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Potsdam Diese Stars kommen zur Barberini-Eröffnung
Lokales Potsdam Diese Stars kommen zur Barberini-Eröffnung
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17:28 20.01.2017
   Quelle: Helge Mundt
Potsdam

 Das neue Potsdamer Kunstmuseum Barberini von Mäzen Hasso Plattner öffnet am Freitag offiziell seine Tore. Zu den ersten Gästen gehört Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Aus der ganzen Welt steuerten Museen und Privatsammler bedeutende Werke für die Eröffnungsausstellungen bei. Werke aus Paris, St. Petersburg, Jerusalem und Washington reisten nach Potsdam. Auch Microsoft-Gründer Bill Gates soll ein Bild aus seiner Privatsammlung geschickt haben. Gates selbst wird zur Eröffnung des Hauses erwartet. Er steht auf der Gästeliste des Museum Baberini.


Dort finden sich etliche prominente Namen. Darunter zum Beispiel die Botschafter Frankreichs und Russlands. Außerdem werden Matthias Döpfner und Friede Springer, Wolfgang Joop, Günther Jauch, der Schauspieler Burghardt Klaußner und Sänger Max Raabe erwartet. Mit dem designierten Volksbühnen-Intendanten Chris Dercon und den Kunstsammlern Christian und Karen Boros sowie Julia Stoschek werden hochkarätige Gäste aus dem Kulturbereich erwartet.

Arbeiten von Monet, Rodin, Kandinsky, Liebermann und Nolde

In den ersten beiden Sonderschauen stehen Werke von Impressionisten und Klassiker der Moderne im Blick. Es sind etwa Arbeiten von Monet, Rodin, Kandinsky, Liebermann und Nolde zu sehen. Im Herbst soll ein mit DDR-Kunst folgen.

Das Museumsgebäude entstand binnen drei Jahren in der alten Mitte Potsdams. Äußerlich entspricht es dem historischen Vorbild: dem Palast Barberini aus der Zeit von Friedrich II. (1712-1786). Er war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Die Hasso Plattner Stiftung hat den Bau des Hauses finanziert und betreibt auch das Museum. Zu den Kosten werden keine Angaben gemacht.

Die große Werkschau: Das Museum Barberini präsentiert zum ersten Mal Werke großer Künstler.

Der SAP-Mitbegründer ist vor der Eröffnung seines Museums im Nikolaisaal zum Potsdamer Ehrenbürger ernannt worden. Der geborene Berliner ist eng mit der Stadt verbunden, in der er heute auch einen Wohnsitz hat. Mit seinen Millionen-Spenden hat er entscheidend das Bild von Potsdam geprägt. Das Stadtschloss, in dem heute der Landtag sitzt, erhielt dank der von ihm bereitgestellten 21 Millionen Euro eine Barockfassade wie im Original. Als für ein Zinkdach Geld fehlte, half er erneut mit einer Millionensumme aus. Er stiftete auch das Hasso-Plattner-Institut in der Stadt. Dort werden IT-Fachleute ausgebildet.

600 Gäste im Nikolaisaal

„Wir ehren einen Bürger, der sich auf unsere Stadt eingelassen hat, auf unsere Vorstellungen und auch auf die Diskussionen“, sagte der Fernsehmoderator Günther Jauch in seiner Laudatio vor 600 Gästen im Potsdamer Nikolaisaal.

Damit spielte Jauch darauf an, dass Plattner sein Museum ursprünglich anstelle des ehemaligen DDR-Interhotels am Havelufer bauen wollte. Nach heftigen Protesten von Bürgern zog er den Plan zurück und baute das Palais Barberini am Alten Markt gegenüber dem Landtagsschloss wieder auf.

Plattner ist der 46. Ehrenbürger der Stadt

Der 72-jährige Milliardär Plattner hatte 1998 das nach ihm benannte Institut für Software-Systemtechnik an der Universität Potsdam gegründet und mit enormen Summen ausgestattet. Plattner ist nach Angaben von Stadtsprecher Stefan Schulz der 46. Ehrenbürger Potsdams. Diese Auszeichnung wurde seit 1822 unter anderem an den Generalgartendirektor Peter Joseph Lenné, den Naturforscher Alexander von Humboldt und im Jahr 1933 an Reichspräsident Paul von Hindenburg verliehen. Unter den ausgezeichneten Bürgern ist bislang keine Frau.

Von dpa

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Wichtig ist auf dem Platz. Na klar. Wenn aber Wichtige auf den Platz kommen, wird es eng. Zumindest für die breite Öffentlichkeit. So auch heute auf dem alten Markt, wenn das Barberini mit allerlei wichtigen Persönlichkeiten eröffnet wird. Eng könnte es auch beim heutigen Handball-Derby werden, aber nur auf dem Platz in der Arena und vielleicht nachher in der Disco.

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