zweite Testung angeordnet. Außerdem gibt es einen neuen Corona-Fall an einer Schule, betroffen ist dieses Mal das Helmholtz-Gymnasium. Insgesamt gibt es (Stand 10 Uhr) Fälle an elf Potsdamer Schulen.

Die Stadtverwaltung hält weiterhin an ihren Maßnahmen zur Eindämmung fest, darunter die Maskenpflicht in stark frequentierten Bereichen des öffentlichen Raumes wie das Potsdamer Zentrum, das Hauptbahnhof-Umfeld und die Wochenmärkte. Verstärken wollen Stadt und Verkehrsbetrieb die Kontrollen im öffentlichen Nahverkehr.In Bussen und Trams, aber auch an Haltestellen gilt die Maskenpflicht. Wer drinnen keinen Mund-Nase-Schutz trägt, soll auch an die Luft gesetzt werden.

Insgesamt 1072 Personen gelten in Potsdam als genesen. Die Zahl der Menschen, die wegen Kontakten zu Infizierten in angeordneter Quarantäne sind, sinkt auf 929.

Stationär gibt es mehr Corona-Patienten. Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 26 Erkrankte auf der Normalstation (+3) und zehn Patienten auf der Intensivstation (+2) behandelt. Das Josefs-Krankenhaus betreut unverändert drei Corona-Patienten auf der Normalstation.

Die Lage am 12. November

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Potsdam sinkt unter 100. Mit 30 bestätigten Neuinfektionen am Donnerstag liegt der aktuelle Wert bei 81,5. Die Stadt weist darauf hin, dass alle Corona-Maßnahmen auch weiterhin gelten. Insgesamt 1.040 Personen gelten inzwischen in Potsdam als genesen. 1.026 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Ernst-von-Bergmann-Klinikum werden wie am, Vortag 23 Corona-Patienten auf der Normalstation behandelt, weitere acht liegen auf der Intensivstation. Im Josefs-Krankenhaus werden aktuell drei Patienten auf der Normalstation (-3 zum Vortag) behandelt.

Die Lage am 11. November

Traurige Nachrichten am Mittwochnachmittag. Wie die Stadt Potsdam in ihrem täglichen Update mitteilt, sind zwei mit dem Coronavirus infizierte Menschen in einer Potsdamer Senioreneinrichtung verstorben. Die Zahl der in Verbindung mit dem Coronavirus verstorbenen Potsdamern liegt damit bei 52.

In der Kita Neunmalklug gibt es sieben weitere Coronafälle. Nachdem am Freitag ein positiver Befund vorlag, waren alle 71 Personen getestet worden.

Weitere Fälle gibt es zudem am Leibniz-Gymnasium, der Lenné-Gesamtschule, den Kitas Nuthewinkel und Kinderspiel sowie an der Rosa-Luxemburg-Grundschule. Die Rosa-Luxemburg-Grundschule meldet am Mittwoch einen zweiten Corona-Fall: Ein weiteres Kind in bereits betroffenen sechsten Klasse ist positiv getestet worden. Zwei der vier sechsten Klassen befinden sich bereits seit Montag in Quarantäne. Als Vorsichtsmaßnahme habe man nun auch die zwei anderen 6. Klassen und deren Geschwisterkinder nach Hause geschickt, heißt es in einer Mitteilung der Schulleitung an die Eltern.

Zu einem Corona-Ausbruch ist es zudem in der Heinrich-Heine-Klinik gekommen. Dort gab es laut Stadt zunächst zwei Infizierte, weitere Tests haben ergeben, dass drei weitere Personen covid-positiv sind. Die betroffenen Patienten kommen nicht aus Potsdam. Das Gesundheitsamt Potsdam hat die Testung aller Patienten und Mitarbeitenden angeordnet.

Bis zum Morgen des 11. November kamen laut Rathaus stadtweit 25 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in hinzu. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam ist auf 72,6 gesunken. Gestiegen ist derweil die Anzahl der Kontaktpersonen der Kategorie I – 879 befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 23 Corona-Patienten auf der Normalstation und acht Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im St. Josefs-Krankenhaus werden derzeit sechs Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Lage am 10. November

Nachdem die Stadt für den 9. November die Meldung von acht Neuinfektionen nachgereicht hat, meldet sie für den 10. November weitere drei Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam hinzu. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt demnach bei 1.300 und der 7-Tage-Inzidenzwert in bei 102,6. Laut dem Rathaus befinden sich derzeit 788 Kontaktpersonen der Kategorie I in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden laut Stadt 29 Corona-Patienten auf der Normalstation und sieben Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt, im St. Josefs-Krankenhaus der Alexianer sechs Corona-Patienten auf der Normalstation.

