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Potsdam Srdjan Jovanovic Weiss ist Potsdamer Artist in Residence
Lokales Potsdam

Das ist Potsdams Artist in Residence

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14:07 04.10.2021
Srdjan Jovanovic Weiss (zweiter von links) ist in Potsdam angekommen. Begrüßt wurde er von Noosha Aubel, Bettina Hörstrup und Silvia Fehrmann.
Srdjan Jovanovic Weiss (zweiter von links) ist in Potsdam angekommen. Begrüßt wurde er von Noosha Aubel, Bettina Hörstrup und Silvia Fehrmann. Quelle: Julius Frick
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Potsdam

Der in New York lebende Forschungsarchitekt Srdjan Jovanovic Weiss ist 2021 „Artist in Residence“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Heute wurde der Künstler unter anderem von Potsdams Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Noosha Aubel, begrüßt. Dabei waren auch die Leiterin des Berliner Künstlerprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Silvia Fehrmann und die Verwaltungsdirektorin des PIK, Bettina Hörstrup begrüßt.

Der Mensch und das Klima: Eine kritische Auseinandersetzung

„Ich freue mich, dass der künstlerische Austausch nach der coronabedingten Pause jetzt wieder möglich ist und dass mit Srdjan Jovanovic Weiss in diesem Jahr ein Künstler nach Potsdam kommt, der einen interessanten und kritischen Blick auf das Verhältnis Mensch und Klima wirft“, sagt die Kulturbeigeordnete Noosha Aubel. „Ich wünsche ihm viel Inspiration und Erfolg für seine Arbeit hier in Potsdam.“

Während seines Aufenthaltes erforscht Weiss in seinem Projekt „Better than Weather: Curious Desire for Human Comfort“ das über das natürliche Wetter und Klima hinausgehende Bedürfnis des Menschen nach künstlichem Komfort mit dem Ziel, es kritisch und räumlich darzustellen.

Während seines Aufenthalts in Potsdam erforscht Weiss in seinem Projekt das Verhältnis vom Menschen zum Klima. Quelle: Julius Frick

Srdjan Jovanovic Weiss wurde aus mehr als 300 internationalen Bewerbungen für das „Artist in Residence am PIK“- Programm ausgewählt und wird von Oktober bis Dezember 2021 zu Gast in Potsdam sein. Neben der Veröffentlichung zahlreicher Artikel und Bücher war er Forschungsleiter bei Herzog und de Meuron Architects in Basel, Gastprofessor an der Harvard Graduate School of Design und Gründer des Büros NAO.NYC („Normal Architecture Office“).

Bis Dezember wird der Künstler Gast in Potsdam sein

Ermöglicht wird der dreimonatige Aufenthalt durch eine Kooperation zwischen dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, dem Fachbereich Kultur und Museum der Landeshauptstadt Potsdam und dem PIK.

Die Jury bestand aus Silvia Fehrmann (Direktorin BKP), Reinhild Costa und Margret Boysen (PIK), Bianka Peetz-Mühlstein und Celine Bradler-Ehlert (Landeshauptstadt Potsdam), sowie der Kuratorin Alexandra Jach und dem Leiter des Instituts für künstlerische Forschung Julian Klein.

Das ‚Artists in Residence am PIK‘-Programm ist ein Kooperationsprojekt des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und der Landeshauptstadt Potsdam. Es wird finanziert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes und der Landeshauptstadt Potsdam. Das Gastkünstlerprogramm des PIK besteht seit 2011.

Von MAZonline