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Potsdam E-Scooter in Potsdam: Darum zieht Voi seine Roller ab
Lokales Potsdam E-Scooter in Potsdam: Darum zieht Voi seine Roller ab
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14:29 30.11.2019
Im Sommer gingen die ersten E-Scooter in Potsdam an den Start, dahinter stand die Firma Voi. Nun haben sich die roten Roller vorerst aus der Stadt verabschiedet. Quelle: Christoph Soeder/dpa
Potsdam

Wer sich in Potsdam einen E-Scooter der Marke Voi ausleihen will, hat seit kurzem das Nachsehen: Denn egal wann, egal wo – es sind keine E-Scooter in der Stadt verfügbar. Die MAZ hat bei dem Anbieter nachgefragt – das Ergebnis: Voi hat seine E-Scooter-Flotte in Potsdam in die Winterpause geschickt und ist frühestens wieder im Frühjahr wieder verfügbar.

Weiterhin verfügbar sind die E-Scooter des Mitbewerbers Tier, der erst Anfang Oktober mit zunächst 100 Rollern in der Stadt an den Start gegangen war.

E-Scooter sollen nachhaltiger werden

Als Grund für das vorläufige Aus des Angebots nennt das Unternehmen eine Art Entwicklungspause, um bis 2020 mit ihren E-Scootern komplett CO2-neutral zu werden. „In einer zusätzlichen Finanzierungsrunde haben wir dafür neues Kapital von unseren Investoren bekommen, mit dem wir in den nächsten Monaten die Entwicklung unserer nächsten E-Scooter-Generation vorantreiben und in grüne Logistik investieren“, erklärt ein Unternehmenssprecher. Gleichzeitig sollen die vergangenen Monate evaluiert werden.

MAZ-E-Scooter-Test der beiden Anbieter. Nun gibt es aktuell nur noch die Roller der Marke Tier. Quelle: Bernd Gartenschläger

Nach dem Start des Anbieters im Sommer hatte sich auch in Potsdam die Frage der Nachhaltigkeit gestellt – mit ernüchterndem Ergebnis.

Nach Potsdam will Voi also grüner und voraussichtlich im Frühjahr 2020 zurückkehren. Dann soll in der Stadt ein „fester Standort mit eigenem Logistikzentrum und optimierter nachhaltiger Logistik“ entstehen. „Potsdam ist eine junge und schöne Stadt, in der wir großes Potential für weitere Kooperationen sehen.“

In Richtung Stadtverwaltung lobt der Unternehmenssprecher den „sehr konstruktiven Austausch“ und „regelmäßigen Dialog“, den man fortführen wolle.

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Von MAZonline

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