Die Lage am 8. November

Neue Fälle an einer Potsdamer Schule und in einer Kita: Wie die Stadt am Sonntag mitteilt ist ein Corona-Infektionsfall am Filmgymnasium Babelsberg gemeldet worden. Hier ist nach dem positiven Testergebnis einer Lehrkraft für die Schüler der 7. bis 10. Klassenstufe durch das Gesundheitsamt eine Quarantäne angeordnet worden. Die betroffenen Eltern wurden informiert.

Außerdem wurde in der Kita Neunmalklug nach einem positiven Befund bei einem Kitakind für 71 Kinder eine Quarantäne angeordnet, eine mobile Abstrichaktion ist für Montag geplant. Die betroffenen Eltern wurden informiert.

Laut Stadt wurden in den vergangenen 24 Stunden 18 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam gemeldet. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt bei 1.289. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam liegt bei 120,9. Die aktualisierten Zahlen zu Genesenen und Kontaktpersonen der Kategorie I liegen erst Anfang kommender Woche vor.

Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 18 Corona-Patienten auf der Normalstation und zehn Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt, von denen acht beatmet werden. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit sechs Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Am Wochenende waren Polizeibeamte gemeinsam mit dem Ordnungsamt in der Innenstadt unterwegs, um die Einhaltung der sogenannten Eindämmungsverordnung zu überprüfen. Bei den Kontrollen am Wochenende wurden insgesamt 248 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. „Wir haben die Betroffenen angesprochen und auf die Verstöße hingewiesen. Die meisten sind unserer Aufforderung nachgekommen“, sagte der Dienstgruppenleiter der Polizeiinspektion Potsdam, Stefan Kronemann der Deutschen Presseagentur (dpa).

Wie berichtet gilt in der Brandenburger Straße, auf der Friedrich-Ebert-Straße, im Bahnhofsumfeld sowie auf den Wochenmärkten am Nauener Tor und auf dem Bassinplatz Maskenpflicht.

Die Lage am 7. November

Die Zahlen steigen weiterhin: Wie die Stadt am Samstagmittag meldet, sind in den vergangenen 24 Stunden 43 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam gemeldet worden. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt bei 116,5. Seit Beginn der Pandemie haben sich damit in Potsdam 1.271 Menschen mit dem Virus infiziert. Die aktualisierten Zahlen zu Genesenen und Kontaktpersonen der Kategorie I liegen laut Stadt erst am Montag vor.

Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden derzeit 17 Corona-Patienten auf der Normalstation und neun Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt, von denen sieben beatmet werden. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit sechs Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Lage am 6. November

Das Potsdamer Gesundheitsamt hat am Freitagmorgen aktuelle Infektionszahlen veröffentlicht. Demnach wurden am Donnerstag 14, am Freitag 20 neue laborbestätigte Covid19-Fälle registriert. Zuvor hatte es Probleme bei der Dateneingabe gegeben, deshalb wurde war am Donnerstag eine überhöhte Fallzahl angegeben worden.

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt bei 105,9, 191 Menschen in Potsdam haben in den vergangenen sieben Tagen einen positiven Coronatest erhalten.

680 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 18 Corona-Patienten auf der Normalstation und acht Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt, von denen sieben beatmet werden. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit sechs Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Lage am 5. November

Die Zahl der Neuinfektionen bleibt auf hohem Niveau – aber wegen eines Eingabefehlers in die Datenbank kann die Stadtverwaltung am Donnerstag keine konkreten Fallzahlen nennen. Zunächst waren59 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden gemeldet worden. „Die heutigen Zahlen stehen unter Vorbehalt“, so eine Stadtsprecherin. Erst am Freitag soll eine aktualisierte Meldung erfolgen.

Klar ist aber, dass es an mehreren Schulen neue Infektionen gab:

Am Schiller-Gymnasium ist nach einem positiven Testergebnis einer Neuntklässlerin durch das Gesundheitsamt für die betroffene Klasse eine Quarantäne angeordnet worden.

Auch an der Evangelischen Grundschule in Potsdam-Babelsberg gibt es aktuell einen positiven Fall. Nachdem ein Kind der fünften Klasse positiv getestet worden ist, wurde für die gesamte Klasse eine Quarantäne angeordnet.

Nachdem ein positiver Fall in der Grundschule Ludwig Renn auftrat, hat das Gesundheitsamt für die Schülerinnen und Schüler einer sechsten Klasse eine Quarantäne angeordnet.

Auch die Zahl der schweren Fälle steigt weiter. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 20 (+1 zum Vortag) Corona-Patienten auf der Normalstation und weiterhin sieben Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit sechs (+1 zum Vortag) Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt bei 1.253. Insgesamt 910 Personen gelten in Potsdam als genesen. 829 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne – doch auch dieser Wert steht zunächst unter Vorbehalt.

