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Potsdam Die Linie 96 hat jetzt zwei neue Haltestellen
Lokales Potsdam Die Linie 96 hat jetzt zwei neue Haltestellen
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12:56 27.02.2018
Eröffnung der Neuen Tramstrecke zum Jungfernsee mit Oberbürgermeister Jann Jakobs (7. v. r.) – hier an den Roten Kaserne. Foto:Bernd Gartenschläger Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die Linie 96 der Tram in Potsdam fährt seit Samstagvormittag zwei neue Haltestellen an. Die ausgebaute Strecke in Richtung Norden hält nach dem bisherigen Endpunkt Viereckremise nun auch an den neuen Stationen Rote Kaserne und dem neuen Endpunkt Campus Jungfernsee. Die erste Streckenerweiterung seit 2001 wurde am Samstagvormittag unter anderem von Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, und Staatssekretärin Ines Jesse aus dem Landes-Ministerium für Infrastruktur mit einer Jungfernfahrt feierlich eingeweiht.

Bei dichtem Schneefall sagte Jakobs an der neuen Haltestelle Rote Kaserne: „Mit den beiden neuen Stationen rückt der Potsdamer Norden näher an das Zentrum.“ Auch der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Jungfernsee würde so besser an die Innenstadt angeschlossen. Die neue Endschleife am Jungfernsee wird zugleich ein zentraler Knotenpunkt zum Umsteigen für die aus dem Umland kommenden Buslinien 604, 609 und 638. Da diese nun nicht mehr bis zum Hauptbahnhof durchfahren sollten, hatte es im Vorfeld Protest vom Fahrgastverband ProBahn gebeben. Nach einem Kompromiss fahren die Busse nun zur morgendlichen Hauptverkehrszeit bis zum Hauptbahnhof durch. Die Jungfernfahrt mit geladenen Ehrengästen und interessierten Bürgern war trotzdem kurzzeitig von rund zehn Demonstranten aufgehalten worden, die eine bessere Busanbindung forderten.

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Strecke soll noch bis Krampnitz erweitert werden

Die Streckenerweiterung wurde im Oktober vergangenen Jahres begonnen und hat rund 7,5 Millionen Euro gekostet. Finanziert wurde sie aus dem Investitionspaket der Stadt Potsdam, der Stadtwerke und der Verkehrsbetriebe Potsdam (ViP). Die um einen guten Kilometer verlängerte Trasse soll künftig auch bis nach Krampnitz führen, sobald dort die Wohnungen wachsen. Weil diese Strecke länger ist, würde sie aber auch teurer: rund 36 Millionen standen in der ersten Baukostenschätzung. Einen Zeitplan gibt es noch nicht.

Von Ansgar Nehls

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