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Potsdam Coronavirus in Potsdam: Stadt schließt öffentliche Museen, Theater und Musikschule
Lokales Potsdam Coronavirus in Potsdam: Stadt schließt öffentliche Museen, Theater und Musikschule
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19:52 12.03.2020
Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) bei der Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage am Mittwoch. Quelle: Rainer Schüler
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Potsdam

Die Stadt Potsdam schließt alle öffentlichen Museen, Theater und die Musikschule. Das hat Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) am Donnerstagabend per Allgemeinverfügung nach Abstimmung im Verwaltungsstab erlassen. Betroffen davon sind in Potsdam die Stadt- und Landesbibliothek, die Volkshochschule, das Potsdam-Museum, das Naturkundemuseum, die Gedenkstätte Lindenstraße, das Hans-Otto-Theater, der Nikolaisaal, die städtische MusikschuleJohann Sebastian Bach“, der Treffpunkt Freizeit und die Biosphäre.

In einer Pressemitteilung erklärt Schubert: „Wir haben uns aufgrund der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen dazu entschieden, bis zum Ende der Osterferien am 18. April kommunale Einrichtungen wie Theater, Konzerthalle und Museen zu schließen. Damit wollen wir einen Beitrag leisten, das Virus in seiner Ausbreitung einzudämmen.“

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Events ab 1000 Teilnehmer verboten

In Kraft tritt am Freitag auch in Potsdam zudem die Allgemeinverfügung des Landes, wonach Veranstaltungen ab einer Teilnehmerzahl von 1000 Menschen vorerst untersagt werden. Veranstaltungen mit mindestens 100 Teilnehmenden müssen dann der Landeshauptstadt schriftlich angezeigt werden und werden gegebenenfalls abgesagt. Ob Potsdam darüber hinaus weitergehende Regelungen erlassen wird, soll in den kommenden Tagen entschieden werden.

Um die wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Einrichtungen abzumildern, haben der Oberbürgermeister und die Beigeordneten am Donnerstag über ein Maßnahmenpaket beraten. Geprüft werden sollen neben Möglichkeiten einer Kosten-Reduzierung bei der Nutzung städtischer Liegenschaften auch finanzielle Zuschüsse.

Die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, Noosha Aubel, hat die betroffenen Vereine für Anfang kommender Woche eingeladen, um über die Auswirkungen der notwendigen Absagen zu diskutieren. „Wir werden einen Beitrag leisten, um die Vereine in dieser Situation zu unterstützen“, so Aubel.

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Von MAZonline

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