Die Lage am 4. November

Corona-Lage in Potsdam hat in den vergangenen 24 Stunden rasant an Fahrt aufgenommen. Insgesamt 79 Neu-Infektionen hat die Landeshauptstadt Potsdam an das Land Brandenburg gemeldet. Damit steigt die Inzidenz von gestern 84,8 auf heute 112 Neu-Infektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Allein 38 Infizierte wurden aus einer Senioreneinrichtung gemeldet, darunter 28 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zehn Mitarbeitende. Zudem sind positive Testungen an zahlreichen Schulen sowie in drei Gemeinschaftseinrichtungen für Geflüchtete zu verzeichnen.

Oberbürgermeister: „Das ist der sichere Weg in den Lockdown“

„Damit verzeichnen wir innerhalb der vergangenen Tage einen sehr starken Anstieg der Neuinfektionen. Wenn wir so weitermachen, ist das der sichere Weg in den Lockdown“, sagt Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD). Insgesamt 183 Potsdamerinnen und Potsdamer sind aktuell an dem Virus erkrankt, 490 Menschen sind als Kontaktperson ersten Grades in Quarantäne.

Klinikum erhöht Covid-19-Behandlungskapazitäten

Vor dem Hintergrund der weiter steigenden Infektionszahlen in Potsdam, Brandenburg und der Metropole Berlin dehnt das Klinikum „Ernst von Bergmann“ seine Covid-19-Behandlungskapazitäten noch einmal aus. Es hält nun 39 Betten für Corona-Patienten bereit – davon für intensivpflichtige Corona-Patienten inklusive Dialyse und Beatmung.

Im Klinikum werden derzeit 26 Covid-19-Patienten behandelt, sieben auf der Intensivstation, drei von ihnen werden invasiv beatmet, sind also intubiert.

Kostenlose Parkplätze für Mitarbeitenden der Kliniken

Ab dieser Woche stellt die Landeshauptstadt den Mitarbeitenden der Kliniken wieder kostenlose Parkplätze in der Innenstadt zur Verfügung. Damit das medizinische Personal in den Krankenhäusern den Arbeitsplatz leichter erreichen kann, stellt die Stadt auf dem Luisenplatz Parkflächen für die Mitarbeitenden des St-Josefs-Krankenhauses zur Verfügung. Die Busparkplätze auf dem Bassinplatz können von Mitarbeitenden des Klinikums Ernst von Bergmann genutzt werden. Diese Regelung galt bereits im Frühjahr 2020.

Weitere Schulen und eine Kita betroffen

Unter den aktuell positiv auf das Coronavirus getesteten Personen sind laut Stadt drei, die mit zwei Schulen und einem Kindergarten in Potsdam in Verbindung stehen.

Nach einem positiven Test einer Lehrerin in der Steuben-Schule im Kirchsteigfeld sind für einzelne Klassen des 10. und 11. Jahrgangs eine Quarantäne angeordnet worden. In der Awo-Grundschule „Marie Juchacz“ sind eine Lehrerin und ein Kind positiv getestet worden.

Im Comeniuskindergarten in Babelsberg hat sich ein Kind nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die betroffenen Eltern sind informiert. Derzeit ist eine Abstrichaktion in Vorbereitung

Maskenpflicht in der City

Bereits am Dienstag hatte die Stadt entschieden, die an besonders stark frequentierten Plätzen geltende Maskenpflicht auszuweiten. So müssen Passanten nun auch auf der innerstädtischen Friedrich-Ebert-Straße Mund und Nase bedecken.

Bislang galt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bereits in der Brandenburger Straße, im Umfeld des Hauptbahnhofes sowie auf den Wochenmärkte auf dem Bassinplatz, am Nauener Tor und in Babelsberg. Die geltende Verordnung war zunächst bis zum 2. November befristet gewesen, nun wurde sie bis zum 30. November verlängert.

Bereits seit Montag greifen die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz, viele Unternehmen sind nun geschlossen – die MAZ-Reporter waren in den letzten Stunden vor dem Lockdown dabei. Im Privaten soll jede und jeder einzelne die Kontakte auf ein absolutes Minimum beschränken.

Amtsärztin zu den größten Ansteckungsrisiken in Potsdam

Das Klinikum „Ernst von Bergmann“ muss inzwischen auch mehr und schwerer Fälle von Covid-19-Erkrankungen versorgen. Das größte Krankenhaus der Stadt sieht sich gut gerüstet – doch hundertprozentige Sicherheit könne es nie geben.

Fragen, wo sich Potsdamer auf Covid-19 testen lassen können oder wann man in Quarantäne muss, beantworten wir in hier in einem Überblick. Wo lauern die größten Ansteckungsgefahren? Dazu Amtsärztin Kristina Böhm im großen MAZ-Interview.

Die Lage am 3. November

An immer mehr Potsdamer Schulen breitet sich das Coronavirus aus. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, sind an der Weidenhof-Grundschule am Schlaatz nebst Hort, der Goethe-Grundschule in Babelsberg sowie am Leibniz-Gymnasium am Stern Schüler positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden.

Am Leibniz-Gymnasium wurde eine Schülerin der elften Jahrgangsstufe positiv getestet. 70 Mitschüler wurden unter Quarantäne gestellt.

In der Weidenhof-Grundschule sind nach einem positiven Testergebnis in der ersten Klasse der Klassenverband mit 21 Kindern sowie der Hort Schatzinsel betroffen. Für die kommende Woche sind Abstriche der Schülerinnen und Schüler geplant. Das Gesundheitsamt habe die betroffenen Eltern bereits über den weiteren Ablauf informiert. An der Goethe-Grundschule laufen derzeit noch die Umfelduntersuchungen.

Ein an Covid19 erkrankter 90 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Potsdam Mittelmark ist am Montag im Potsdamer Klinikum „Ernst von Bergmann“ verstorben. Das teilte eine Sprecherin des Klinikums mit. Der Patient habe an schweren Vorerkrankungen gelitten und lebenserhaltende Maßnahmen in einer Patientenverfügung abgelehnt. Nach Auskunft der Stadtverwaltung hatte es am 25. Juni den letzten covidbedingten Todesfall in der Stadt gegeben.

Am Dienstag muss die Stadt Potsdam 37 neue Infektionen mit Sars-CoV-2 melden. Bislang ist nicht klar, ob die Massentests an einem Potsdamer Altersheim in dieser Statistik bereits ausgewertet sind, auch ob es weitere Ansteckungen an betroffenen Schulen, einer Kita und in mehreren Gemeinschaftsunterkünften gab, ist unklar.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam liegt damit bei 84,8. Insgesamt 862 Personen gelten in Potsdam als genesen. 436 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 17 Corona-Patienten auf der Normalstation und fünf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit fünf Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Die Lage am 2. November

Am Montag meldet die Stadtverwaltung sieben Neuinfektionen mit Sars-CoV-2, insgesamt haben sich damit in Potsdam 1.078 Menschen mit dem Virus angesteckt. Der 7-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam liegt bei 71,5.

Insgesamt 853 Personen gelten in Potsdam als genesen. 381 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 19 Corona-Patienten auf der Normalstation und fünf Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit zwei Corona-Patienten auf der Normalstation betreut.

Am Montag werden Massentests durchgeführt, nachdem Infektionen in mehreren Schulen, einer Kita und einem Pflegeheim bekannt geworden waren. Die 120 Bewohner und 80 Mitarbeiter des Heims im Potsdamer Norden werden nun allesamt auf Corona getestet. Die Ergebnisse der Tests entscheiden darüber, welche Maßnahmen fortan gelten werden. Zunächst wurde ein Besuchsverbot für die gesamte Einrichtung verordnet. auch die Kita-Kinder, die Kontakt mit dem infizierten Kind hatten, sollen abgestrichen werden.

 

Die Lage am 1. November

Zehn Corona-Neuinfektionen hat das Potsdamer Rathaus am Sonntag gemeldet. Damit sinkt die Inzidenz leicht auf 73,2 (Vortag: 74,9). Die Zahl der Covid-Patienten im Bergmann-Krankenhaus ist innerhalb eines Tages von 25 auf 19 gesunken. Auf der Intensivstation liegen nun allerdings vier Menschen – am Samstag waren es nur drei. Auch im St. Josefs-Krankenhaus wird nun ein Corona-Patient auf der Normalstation behandelt, heißt es in der Mitteilung.

Seit Pandemiebeginn haben sich 1071 Menschen infiziert. 815 Personen gelten als genesen. 365 Potsdamer befinden sich als Kontaktperson ersten Grades in häuslicher Quarantäne.

Die Lage am 31. Oktober:

24 Corona-Neuinfektionen meldet die Stadt Potsdam am Samstag. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 74,9 (Vortag 72,1). Im Vergleich zum Freitag werden im Bergmann-Klinikum zwei Covid-Patienten mehr auf der Normalstation behandelt (25). Drei Erkrankte liegen auf der Intensivstation. Auch im St.Josefs-Krankenhaus wird nun ein Corona-Patient auf der Normalstation behandelt, heißt es in der Mitteilung.

Insgesamt haben sich seit Pandemie-Beginn 1061 Potsdamer nachweislich mit dem Virus infiziert. 815 Personen gelten als genesen. 356 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Die Lage am 30. Oktober

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen und auch die Zahl der schweren Covid-Erkrankungen nimmt deutlich zu, die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 72,1 (Vortag 63,8). Die Stadt meldet am Freitag 30 Neuinfektionen, ein Rekord-Anstieg der letzten Wochen. Und auch die Zahl der Covid-Patienten, die im Bergmann-Klinikum stationär behandelt werden, ist deutlich gestiegen. 23 Corona-Patienten liegen auf der Normalstation (Vortag 18), drei auf der Intensivstation und müssen künstlich beatmet werden.

Insgesamt 356 Kontaktperonen ersten Grades befinden sich aktuell in der Quarantäne.

Ginge es nach Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD), würde der Lockdown bestenfalls schon vor dem Wochenende greifen, denn gerade am Halloween-Wochenende haben die Potsdamer mehr als 130 private Feiern angemeldet – das könnte die Infektionszahlen zusätzlich in die Höhe treiben.

Die Lage am 29. Oktober

Am Donnerstag hat Potsdam die Gesamtzahl von 1000 Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie geknackt. 15 neue laborbestätigte Fälle hat die Stadtverwaltung am Morgen gemeldet, insgesamt summiert sich die Zahl damit auf 1007 Fälle. Die Sieben-Tages-Inzidenz steigt auf 63,8 und liegt damit deutlich über dem Risiko-Grenzwert von 50.

Insgesamt 796 Personen gelten in Potsdam als genesen. 354 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann werden 18 Corona-Patienten auf der Normalstation und drei Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt, alle drei werden beatmet.

Wie sieht der Schulalltag in einer Pandemie aus? Wie fühlen sich die Schüler? Wie die Leitung? Wie die Schulsozialarbeiterin? Was sind die größten Herausforderungen? Die Sportschule Friedrich Ludwig Jahn im Westen Potsdams hat der MAZ einen Einblick gewährt.

Die Lage am 28. Oktober

Potsdam ist Risikogebiet: Der 7-Tage Inzidenzwert liegt am Mittwoch bei 62,1, wie die Stadt am Mittwochnachmittag mitteilte. Damit überschreitet Potsdam den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Laut der Umgangsverordnung des Landes treten damit nach Veröffentlichung der neuen Inzidenzzahl durch das Land Brandenburg am Donnerstag verschärfte Regeln in Kraft.

Ab sofort dürfen sich nur noch maximal zehn Personen aus zwei Haushalten in privaten Räumen und maximal zehn Personen in öffentlichen Räumen zum Feiern treffen.Ab einer Inzidenz von 50 verschärfen sich zudem die Regeln für öffentliche Veranstaltungen. Dürfen bisher noch bis zu 250 Menschen draußen und 150 drinnen zusammen kommen, gilt ab einer Inzidenz von 50 die Begrenzung von 150 Menschen draußen und 100 in Innenräumen. Alle aktuell geltenden Regelungen lesen sie hier.

„Wir werden die Vorgaben aus der Umgangsverordnung der Landesregierung weiter konsequent umsetzen“ sagt Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert dazu. Der Anstieg der Neuinfektionen sei in Potsdam jetzt sehr schnell gegangen. „Wir haben vor einer Woche den ersten Grenzwert von 35 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner überschritten, jetzt sind wir deutlich über dem Grenzwert 50“, so Schubert.

Nach den Gesprächen von Bund und Ländern am Mittochnachmittag müsse sich Potsdam auf weitere temporäre Einschränkungen in den kommenden Wochen einstellen, um den dynamischen Anstieg zu stoppen. Für die bisherige Mitwirkung der Potsdamer bei der Umsetzung der Regeln und insbesondere für das Verständnis für die seit dem Wochenende durch die Stadtverwaltung erlassene Maskenpflicht in Teilen der Stadt bedanke er sich. „Im Sinne ihrer eigenen Gesundheit und der aller Mitmenschen bitte ich die Potsdamerinnen und Potsdamer jetzt nicht nachzulassen und auch die neuen Regeln der Umgangsverordnung der Landesregierung zu befolgen“, sagt er.

Wie die Stadt mitteilte wurde in den vergangenen 24 Stunden 30 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam gemeldet. Auf Nachfrage, sagte die Stadt, dass positive Fälle in einer Kita in Eiche aufgetreten seien sowie bei einer Familie in einer Gemeinschaftsunterkunft. Am Donnerstag ist eine Abstrichaktion in der entsprechenden Kita geplant. Alle Betroffenen sowie die ermittelten Kontaktpersonen befänden sich in Quarantäne.

Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt nun bei 992. Insgesamt 793 Personen gelten in Potsdam als genesen. 336 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden 14 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt, beide Patienten werden beatmet. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit keine Corona-Patienten betreut.

Sollte der 7-Tage-Inzidenzwert in den folgenden zehn Tage in Folge über 50 liegen, würden nach der Umgangsverordnung des Landes weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Insbesondere würde der Aufenthalt im öffentlichen Raum beschränkt auf nur noch fünf Personen oder den Angehörigen des eigenen Haushalts.

Die Lage am 27. Oktober

Mit 13 weiteren Neuinfektionen binnen eines Tages liegt Potsdam nur noch haarscharf unter dem kritischen Inzidenzwert von 50, konkret: bei 49,9. Ganze 90 Neuinfektionen gab es in der letzten Woche, insgesamt haben sich in der Stadt nun 962 Menschen mit Sars-CoV-2 angesteckt. Mehr als 300 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne, weil sie direkten Kontakt mit Infizierten hatte.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 17 Corona-Patienten auf der Normalstation und zwei Corona-Patienten auf der Intensivstation behandelt, beide Patienten werden beatmet. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit keine Corona-Patienten betreut, die dort positiv getestete Patientin wurde demnach ins Bergmann-Klinikum verlegt.

In Sachen Inzidenzwert wird es damit endgültig sehr kritisch. Sollten im Lauf des Tages neun oder mehr neue Ansteckungen festgestellt werden, gilt Potsdam ab Mittwoch als Corona-Risikogebiet. Am Dienstag wurde bereits der Landkreis Potsdam-Mittelmark so eingestuft.

Die Lage am 26. Oktober

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt weiter – und auch die schweren Fälle steigen, erstmals seit Monaten liegen wieder drei Covid-19-Patienten im Bergmann-Klinikum auf der Intensivstation, einer von ihnen wir beatmet.

Die Stadt meldet am Montag zehn weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt nun bei 949. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert in Potsdam liegt mit Stand 26. Oktober bei 47,7. Insgesamt 768 Personen gelten in Potsdam als genesen. 219 Kontaktpersonen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden insgesamt 18 Corona-Patienten behandelt –15 auf der Normalstation und drei auf der Intensivstation, davon wird ein Patient beatmet. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs wird derzeit ein Corona-Patient betreut.

Die Lage am 25. Oktober

Es ist knapp: Mit einem Wert von 49,4 liegt der 7-Tage-Inzidenzwert in Potsdam am 25. Oktober kurz vor dem kritischen Wert von 50. Ab diesem Wert gilt die Stadt als Risikogebiet – und weitere Verschärfungen greifen. Aufgrund der hohen Coronazahlen gilt in Potsdam bereits seit dieser Woche Mittwoch ein Ausschankverbot für Alkohol ab 23 Uhr.

In den letzten 24 Stunden sind 13 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Potsdam gemeldet worden. Die Zahl der Menschen aus Potsdam, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert haben, steigt damit auf 939. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden derzeit 15 Corona-Patienten auf der Normalstation behandelt.

Die Lage am 24. Oktober

Langsam nähert sich der 7-Tage-Inzidenzwert der kritischen Zahl 50: Wie die Stadt am Samstagnachmittag mitteilte liegt er aktuell bei 46,0.

19 weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind in Potsdam in den letzten 24 Stunden hinzugekommen. Im Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) werden aktuell 15 Corona-Patienten auf der Normalstation behandelt, zwei weniger als noch am Freitag. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs gibt weiterhin keine Corona-Patienten.

Die Zahl der Menschen aus Potsdam, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert haben, steigt damit auf 926.

 

Die Lage am 23. Oktober

In den vergangenen 24 Stunden kamen 15 weitere Neuinfektionen in der Landeshauptstadt hinzu. Das Klinikum Ernst von Bergmann (EvB) behandelt nun 17 Corona-Patienten auf der Normalstation. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs gibt es derzeit keine Corona-Patienten.

Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt damit bei 907. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt mit Stand 23. Oktober bei 37,7 – geringfügig unter dem Vortageswert.

Insgesamt 750 Personen gelten in Potsdam als genesen. 200 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

 

Die Lage am 22. Oktober

Die Zahl der stationären Corona-Patienten in Potsdam steigt deutlich. Von Mittwoch zu Donnerstag kamen vier Fälle hinzu – das Bergmann-Klinikum behandelt nun 15 Fälle auf der Normalstation.

In der Landeshauptstadt kamen insgesamt zwölf weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus hinzu – und es dauert nicht mehr lange, bis die Zahl der Infizierten insgesamt vierstellig wird. Es gibt nun 892 Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert beträgt 38,3 am 22. Oktober – deutlich über dem Vortageswert.

Insgesamt 740 Personen gelten in Potsdam als genesen. 213 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Die Lage am 21. Oktober

Acht weitere Potsdamer haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Seit Dienstag stieg die amtlich bekannte Zahl der Covid-19-Erkrankungen in der Landeshauptstadt auf 880. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert in der Landeshauptstadt Potsdam liegt Stand 21. Oktober bei 35,5. Sollte er unter den Grenzwert 35 fallen, bleiben dennoch mindestens zehn Tage lang alle Restriktionen erhalten, bis die Inzidenz dauerhaft niedriger ist.

Insgesamt 736 Corona-Patienten in Potsdam gelten als genesen. 205 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Das Klinikum „Ernst von Bergmann“ hat inzwischen elf Corona-Patienten – drei mehr als am Tag zuvor. Die städtische Klinik ist das Corona-Krankenhaus für Potsdam, das Josefskrankenhaus behandelt diese Patienten nicht (mehr).

Die Lage am 20. Oktober

Von Montag zu Dienstag wuchs die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Potsdam um neun. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, beträgt nun 872. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert sinkt leicht auf 36,6 im Vergleich zu Montag – bleibt aber weiter über dem Grenzwert von 35.

Insgesamt 729 Personen gelten in Potsdam als genesen. 168 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Neun Coronafälle sind in stationärer Behandlung. Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden acht Corona-Patienten auf der Normalstation behandelt. Auch das Alexianer-Krankenhaus St. Josefs hat nun einen Corona-Patienten auf der Corona-Normalstation.

Die Lage am 19. Oktober

Die Stadt reißt den ersten Grenzwert für neue Corona-Maßnahmen. Am Montagmittag teilte die Stadt mit, das die Inzidenz nun 38,3 beträgt – und damit über dem Grenzwert von 35 Infektionen je 100.000 Einwohner liegt. Es kamen seit Sonntag 13 Neuinfektionen hinzu.

Gleichzeitig hat sich die Zahl der schweren Fälle, die im Krankenhaus behandelt werden, mehr als verdoppelt – von vier auf aktuell zehn Patienten. Sie alle werden auf der Normalstation des Ernst-von-Bergmann-Klinikums behandelt. Im Josefs-Krankenhaus gibt es derzeit keine Corona-Patienten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Potsdam nun 863 Menschen mit Covid-19 infiziert. Insgesamt 722 Personen gelten in Potsdam als genesen. 165 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Die Lage am 18. Oktober

Die Stadt meldet am Sonntag, 18. Oktober, sieben weitere Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert steigt damit in Potsdam auf 31,1 und bewegt sich damit weiter auf den Grenzwert von 35 zu. Ist dieser Wert erreicht, greifen weitere Maßnahmen. Die Zahl der stationären Corona-Patienten im Ernst-von-Bergmann-Klinikum liegt weiter bei vier, alle Patienten befinden sich auf der Normalstation.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Potsdam nun bei 850 Menschen mit Covid-19 infiziert. Insgesamt 704 Personen gelten als genesen. 167 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Die Lage am 17. Oktober

Vier weitere Neuinfektionen meldet die Stadt Potsdam am Samstag, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 27,7. Die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus in Potsdam infiziert haben, liegt nun bei 843.

Insgesamt 704 Personen gelten in Potsdam als genesen. 167 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der schweren Fälle, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, liegt unverändert bei vier. Alle Patienten werden auf der Normalstation im Ernst-von-Bergmann-Klinikum behandelt.

Die Lage am 16. Oktober

Am Freitag meldet die Stadt Potsdam zunächst 16 neue Infektionen mit dem Coronavirus, die Inzidenz klettert damit auf 28,8. Am Nachmittag dann die Meldung aus dem Rathaus: In der Kita Pfiffikus am Stern sind zwei Erzieherinnen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Potsdam ermittelte insgesamt 43 Kinder und drei Erzieherinnen beziehungsweise Erzieher als Kontaktpersonen.

Binnen der letzten sieben Tage haben sich damit 54 Menschen in der Stadt mit Sars-CoV-2 angesteckt – bei 63 Neuinfektionen würde die Landeshauptstadt den „Frühwarnwert“ der Inzidenz von 35 erreichen. Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie somit 841 Infektionen.

167 Kontaktpersonen der Kategorie eins befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden vier Corona-Patient auf der Normalstation behandelt, zwei mehr als noch am Vortag.

Die Lage am 15. Oktober

Sieben Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 sind in den vergangenen 24 Stunden in Potsdam registriert worden, wie die Pressestelle der Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte. Binnen einer Woche ergibt das 44 Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 24,3.

177 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum Ernst von Bergmann werden zwei Corona-Patient auf der Normalstation behandelt.

Zuletzt hatte es in Sachen Corona in Potsdam Ärger an einer unerwarteten Front gegeben: Der Gastronom René Dost beklagte sich über die Kontrollen des Ordnungsamtes, er erstattete Dienstaufsichtsbeschwerde und Strafanzeige. Nun hat das Ordnungsamt genau erklärt, was es bei den Kontrollen alles darf.

Die Lage am 14. Oktober

Am Mittwoch meldet die Potsdamer Stadtverwaltung zehn Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 in der Stadt, die Gesamtzahl der Infektionen steigt damit auf 816. Binnen der letzten sieben Tage haben sich 45 Potsdamer angesteckt – die Sieben-Tages-Inzidenz erhöht sich damit auf 24,9.

In den vergangenen Tagen hatte auch das Potsdamer Rathaus diesen wichtigen Sieben-Tages-Inzidenzwert angegeben, sich dabei jedoch verrechnet.

Wenn sich binnen einer Woche 63 oder mehr Menschen mit Corona infizieren, erreicht der Inzidenzwert die erste kritische Schwelle von 35. Ab 90 Infektionen in einer Woche gilt Potsdam als Risikogebiet.

171 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden drei Corona-Patienten auf der Normalstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs gibt es derzeit keine Corona-Patienten.

Im Bergmann-Klinikum leitet der deutschlandweit renommierte Professor Klaus-Dieter Zastrow seit Mai die Krankenhaushygiene, er ist nach dem Corona-Ausbruch engagiert worden und meint zur aktuellen Lage: Wer vier Regeln beachtet, kann sich auch in der aktuell angespannten Situation wirksam vor dem Coronavirus schützen.

Die Lage spitzt sich auch außerhalb Potsdams weiter zu. Das Brandenburger Gesundheitsministerium meldet am Mittwochmorgen 112 neue Coronafälle im Land – die höchste jemals gemeldete Zahl im land lag bei 186 am 3. April. Bekanntlich erfolgt die Meldung des Ministeriums stets etwas verzögert, weil die Gesundheitsämter der kreisfreien Städte und Landkreise die tagesaktuellen Fälle erst dorthin melden müssen.

Die Lage am 13. Oktober

Am Dienstag meldet die Stadtverwaltung zwölf neue Coronafälle in der Stadt, somit haben sich insgesamt 806 Potsdamer mit Sars-CoV-2 angesteckt. Die von der Stadt angegebene sieben-Tages-Inzidenz steigt auf 19,4, laut MAZ-Berechnungen sogar auf 20,5.

Insgesamt 691 Personen gelten in Potsdam als genesen. 152 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ wird ein Corona-Patient auf der Normalstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs gibt es derzeit keine Corona-Patienten.

Das Beherbergungsverbot für Reisende aus Risikogebieten gilt in ganz Brandenburg. Zu denen innerdeutschen Risikogebieten gehören derzeit beispielsweise Großstädte wie Berlin, Köln und München, aber auch ländlichere Kreise wie der Eifelkreis Bitburg-Prüm im äußersten Westen von Rheinland-Pfalz oder Esslingen in Baden-Württemberg liegen deutlich über dem Grenzwert von 50 Fällen. Gäste aus all diesen Gebieten dürfen also auch in Potsdamer Hotels und Pensionen nicht übernachten. Allerdings halten die Hoteliers das Verbot gar nicht für durchsetzbar.

Die Lage am 12. Oktober

Am Montag, 12. Oktober, meldet die Stadtverwaltung sieben neue Fälle, die am zurückliegenden Wochenende registriert wurden. Insgesamt haben sich damit seit Beginn der Pandemie 794 Menschen in der Stadt angesteckt. 50 Potsdamer sind an oder mit einer Infektion gestorben, weitere 29 Personen aus anderen Landkreisen starben in Potsdam.

Besonders im Fokus steht derzeit die so genannte Sieben-Tages-Inzidenz: Wenn sich binnen einer Woche mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohnern anstecken, gilt die Stadt als Risikogebiet. Schon bei 35 Fällen greifen deutlich schärfere Eindämmungsmaßnahmen. Derzeit ist Potsdam davon noch weit entfernt, der letzte belastbare Inzidenzwert, den das Brandenburger Gesundheitsministerium bekanntgab, lag bei 12,8 – die aktuellen Fälle vom Wochenende sind da noch nicht erfasst, werden aber auch keine dramatischen Veränderungen im Sieben-Tages-Wert geben.

Insgesamt 691 Personen gelten in Potsdam als genesen. 143 Kontaktpersonen der Kategorie I befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Im Klinikum Ernst von Bergmann werden drei Corona-Patienten auf der Normalstation behandelt.

Von MAZonline